Kunden und Zugriffsrechte
Getrennte Marken, Rollen, Gastzugänge und externe Freigaben zählen stärker als ein gemeinsamer Team-Login. Eine Agentur muss Zugriffe beim Offboarding gezielt entziehen können.
Social-Media-Software für Agenturen
Die günstigste Lizenz ist selten das günstigste Agentur-Setup. Bei fünf Kunden zählen getrennte Bereiche, verlässliche Freigaben und ein sauberer Bericht bereits mehr als ein hübscher Kalender. Bei zwanzig Kunden entscheidet zusätzlich, ob der Preis pro Kanal, Marke, Nutzer oder Workspace wächst. Diese Auswahl vergleicht elf Plattformen für genau diesen Arbeitsalltag und nennt offen, wo reine Automatisierung nicht reicht und weiterhin Handarbeit anfällt.
Kurze Antwort
SocialPilot ist die beste Social-Media-Automatisierungssoftware für Agenturen mit 5 bis 20 Kundenmarken, wenn Preis, Freigaben und Reporting gemeinsam zählen. Metricool passt besser zu analyseorientierten Teams, Kontentino zu aufwendigen Kundenfreigaben. theStacc ist die günstigere Spezialwahl, wenn laufende Inhaltserstellung und Veröffentlichung wichtiger sind als White-Label-Berichte oder eine zentrale Social Inbox.
Methodik
Gerankt wird für eine deutsche Marketing- oder Social-Media-Agentur, die 5 bis 20 Kundenmarken betreut. Das ist kein Vergleich für einen Solo-Creator mit zwei Profilen und auch kein Enterprise-Einkauf mit eigenem Procurement-Team. Vorrang haben getrennte Kundenbereiche, externe Freigaben, ein Bericht, der sich tatsächlich an Kunden übergeben lässt, und ein Preis, den die Agentur ihrem Retainer zuordnen kann. Danach zählen Publishing-Automatisierung, unterstützte Netzwerke, Rollen und DACH-Eignung.
SocialPilot steht auf Platz eins, weil sein Premium-Tarif 25 Social-Konten, sechs Nutzer, Kundenfreigaben und White-Label-Berichte zu einem öffentlich sichtbaren Preis verbindet. theStacc gewinnt nicht auf Breite: Es erstellt und veröffentlicht Beiträge günstig, belegt aber weder eine gebrandete Kundenoberfläche noch das Reporting- und Inbox-Niveau der führenden Agentur-Suiten. Bei jedem Anbieter wurde außerdem geprüft, was beim Wechsel anfällt. Ein niedriger Grundpreis hilft wenig, wenn Profile einzeln migriert, Kunden neu eingeladen und Report-Vorlagen von Hand nachgebaut werden müssen.
Getrennte Marken, Rollen, Gastzugänge und externe Freigaben zählen stärker als ein gemeinsamer Team-Login. Eine Agentur muss Zugriffe beim Offboarding gezielt entziehen können.
Bewertet wird, ob das Tool nur Termine speichert oder auch Entwürfe, Varianten, Freigaben, Veröffentlichung und wiederkehrende Abläufe übernimmt.
PDF-, Link- und White-Label-Berichte verbessern die Platzierung. Ein internes Analyse-Dashboard ohne sauberen Export reicht für einen Monatsreport nicht aus.
Grundtarif, Nutzer, Profile, Workspaces und Add-ons werden zusammen betrachtet. Jährliche Preise sind als solche genannt; Umsatzsteuer kann zusätzlich anfallen.
Deutsche Oberfläche, Euro-Preise, regionale Betreuung und klare Vertragsangaben sind Pluspunkte. DSGVO-Eignung wird nicht ohne Vertrag und Auftragsverarbeitungsvereinbarung unterstellt.
Importe, Kalenderaufbau, Rollen, Markenstimmen und Berichtsvorlagen erzeugen echte Kosten. Geführtes Onboarding ist hilfreich, ersetzt aber keinen Exporttest.
Die recherchierte Liste
Jeder Eintrag nennt die geprüften Belege und Einschränkungen, die die Eignung beeinflussen können. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen vor dem Kauf beim Anbieter.
Beste Gesamtlösung für kleine und mittlere Agenturen
Geeignet für: Agenturen mit 5 bis 20 Kundenmarken, die Publishing, Freigaben und gebrandete Berichte zu einem öffentlichen Preis bündeln wollen
SocialPilot verbindet einen nachvollziehbaren Agenturpreis mit den Funktionen, die im Tagesgeschäft am häufigsten fehlen. Der Premium-Tarif kostet 85 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung und umfasst 25 Social-Media-Konten, sechs Nutzer, Kundenfreigaben, erweiterte Analysen und White-Label-Berichte. Weitere Konten und Nutzer lassen sich laut Preisseite einzeln ergänzen. Das macht eine Beispielrechnung für fünf bis acht Kunden leichter als bei einem Angebot auf Anfrage.
Der Wechsel bleibt trotzdem Arbeit: Jede Kundenverbindung muss autorisiert, jede Rolle zugeordnet und jeder Freigabeweg mit einem echten Kunden getestet werden. Auch KI-Credits sind tarifgebunden. Für Agenturen, die neben Publishing eine zentrale Inbox, Kampagnen-Reporting und strengere Enterprise-Rechte brauchen, kann der Ultimate-Tarif oder ein spezialisierterer Anbieter sinnvoller sein. Für den hier bewerteten Bereich von 5 bis 20 Kundenmarken ist SocialPilot jedoch das ausgewogenste Paket.
Hinweis zum Preis: Premium kostet 85 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich 100 US-Dollar. Enthalten sind 25 Social-Konten und sechs Nutzer; weitere Konten kosten 4 US-Dollar, weitere Nutzer 5 US-Dollar pro Monat. Geprüft am 19.08.2026.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für Reporting
Geeignet für: datenorientierte Agenturen, die viele Marken planen und Kundenberichte ohne Enterprise-Budget erstellen wollen
Metricool ist die stärkste Wahl für Agenturen, deren Kunden vor allem Planung, Analysen und exportierbare Berichte kaufen. Der Starter-Tarif beginnt bei 16 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung und verwaltet bis zu fünf Marken; für bis zu zehn Marken nennt die Seite 29 Euro. Der Advanced-Tarif startet bei 43 Euro und ergänzt Team- und Kundenverwaltung, Freigabeprozesse, individuelle Berichtsvorlagen sowie Integrationen wie Looker Studio und Zapier. Das ist viel Agenturfläche für einen niedrigen Einstieg.
Der Haken steckt in der Konfiguration: Preise wachsen mit der Markenzahl, X wird als separates Add-on behandelt, und White-Label-Funktionen liegen im individuellen Custom-Angebot. Bei einer Migration sollten Agenturen zuerst Marken, Nutzerrollen, Report-Zeiträume und bestehende UTM-Konventionen abbilden. Wer eine tiefe Social Inbox oder komplexe Moderationsregeln verkauft, prüft Agorapulse oder Swat.io zusätzlich.
Hinweis zum Preis: Starter kostet bei jährlicher Abrechnung ab 16 Euro pro Monat für bis zu fünf Marken und 29 Euro für bis zu zehn Marken. Advanced startet bei 43 Euro monatlich; Custom wird individuell angeboten. Geprüft am 19.08.2026.
Beste Wahl für anspruchsvolle Kundenfreigaben
Geeignet für: Agenturen mit vielen Review-Runden, externen Freigaben und mehreren Beteiligten pro Kundenmarke
Kontentino richtet das Produkt sichtbar um Planung und Abstimmung herum. Der Standard-Tarif kostet 109 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung und umfasst zehn Nutzer, 40 Social-Profile, externe Kundenfreigaben, Brand Hub, Aktivitätsprotokoll, Aufgaben und Post-Versionen. Pro kostet 199 Euro und richtet sich ausdrücklich an Multi-Client- und Multi-Region-Projekte. Damit passt Kontentino zu Agenturen, bei denen Feedbackschleifen mehr Zeit kosten als das eigentliche Scheduling.
Der Preis liegt über Metricool und SocialPilot, und Analytics können je nach Tarif als Add-on erscheinen. Auch „unbegrenzte Profile“ im Pro-Tarif sollten vor Vertragsabschluss gegen faire Nutzung, Netzwerklimits und den tatsächlichen Kundenbestand geprüft werden. Die Einführung verlangt ein sauberes Freigabedesign: Wer darf kommentieren, wer final bestätigen und was passiert bei ausbleibender Antwort? Kontentino lohnt sich, wenn dieser Ablauf abrechenbarer Bestandteil der Leistung ist.
Hinweis zum Preis: Standard kostet 109 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder 149 Euro monatlich. Pro kostet 199 beziehungsweise 269 Euro. Starter beginnt bei 49 Euro jährlich abgerechnet. Geprüft am 19.08.2026.
Einfachste Wahl für kleine Portfolios
Geeignet für: kleine Agenturen mit wenigen Kanälen pro Kunde, die ein einfaches Tool und freie Teamplätze bevorzugen
Buffer eignet sich für kleine Agenturen, die schnell von Tabellen und Plattform-Tabs wegkommen wollen. Der Team-Tarif wird pro verbundenem Kanal berechnet und enthält freie Teamplätze, Zugriffsrechte, Freigabeabläufe, erweiterte Analysen, eine Engagement-Inbox und exportierbare Berichte. Ein Beispiel auf der Agenturseite nennt 36 US-Dollar pro Monat für drei Kanäle bei monatlicher Zahlung. Das Modell ist leicht zu erklären, kann aber bei Kunden mit vielen Netzwerken deutlich wachsen: Fünf Kunden mit je vier Profilen ergeben zwanzig kostenpflichtige Kanäle.
Volumenrabatte senken laut Buffer den Preis pro Kanal ab mehr als zehn Kanälen, ersetzen aber keine konkrete Rechnung. Der Umstieg ist technisch überschaubar; teuer wird eher die manuelle Zuordnung alter Entwürfe, Tags und Reports. Buffer ist stark, wenn Einfachheit und freie Nutzer wichtiger sind als Social Listening, aufwendige Inbox-Automation oder ein vollständig gebrandetes Kundenportal.
Hinweis zum Preis: Das Agenturbeispiel nennt den Team-Tarif mit drei Kanälen für 36 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung. Bezahlt wird pro Kanal; Jahreszahlung bringt laut Preisseite 20 Prozent Rabatt, Volumenrabatte beginnen oberhalb von zehn Kanälen. Geprüft am 19.08.2026.
Beste günstige Wahl für erstellte und veröffentlichte Posts
Geeignet für: kleine Agenturen, die für wenige Marken regelmäßig Social-Posts erstellen und veröffentlichen müssen und kein White-Label-Portal verkaufen
theStacc passt zu kleinen Agenturen, deren Engpass nicht der nächste Kalender, sondern die laufende Erstellung ist. Das Social-Media-Modul beginnt bei 49 US-Dollar pro Monat für 30 Posts. Es erstellt plattformspezifische Beiträge für Instagram, LinkedIn, Facebook und X, kann die echte Marke auf Bildern verwenden und bietet Autopilot-, Freigabe- oder manuelle Steuerung. Damit übernimmt es mehr Produktionsarbeit als ein reiner Scheduler.
Für einen klassischen Agenturvertrag fehlen jedoch öffentlich belegte Kernstücke: kein verifiziertes White-Label-Dashboard, keine gebrandeten Kundenberichte und keine dokumentierte zentrale Inbox für mehrere Mandanten. Die Produktoberfläche ist außerdem derzeit Englisch. Eine Agentur sollte theStacc deshalb zunächst mit einer eigenen Marke oder wenigen, klar getrennten Projekten testen und vor größerem Rollout die Preisstaffel je Kundenkonto schriftlich bestätigen. Für Reporting und Community Management bleibt gegebenenfalls ein zweites Tool nötig.
Hinweis zum Preis: Social Media kostet monatlich 49 US-Dollar für 30 Posts, 79 US-Dollar für 60 Posts und 129 US-Dollar für 120 Posts. Eine öffentliche Staffel je zusätzlichem Kundenprojekt ist nicht angegeben und sollte vor dem Agentur-Rollout bestätigt werden. Geprüft am 19.08.2026.
Beste Wahl für Agenturen im Zoho-Ökosystem
Geeignet für: Agenturen mit Zoho CRM oder Zoho Desk, die Kundenportale, gebrandete Berichte und viele Kanäle pro Marke brauchen
Zoho Social bietet echte Agenturpakete statt eines umbenannten Team-Tarifs. Agency umfasst zehn Marken und fünf Teammitglieder; Agency Plus verdoppelt den Markenbestand auf zwanzig. Kunden lassen sich kostenlos einladen, Berichte mit Agenturmarke versehen und Portalansichten anpassen. Hinzu kommen Publishing, Inbox, Monitoring, Rollen und die Anbindung an Zoho CRM sowie Zoho Desk. Das macht die Plattform besonders sinnvoll, wenn eine Agentur bereits mit Zoho arbeitet und Social-Kontakte in Vertrieb oder Support weiterreichen will.
Die deutsche Preisseite spielte beim Prüftermin zwar die Tarifstruktur, aber keinen stabilen Euro-Betrag aus. Der Einkauf braucht daher ein schriftliches Angebot für Rechenzentrum, Steuer, zusätzliche Marken und Teammitglieder. Die Einrichtung ist breiter als bei Buffer: Marken, Rollen, Portalbranding, CRM-Zuordnung und Berichtsmails müssen vor dem ersten Kunden sauber getestet werden.
Hinweis zum Preis: Agency umfasst zehn Marken und fünf Teammitglieder, Agency Plus zwanzig Marken und fünf Teammitglieder. Der konkrete Euro-Preis war am Prüftermin regional nicht stabil sichtbar; ein schriftliches Angebot ist erforderlich. Geprüft am 19.08.2026.
Beste DACH-Wahl für Community Management
Geeignet für: DACH-Agenturen mit anspruchsvollem Community Management, mehreren Teams und Bedarf an deutschsprachiger Betreuung
Swat.io stammt aus Wien und richtet sich an professionelle Social-Media-Teams mit Publishing, Inbox, Analyse, Monitoring und klaren Freigabeprozessen. Workspaces trennen Marken, Standorte oder Agenturkunden; Nutzerrollen, Beitragsstatus, Notizen und Aktivitätsprotokoll unterstützen die Übergabe im Team. Das Custom-Agenturangebot erlaubt laut Preisseite das flexible Zu- und Abbuchen von Workspaces, Nutzern und Kanälen. Diese DACH-Nähe ist wertvoll, wenn deutschsprachiges Onboarding und ein vertraglich geklärter Prozess wichtiger sind als der niedrigste Preis.
Die Kehrseite: Der eigentliche Agenturpreis steht nicht öffentlich fest. Für das Large-Paket nennt Swat.io Zusatzpreise von 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Workspace bei jährlicher Zahlung. Agenturen sollten deshalb dieselben zehn Kunden einmal vollständig modellieren, inklusive Inbox, Monitoring, zusätzlicher Workspaces und Schulung. Sonst bleibt das Angebot kaum mit SocialPilot oder Metricool vergleichbar.
Hinweis zum Preis: Custom Agentur wird individuell angeboten. Für Erweiterungen des Large-Pakets nennt die Preisseite bei jährlicher Zahlung 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Workspace pro Monat, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Geprüft am 19.08.2026.
Beste Wahl für Inbox und Moderationsabläufe
Geeignet für: Agenturen mit hohem Kommentar- und Nachrichtenvolumen, Aufgabenverteilung und wiederkehrenden Moderationsregeln
Agorapulse ist stark, wenn eine Agentur nicht nur veröffentlicht, sondern täglich Kommentare, Nachrichten und Aufgaben verteilt. Professional kostet 119 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung; Advanced 149 US-Dollar. Advanced ergänzt gespeicherte Antworten, Moderationsregeln, Sammelaktionen, gemeinsame Kalender, detailliertere Reports und Wettbewerbs-Benchmarks. Externe Kalender und Freigaben sind auf der Agenturseite ausdrücklich beschrieben. Das pro-Nutzer-Modell macht die Plattform für kleine Teams teuer, sobald mehrere Strategen, Community Manager und Kundenverantwortliche Zugriff brauchen.
Außerdem bleiben große Agenturen mit individuellen Rollen, mehrstufigen Freigaben und vielen Profilen im Custom-Angebot ohne öffentlichen Preis. Die Migration sollte nicht nur Posts umfassen: Inbox-Zuständigkeiten, Antwortvorlagen, Labels, Eskalationsregeln und historische Berichte müssen mitgenommen oder bewusst neu gebaut werden. Wer diese Service-Arbeit verkauft, erhält dafür mehr operative Tiefe als bei einem einfachen Scheduler.
Hinweis zum Preis: Professional kostet 119 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Advanced 149 US-Dollar. Monatlich liegen die Anzeigen bei 149 beziehungsweise 199 US-Dollar. Custom wird individuell bepreist. Geprüft am 19.08.2026.
Beste Wahl für ein gebrandetes Agenturportal
Geeignet für: Agenturen, die Kunden in getrennten Workspaces betreuen und ein optional gebrandetes Portal anbieten wollen
Sendible organisiert Kunden in eigenen Workspaces und erlaubt freie Nutzerzahlen in allen aktuellen Plänen. Der Plus-Tarif ergänzt Zuweisungen und Freigaben, Premium bietet sieben Workspaces, Inhaltsbibliotheken, gebrandete Berichte, Kampagnen und geführtes Onboarding. Für Agenturen mit einem eigenen Portal ist besonders das White-Label-Angebot interessant: Es steht als Add-on für Elite und Enterprise zur Verfügung. Der Anbieter nennt dafür einen Einstieg bei 349 US-Dollar pro Monat für Elite und 800 US-Dollar für Enterprise, jeweils vor dem zusätzlichen White-Label-Preis.
Das ist kein Budgettool, kann aber ein Kundenprodukt ersetzen, das sonst separat entwickelt würde. Vor der Migration sollte jede Agentur klären, welcher Kunde einen Workspace belegt und welche Profile darin enthalten sind. Da zusätzliche Profile über weitere Workspaces laufen, ist die Workspace-Logik zugleich Stärke und Kostentreiber. Ein vollständiger Exporttest ist Pflicht, wenn das Portal Teil des eigenen Leistungsversprechens wird.
Hinweis zum Preis: Elite beginnt bei 349 US-Dollar pro Monat, Enterprise bei 800 US-Dollar. White-Label ist in beiden Tarifen ein kostenpflichtiges Add-on. Premium umfasst sieben Workspaces; der dynamische Betrag sollte direkt im Preisrechner bestätigt werden. Geprüft am 19.08.2026.
DACH-Suite für größere Teams und Service-Inboxen
Geeignet für: größere DACH-Teams, die Publishing und strukturierte Kundenanfragen in einer Social Inbox bearbeiten
SocialHub ist eine deutsche Suite für Organisationen, Behörden und größere Teams. Professional beginnt bei drei Nutzern und umfasst zehn Social-Media-Kanäle, Inbox, Content Planner, Analytics, Freigabeprozesse, Teams und KI-Antwortvorschläge. Enterprise erweitert auf zwanzig Kanäle sowie benutzerdefinierte Rollen, anpassbare Inbox-Ordner, Markenstimmen und weitere Kanaltypen. Für eine Agentur, die Community Management mit festen Servicezeiten verkauft, ist diese Kombination interessanter als ein günstiger Planer. Der Preis wird allerdings ausschließlich individuell angeboten.
Auch die Professional-Mindestgröße von drei Nutzern kann für eine kleine Agentur unnötig sein. Beim Einkauf sollten Nutzer, Kanäle, Teams, Inbox-Volumen, Aufbewahrung, Monitoring und persönliche Betreuung einzeln im Angebot stehen. Bei der Einführung entstehen Kosten für Ordnerregeln, Rollen und Antwortprozesse. Ohne diesen Bedarf bleibt Metricool oder SocialPilot wirtschaftlicher; mit ihm kann SocialHub den operativen Service sauberer abbilden.
Hinweis zum Preis: Professional und Enterprise werden individuell angeboten. Professional beginnt bei drei Nutzern und zehn Kanälen, Enterprise bei drei Nutzern und zwanzig Kanälen. Geprüft am 19.08.2026.
Beste Wahl für tiefe Wettbewerbsanalyse im DACH-Markt
Geeignet für: Agenturen, die Wettbewerbsanalysen, öffentliche Dashboards und umfangreiche Social-Reports als eigene Leistung verkaufen
Fanpage Karma verbindet Redaktionskalender, Community Management und umfangreiche Analyse. Gold kostet 249 Euro pro Monat und ergänzt frei definierbare Kennzahlen, KI-gestützte Inhaltsanalyse, Live-Updates, API-Zugang und einen öffentlichen Dashboard-Zugang. Platin kostet 649 Euro und richtet sich ausdrücklich an Agenturen und große Unternehmen; drei öffentliche Dashboards und eine Data API für 50 Profile sind enthalten. Die Stärke liegt damit weniger im günstigen Scheduling als in Analyse, Benchmarking und präsentierbaren Dashboards.
Für eine Agentur mit wenigen Kunden ist der Preis hoch, zumal zusätzliche Analyse-Nutzer und öffentliche Dashboards separat berechnet werden. Bei der Migration sollte zuerst geklärt werden, welche historischen Wettbewerbsdaten tatsächlich benötigt werden, denn Netzwerk-APIs begrenzen rückwirkende Daten. Wer hauptsächlich Posts erstellen und freigeben will, zahlt für mehr Analyse als nötig. Wer Wettbewerbsberichte als eigenes Produkt verkauft, findet hier dagegen eine seltene DACH-Spezialisierung.
Hinweis zum Preis: Gold kostet 249 Euro netto pro Monat, Platin 649 Euro netto. Weitere Nutzer für Analyse und Community Management kosten 49 Euro, zusätzliche öffentliche Dashboards 99 Euro monatlich. Geprüft am 19.08.2026.
Direktvergleich
| Platz | Anbieter | Geeignet für | Preisangaben | Wichtige Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | SocialPilot | Agenturen mit 5 bis 20 Kundenmarken, die Publishing, Freigaben und gebrandete Berichte zu einem öffentlichen Preis bündeln wollen | Premium kostet 85 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich 100 US-Dollar. Enthalten sind 25 Social-Konten und sechs Nutzer; weitere Konten kosten 4 US-Dollar, weitere Nutzer 5 US-Dollar pro Monat. Geprüft am 19.08.2026. | Der günstigere Standard-Tarif enthält keine Kundenfreigabe oder White-Label-Berichte; Agenturen landen meist mindestens im Premium-Paket. |
| 2 | Metricool | datenorientierte Agenturen, die viele Marken planen und Kundenberichte ohne Enterprise-Budget erstellen wollen | Starter kostet bei jährlicher Abrechnung ab 16 Euro pro Monat für bis zu fünf Marken und 29 Euro für bis zu zehn Marken. Advanced startet bei 43 Euro monatlich; Custom wird individuell angeboten. Geprüft am 19.08.2026. | Twitter beziehungsweise X ist nicht im Grundumfang enthalten und kann die Vergleichsrechnung je Kundenportfolio erhöhen. |
| 3 | Kontentino | Agenturen mit vielen Review-Runden, externen Freigaben und mehreren Beteiligten pro Kundenmarke | Standard kostet 109 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder 149 Euro monatlich. Pro kostet 199 beziehungsweise 269 Euro. Starter beginnt bei 49 Euro jährlich abgerechnet. Geprüft am 19.08.2026. | Der Standard-Tarif kostet jährlich abgerechnet 109 Euro monatlich und liegt damit klar über mehreren budgetorientierten Alternativen. |
| 4 | Buffer | kleine Agenturen mit wenigen Kanälen pro Kunde, die ein einfaches Tool und freie Teamplätze bevorzugen | Das Agenturbeispiel nennt den Team-Tarif mit drei Kanälen für 36 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung. Bezahlt wird pro Kanal; Jahreszahlung bringt laut Preisseite 20 Prozent Rabatt, Volumenrabatte beginnen oberhalb von zehn Kanälen. Geprüft am 19.08.2026. | Das Kanalmodell wird teuer, wenn jeder Kunde Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok und weitere Profile gleichzeitig betreibt. |
| 5 | theStacc | kleine Agenturen, die für wenige Marken regelmäßig Social-Posts erstellen und veröffentlichen müssen und kein White-Label-Portal verkaufen | Social Media kostet monatlich 49 US-Dollar für 30 Posts, 79 US-Dollar für 60 Posts und 129 US-Dollar für 120 Posts. Eine öffentliche Staffel je zusätzlichem Kundenprojekt ist nicht angegeben und sollte vor dem Agentur-Rollout bestätigt werden. Geprüft am 19.08.2026. | Kein verifiziertes White-Label-Dashboard, keine eigenen Kundendomains und keine öffentlich belegten gebrandeten Agenturberichte. |
| 6 | Zoho Social | Agenturen mit Zoho CRM oder Zoho Desk, die Kundenportale, gebrandete Berichte und viele Kanäle pro Marke brauchen | Agency umfasst zehn Marken und fünf Teammitglieder, Agency Plus zwanzig Marken und fünf Teammitglieder. Der konkrete Euro-Preis war am Prüftermin regional nicht stabil sichtbar; ein schriftliches Angebot ist erforderlich. Geprüft am 19.08.2026. | Die regional ausgespielte Preisseite zeigte beim Prüftermin keinen verlässlich extrahierbaren Euro-Betrag für Agency. |
| 7 | Swat.io | DACH-Agenturen mit anspruchsvollem Community Management, mehreren Teams und Bedarf an deutschsprachiger Betreuung | Custom Agentur wird individuell angeboten. Für Erweiterungen des Large-Pakets nennt die Preisseite bei jährlicher Zahlung 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Workspace pro Monat, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Geprüft am 19.08.2026. | Der Custom-Agenturpreis wird nur im Angebot genannt und lässt sich nicht direkt mit öffentlichen Pauschaltarifen vergleichen. |
| 8 | Agorapulse | Agenturen mit hohem Kommentar- und Nachrichtenvolumen, Aufgabenverteilung und wiederkehrenden Moderationsregeln | Professional kostet 119 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Advanced 149 US-Dollar. Monatlich liegen die Anzeigen bei 149 beziehungsweise 199 US-Dollar. Custom wird individuell bepreist. Geprüft am 19.08.2026. | Die Preise gelten pro Nutzer; schon vier interne Nutzer erhöhen die Jahreskosten deutlich. |
| 9 | Sendible | Agenturen, die Kunden in getrennten Workspaces betreuen und ein optional gebrandetes Portal anbieten wollen | Elite beginnt bei 349 US-Dollar pro Monat, Enterprise bei 800 US-Dollar. White-Label ist in beiden Tarifen ein kostenpflichtiges Add-on. Premium umfasst sieben Workspaces; der dynamische Betrag sollte direkt im Preisrechner bestätigt werden. Geprüft am 19.08.2026. | White-Label beginnt erst mit Elite ab 349 US-Dollar monatlich und kostet zusätzlich zum Grundtarif. |
| 10 | SocialHub | größere DACH-Teams, die Publishing und strukturierte Kundenanfragen in einer Social Inbox bearbeiten | Professional und Enterprise werden individuell angeboten. Professional beginnt bei drei Nutzern und zehn Kanälen, Enterprise bei drei Nutzern und zwanzig Kanälen. Geprüft am 19.08.2026. | Für Professional und Enterprise wird kein öffentlicher Betrag genannt; alle Kosten müssen angefragt werden. |
| 11 | Fanpage Karma | Agenturen, die Wettbewerbsanalysen, öffentliche Dashboards und umfangreiche Social-Reports als eigene Leistung verkaufen | Gold kostet 249 Euro netto pro Monat, Platin 649 Euro netto. Weitere Nutzer für Analyse und Community Management kosten 49 Euro, zusätzliche öffentliche Dashboards 99 Euro monatlich. Geprüft am 19.08.2026. | Platin kostet 649 Euro netto pro Monat und ist für reine Publishing-Agenturen wirtschaftlich schwer zu begründen. |
Die Angaben wurden zum genannten Aktualisierungsdatum anhand der verlinkten Quellen geprüft. Anbieter können Preise, Pakete und Verfügbarkeit ändern.
Kaufberatung
Rechnen Sie keine Demo mit einem Musterkonto durch. Nehmen Sie fünf echte Kundentypen: einen kleinen Kunden mit zwei Kanälen, eine Marke mit strenger Freigabe, einen Kunden mit hohem Nachrichtenvolumen, einen Reporting-Kunden und einen geplanten Neukunden mit fünf Netzwerken. Tragen Sie für jeden Fall Profile, Nutzer, Freigaben, Inbox, Berichte und gewünschte Automatisierung ein. Erst danach zeigt sich, ob ein Tarif die Marge schützt oder nur günstig startet.
Diese drei Leistungen brauchen unterschiedliche Software. theStacc passt, wenn laufend neue Posts erstellt und veröffentlicht werden sollen. Buffer und SocialPilot sind stärker, wenn fertige Inhalte über mehrere Kunden geplant werden. Agorapulse, Swat.io und SocialHub sind sinnvoller, wenn Kommentare, Nachrichten, Zuständigkeiten und Antwortzeiten Teil des Retainers sind. Schreiben Sie für jedes Agenturpaket auf, welche Arbeit das Tool übernimmt und welche Aufgabe beim Menschen bleibt. Sonst vergleichen Sie eine Inbox-Suite mit einem Content-Produzenten anhand desselben Preisschilds.
Bauen Sie drei konkrete Szenarien. Addieren Sie Kanäle, Marken, Nutzer, Workspaces, Kundenfreigaben, Reporting, White-Label, Inbox und benötigte Add-ons. Buffer berechnet Kanäle, Metricool Marken, Agorapulse Nutzer und Sendible Workspaces. SocialPilot bündelt im Premium-Tarif 25 Konten und sechs Nutzer. Bei theStacc fehlt eine öffentliche Preisstaffel je Kundenprojekt. Fordern Sie dort und bei allen Tarifen auf Anfrage eine schriftliche Beispielrechnung. Ein Jahresrabatt zählt erst, wenn das Tool den Abnahmetest bestanden hat.
Klären Sie, ob ein Link ohne Login genügt oder ob der Kunde kommentieren, bearbeiten und final freigeben muss. Testen Sie auch den unangenehmen Fall: Die Freigabe bleibt 48 Stunden aus, ein Nutzer ist im Urlaub oder der Kunde ändert nach der Freigabe noch den Preis im Text. Kontentino ist für solche Schleifen besonders stark; SocialPilot, Buffer, Agorapulse und Zoho bieten ebenfalls Kunden- oder Teamfreigaben.
Ein E-Mail-Klick kann für kleine Mandate reichen, ersetzt aber kein Rollenprotokoll bei mehreren Beteiligten.
Ein PDF reicht, wenn ein Account Manager die Zahlen monatlich erklärt. Ein Portal ist sinnvoll, wenn Kunden selbst filtern, freigeben oder mehrere Marken vergleichen. Prüfen Sie, ob Logo, Farben und Absender angepasst werden können und ob Exporte nach Vertragsende verfügbar bleiben. SocialPilot bietet White-Label-Berichte, Zoho Portal-Anpassungen und Sendible ein kostenpflichtiges White-Label-Angebot. theStacc hat kein verifiziertes White-Label-Dashboard. Kaufen Sie diese Funktion nur, wenn ein Kunde sie tatsächlich nutzt und bezahlt.
Fordern Sie Auftragsverarbeitungsvereinbarung, Unterauftragnehmerliste, Speicherorte, Löschfristen, Rollenprotokolle, Zwei-Faktor-Anmeldung und Exportformate an. „DSGVO-konform“ auf einer Marketingseite ersetzt diese Prüfung nicht. Klären Sie außerdem, wer die Social-Konten besitzt und wie Zugriffe beim Offboarding entzogen werden. Der Kunde sollte seine Plattformkonten behalten; die Agentur erhält nur die nötigen Rechte. Testen Sie den Entzug mit einem Probeprofil, bevor Sie zwanzig Kunden anbinden.
Exportieren Sie Kalender, Entwürfe, Medien, Tags, UTM-Regeln, Freigabestatus, Rollen und historische Berichte. Legen Sie einen Stichtag fest und verbinden Sie zunächst einen internen Kanal. Danach folgt ein einfacher Kunde, erst dann ein Konto mit Freigabe und Inbox. Vermeiden Sie parallele Scheduler für denselben Zeitraum, sonst können Beiträge doppelt erscheinen. Der Abnahmetest braucht mindestens einen Entwurf, eine Kundenfreigabe, eine automatische Veröffentlichung, einen Kommentar, einen Report und den vollständigen Entzug eines Nutzerzugangs.
Häufige Fragen
Für Agenturen mit 5 bis 20 Kundenmarken ist SocialPilot in diesem Vergleich die ausgewogenste Wahl. Der Premium-Tarif verbindet 25 Social-Konten, sechs Nutzer, Kundenfreigaben und White-Label-Berichte für 85 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung. Metricool ist günstiger und stärker auf Analysen ausgerichtet. Kontentino passt besser, wenn mehrere Freigabeschritte den Großteil der Arbeit ausmachen. Die beste Wahl hängt deshalb vom verkauften Retainer ab, nicht von der längsten Funktionsliste.
Testen Sie vor dem Kauf einen Beitrag, eine Kundenfreigabe, einen Monatsbericht und den Entzug eines Zugangs.
Ein kleines Setup beginnt bei 16 Euro pro Monat für Metricool Starter oder 49 US-Dollar für theStacc Social Media. Ein belastbarer Agenturprozess mit Kundenfreigaben und Reports liegt eher bei 85 US-Dollar für SocialPilot Premium, 109 Euro für Kontentino Standard oder 149 US-Dollar pro Nutzer für Agorapulse Advanced, jeweils bei jährlicher Zahlung. White-Label-Portale und große Inbox-Suiten können 349 bis 800 US-Dollar monatlich oder einen individuellen Angebotspreis kosten.
Rechnen Sie immer mit dem echten Bestand an Marken, Kanälen und Nutzern. Ergänzen Sie Steuer, X-Add-ons, Onboarding und zusätzliche Workspaces, bevor Sie den Betrag auf einen Kundenretainer umlegen.
Planung, Entwurf, Varianten, Freigabe und Veröffentlichung lassen sich weitgehend automatisieren. Kundenstrategie, sensible Antworten, Krisenkommunikation und die finale Verantwortung bleiben beim Menschen. Legen Sie pro Marke fest, welche Inhalte automatisch live gehen dürfen und welche eine Freigabe brauchen. Bei einem lokalen Aktionspost kann Autopilot passen; bei rechtlichen Aussagen oder Beschwerden sollte ein Mitarbeiter prüfen. Eine gute Software macht diese Grenze sichtbar und protokolliert, wer freigegeben hat.
Definieren Sie außerdem eine Pause-Funktion, damit geplante Beiträge bei einer Krise nicht unbemerkt weiterlaufen können.
Eine pauschale Rangliste kann DSGVO-Eignung nicht belastbar bestätigen. Entscheidend sind Ihr Vertrag, die verarbeiteten Daten und die konkrete Konfiguration. Fordern Sie vor dem Kauf eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung, Angaben zu Speicherorten und Unterauftragnehmern, Löschfristen, Rollen, Protokollen und Exporten an. Prüfen Sie außerdem, ob Kundenzugriffe ohne geteilte Passwörter funktionieren. DACH-Anbieter wie Swat.io, SocialHub und Fanpage Karma erleichtern die deutschsprachige Prüfung, aber auch dort ersetzt der Standort keine Vertragsprüfung.
Dokumentieren Sie pro Kunde, welche Mitarbeiter Zugriff haben, und entfernen Sie ehemalige Nutzer sofort aus allen Workspaces.
Nein. White-Label lohnt sich, wenn der Bericht oder das Kundenportal ein sichtbarer Teil des Retainers ist. Für fünf kleine Kunden kann ein sauberer PDF-Export mit einer kommentierten Zusammenfassung genügen. SocialPilot enthält White-Label-Berichte im Premium-Tarif. Sendible bietet ein weitergehendes Portal als Add-on ab Elite. theStacc bietet kein verifiziertes White-Label-Dashboard. Fragen Sie vor dem Kauf zwei Kunden, ob sie sich tatsächlich einloggen würden. Ein ungenutztes Portal ist nur eine teurere Rechnung.
Prüfen Sie auch, ob Exporte nach einer Kündigung erhalten bleiben und ob der Kunde seine Rohdaten mitnehmen kann.
Das Tool sollte Ihren aktuellen Bestand plus die nächsten sechs bis zwölf Monate abdecken, ohne sofort einen Tarifwechsel auszulösen. Bei acht Kunden mit je vier Netzwerken brauchen Sie 32 Social-Konten, nicht acht. Prüfen Sie zusätzlich Nutzer und Workspaces: Zehn Marken bei Zoho Agency, 40 Profile bei Kontentino Standard oder 25 Konten bei SocialPilot Premium sind unterschiedliche Einheiten. Dokumentieren Sie die Rechnung pro Kunde, damit ein neues Profil nicht unbemerkt die Marge des gesamten Portfolios senkt.
Reservieren Sie keine große Kapazität auf Verdacht; rechnen Sie stattdessen den nächsten realistischen Neukunden als eigenes Szenario.
Sehen Sie sich den Workflow selbst an
Wenn Ihre Agentur vor allem an fehlenden Entwürfen und unregelmäßiger Veröffentlichung hängt, testen Sie theStacc mit einer internen Marke und einem klar begrenzten Kundenprojekt. Prüfen Sie vier Dinge: Markenstimme, Freigabe, Veröffentlichung und Export. Für zentrale Inboxen, gebrandete Kundenberichte oder komplexe Mandantenrollen wählen Sie einen der höher gerankten Agenturanbieter. Ein begrenzter Praxistest mit fünf realen Aufgaben sagt mehr als eine Demo mit vorbereiteten Beispieldaten.
Halten Sie vor dem Start fest, wie viele Minuten jede Aufgabe heute kostet. Entscheiden Sie erst nach dem Test, ob das Tool Arbeit entfernt oder sie lediglich in ein neues Dashboard verschiebt.