Fast jede Steuerkanzlei, die über Social Media nachdenkt, scheitert an derselben Stelle. Der Kanal wird angelegt, drei Beiträge erscheinen, dann kommt die Umsatzsteuervoranmeldung. Vier Wochen später steht ein Profil online, dessen letzter Beitrag aus dem Frühjahr stammt. Das ist kein Werkzeugproblem. Es ist ein Produktionsproblem.

Deshalb bewertet diese Seite Software nicht nach dem Redaktionskalender. Ein Kalender verwaltet Arbeit, die schon existiert. Die entscheidende Frage lautet: Wer schreibt den Beitrag, wer gibt ihn frei, und was kostet dieser Ablauf im ersten Jahr wirklich — inklusive Einrichtungsgebühr und Mindestlaufzeit.

Der zweite Unterschied zu einem allgemeinen Toolvergleich ist berufsrechtlich. § 57a StBerG erlaubt Werbung nur, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet. Das schließt bestimmte Automatisierungen praktisch aus und macht den Freigabeweg zum Kaufkriterium, nicht zum Komfortmerkmal.

Hinweis des Herausgebers

theStacc ist Herausgeber dieser Seite und steht mit dem eigenen Produkt auf Platz 1. Der Rang folgt dem offengelegten Kriterium: veröffentlichte, vor der Veröffentlichung freigegebene Beiträge pro Monat und Euro für eine Kanzlei ohne eigene Marketingstelle. Auf anderen Kriterien gewinnen andere Anbieter, und diese Seite benennt sie. Es wird kein eigener Produkttest behauptet. Alle Preise wurden am 20. August 2026 auf den verlinkten Anbieterseiten geprüft.

Die kurze Antwort

Kurze Antwort

Nach dem hier offengelegten Kriterium ist theStacc Social Media die beste Wahl für eine Steuerkanzlei ohne Marketingstelle: 49 US-Dollar im Monat, keine Einrichtungsgebühr, geschriebene und veröffentlichte Beiträge auf vier Netzwerken, und ein Freigabe-Modus, der jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zur Prüfung vorlegt. Wer fertigen Steuernews-Content will, ist bei WIADOK besser aufgehoben. Die Oberfläche von theStacc ist Englisch.

  1. theStacc Social Media — Einzelpraxen und kleine Kanzleien, die dauerhaft präsent bleiben wollen, ohne selbst zu schreiben
  2. WIADOK — Kanzleien, die fertigen Steuerfachcontent wollen und die Einrichtungsgebühr akzeptieren
  3. Metricool — Kanzleien, die selbst schreiben, aber ein günstiges und vollständiges Planungswerkzeug brauchen
  4. Fanpage Karma — Kanzleien mit Nullbudget, die zunächst nur planen und veröffentlichen wollen
  5. Swat.io — Kanzleien und Verbünde ab etwa fünf Beteiligten, die einen formalen Freigabeweg brauchen
  6. Buffer — Einzelpraxen mit ein bis zwei Kanälen, die nur planen und nichts weiter brauchen
  7. SocialHub — Kanzleiverbünde und Gesellschaften, für die Serverstandort und Zertifikate den Ausschlag geben
  8. Agorapulse — Kanzleien mit spürbarem Kommentar- und Nachrichtenaufkommen, etwa nach Recruiting-Anzeigen
  9. DATEV MyMarketing — Kanzleien, die bereits mit DATEV arbeiten und nur gestaltete Vorlagen benötigen
  10. Hootsuite — Kanzleiverbünde mit vielen Profilen, die eine eingeführte Standardlösung wollen
  11. Facelift — Große Kanzleiverbünde und Gesellschaften mit eigener Marketingabteilung

Was macht Social Media für eine Steuerkanzlei zu einem eigenen Kaufproblem?

Ein Handwerksbetrieb postet ein Vorher-Nachher-Foto und ist fertig. Eine Steuerkanzlei kann das nicht. Der interessanteste Inhalt einer Kanzlei — der gelöste Fall — ist der einzige, über den sie nicht sprechen darf. Verschwiegenheit gilt auch dann, wenn der Mandant zustimmt und die Details verfremdet wirken.

Übrig bleiben drei Inhaltsarten, die berufsrechtlich unbedenklich sind: allgemeine fachliche Information zu Fristen, Gesetzesänderungen und Pflichten; Angaben zur Kanzlei selbst, also Team, Standort, Öffnungszeiten, Spezialisierung; und Stellenanzeigen. Genau diese drei Arten muss ein Werkzeug zuverlässig produzieren können, sonst nützt der beste Kalender nichts.

§ 10 Abs. 2 BOStB verlangt zusätzlich, dass Angaben sachlich nachprüfbar und nicht reklamehaft, vergleichend oder wertend sind. Der Bundesgerichtshof behandelt § 57a StBerG und § 10 Abs. 2 BOStB als Marktverhaltensregelungen im Sinne des Wettbewerbsrechts. Praktisch heißt das: Ein regelwidriger Beitrag ist nicht nur ein Kammerthema, sondern abmahnfähig durch Wettbewerber.

Die Berufsstatistik der Bundessteuerberaterkammer erklärt, warum die Preisfrage hier anders liegt als in anderen Branchen. Zum Stichtag 1. Januar 2026 waren 67,1 Prozent der 53.932 Steuerberaterpraxen Einzelpraxen. Für diese Mehrheit ist ein Agenturpaket zu 1.490 Euro im Monat kein Vergleichsangebot, sondern ein anderer Markt.

67,1 %
Einzelpraxen
BStBK-Berufsstatistik 2025: 36.167 von 53.932 Praxen sind Einzelpraxen ohne Marketingstelle.
§ 57a
Sachlichkeitsgebot
Werbung ist nur erlaubt, soweit sie in Form und Inhalt sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet.
53,7
Durchschnittsalter
Der Altersdurchschnitt der Berufsangehörigen macht Recruiting zum zweiten Zweck jedes Kanals.
105.953
Kammermitglieder
Stand 1. Januar 2026, davon 89.549 Steuerberaterinnen und Steuerberater.

Branchenspezifische Nachweise, nach denen Sie fragen sollten

  • Wer verfasst den Text — die Software, eine Agentur oder eine Mitarbeiterin der Kanzlei?
  • Lässt sich jeder Beitrag vor der Veröffentlichung einzeln freigeben, oder gibt es nur Vollautomatik?
  • Welche Einrichtungsgebühr und welche Mindestlaufzeit gelten zusätzlich zum Monatspreis?
  • Wo liegen die Daten, und existiert ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO?
  • Bleiben Entwürfe und Zugangsrechte bei der Kanzlei, wenn ein Dienstleister wechselt?
  • Prüft irgendein Teil des Systems steuerfachliche Aussagen — oder bleibt das vollständig bei der Kanzlei?

So haben wir die Anbieter bewertet

Diese Liste rankt nach einem einzigen, offengelegten Kriterium: veröffentlichte und vor der Veröffentlichung freigegebene Beiträge pro Monat und Euro, für eine Kanzlei ohne eigene Marketingstelle. Das ist bewusst eng gewählt, weil es die Entscheidung der Mehrheit der Praxen abbildet.

Nach diesem Kriterium gewinnt theStacc, und das ist eine Positionierung des Herausgebers — sie wird hier begründet und nicht behauptet. Auf anderen, ebenso legitimen Kriterien gewinnen andere: WIADOK bei fertigem Steuerfachcontent, SocialHub und Facelift bei deutscher Datenhaltung, Fanpage Karma beim Nullbudget.

Wer nach Funktionsbreite sucht, findet in dieser Liste nicht die richtige Reihenfolge. Agorapulse, Hootsuite und Facelift decken Community-Management, Werbeanzeigen und Auswertung deutlich breiter ab. Sie stehen weiter unten, weil sie das Schreiben der Beiträge nicht übernehmen — nicht, weil sie schwächere Produkte wären.

KriteriumGewichtungWas gezählt hat
Wer die Beiträge schreibt30 %Der Engpass in einer Steuerkanzlei ist die Textproduktion, nicht die Terminplanung. Ein Werkzeug, das nur einen leeren Kalender bereitstellt, verschiebt die Arbeit, statt sie zu erledigen. Voll gewertet wurde nur, wer fertige Beiträge liefert — durch Redaktion, durch vorbereitete Vorlagen oder durch automatische Texterstellung.
Freigabe vor der Veröffentlichung25 %Wegen § 57a StBerG und § 10 Abs. 2 BOStB muss eine Berufsträgerin jeden Beitrag sehen können, bevor er öffentlich wird. Gewertet wurde, ob eine echte Freigabestufe existiert, ob sie pro Netzwerk und pro Beitrag einstellbar ist und ob sie im Grundtarif enthalten ist oder erst in einer teureren Stufe erscheint.
Gesamtkosten im ersten Jahr20 %Verglichen wurde nicht der Monatspreis, sondern die Summe aus Einrichtungsgebühr, Mindestlaufzeit und Monatspreis für eine Kanzlei mit einem Standort und zwei bis drei Kanälen. Eine Einrichtungsgebühr von 599 Euro verändert das Bild eines 99-Euro-Tarifs im ersten Jahr erheblich.
Deutsche Rechts- und Datenlage15 %Bewertet wurden nachprüfbare Angaben zu Serverstandort, Zertifizierung und Auftragsverarbeitung sowie die Frage, ob die Vertragsbedingungen für einen deutschen Freiberufler passen. Zertifikate wie ISO 27001 oder BSI C5 wurden als Anbieterangabe gewertet, nicht als eigene Prüfung.
Preistransparenz10 %Ein Anbieter, der Grundpreise nur nach Demo-Termin nennt, ist für eine Einzelpraxis schlechter vergleichbar als einer mit einer offenen Preisliste. Das ist kein Qualitätsurteil über das Produkt, sondern ein Nachteil im konkreten Kaufprozess einer kleinen Kanzlei mit begrenzter Zeit.
Zulassung vor der Platzierung

Jeder Anbieter musste dieselben Mindestanforderungen erfüllen, bevor seine Position überhaupt betrachtet wurde.

  • Der Anbieter muss Beiträge auf mindestens zwei für Kanzleien relevanten Netzwerken planen oder veröffentlichen können.
  • Es muss eine öffentlich erreichbare Anbieterseite geben, die Leistungsumfang oder Preise zum Stichtag benennt.
  • Reine Analyse- oder Monitoring-Werkzeuge ohne Veröffentlichungsfunktion wurden nicht aufgenommen.
  • Einzelne Recruiting-Agenturen ohne Softwareprodukt blieben außen vor, auch wenn sie zur Suchanfrage ranken.
  • Anbieter ohne deutschsprachige Nutzbarkeit für den Kanzleialltag wurden nur aufgenommen, wenn der Preis öffentlich ist.

Die recherchierte Anbieterliste

Die Platzierungen folgen der veröffentlichten Methodik und dem Stichtag der Quellen; sie sind keine Ergebnisgarantie. Jede Karte nennt die stärkste Eignung und die Einschränkung, die eine Kaufentscheidung am ehesten verändert.

02
WIADOK
Auf Steuerkanzleien spezialisierte Lösung
Platz 2
Social Media Starter: 99 Euro pro Monat, Einrichtungsgebühr 599 Euro einmalig, sechs Monate Laufzeit, danach monatlich kündbar. Corporate 1.490 Euro monatlich bei 3.500 Euro Konzeption, Premium 2.490 Euro monatlich. Recruiting Ads Pro 749 Euro monatlich bei 1.750 Euro Einrichtung. Alle Angaben netto.
Belegte Stärken
  • Automatisierte Beiträge zu aktuellen Steuernews — vorbereiteter Fachcontent, den kein allgemeines Werkzeug dieser Liste liefert.
  • Mitarbeitende können Beiträge erstellen, ohne eigene Zugangsdaten zu Instagram, Facebook oder LinkedIn zu bekommen.
  • Klar veröffentlichte Preisliste mit Monatspreis, Einrichtungsgebühr und Laufzeit je Paket — bei betreuten Anbietern selten.
  • Betreute Stufen mit Foto- und Videoproduktion vor Ort, wenn die Kanzlei über reine Textbeiträge hinauswill.
Zu prüfende Grenzen
  • 599 Euro Einrichtungsgebühr und sechs Monate Mindestlaufzeit im Starter-Tarif — im ersten Jahr rund das Dreifache des günstigsten Eintrags dieser Liste.
  • Zwei Beiträge pro Woche im Starter-Tarif. Wer täglich präsent sein will, muss den Rest selbst produzieren.
  • Alle Preise sind Nettobeträge zuzüglich Umsatzsteuer, und das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer nach § 14 BGB.
  • Für den kostenfrei testbaren Social Media Manager als reines Selbstbedienungswerkzeug nennt die Leistungsseite keinen Preis.
Geeignet für: Kanzleien, die fertigen Steuerfachcontent wollen und die Einrichtungsgebühr akzeptieren
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Redaktionelles Fazit

Der stärkste branchenspezifische Anbieter der Liste. Auf dem Kriterium fertiger Fachcontent schlägt WIADOK jeden anderen Eintrag, einschließlich theStacc.

WIADOK ist auf Mandantenkommunikation und Kanzleimarketing für Steuerberater ausgerichtet und nennt eine DATEV-Anbindung. Der entscheidende Unterschied zu allgemeinen Werkzeugen liegt im Inhalt: Für den Starter-Tarif nennt der Anbieter automatisierte Beiträge zu aktuellen Steuernews samt KI-generierter Bildmotive. Genau dieser vorbereitete Fachcontent fehlt allen anderen Werkzeugen dieser Liste.

Der Preis dafür ist Struktur. Social Media Starter kostet laut Leistungsseite 99 Euro pro Monat bei einer Einrichtungsgebühr von 599 Euro und sechs Monaten Laufzeit, danach monatlich kündbar, mit zwei Beiträgen pro Woche. Im ersten Jahr summiert sich das auf rund 1.787 Euro netto.

Darüber liegen zwei betreute Pakete. Corporate kostet 1.490 Euro monatlich bei 3.500 Euro einmaliger Konzeption, Premium 2.490 Euro monatlich. Beide enthalten Content Days mit Foto- und Videoproduktion vor Ort, zuzüglich Reise- und Übernachtungskosten. Für Einzelpraxen ist das ein anderer Markt.

Geprüfte Quellen: WIADOK Leistungen Social Media — Pakete und Preise (geprüft 20.08.2026), WIADOK Social Media Manager — Funktionsumfang

03
Metricool
Selbstbedienungswerkzeug mit offener Preisliste
Platz 3
Free: eine Marke, 20 geplante Beiträge monatlich, ohne LinkedIn und X. Starter: 20 Euro monatlich oder 16 Euro bei Jahreszahlung für bis zu fünf Marken. Advanced: 54 Euro monatlich oder 43 Euro jährlich für bis zu 15 Marken. Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Belegte Stärken
  • Starter ab 20 Euro monatlich beziehungsweise 16 Euro bei Jahreszahlung, mit bis zu fünf Marken statt einer.
  • Google Unternehmensprofil ist als Verbindung enthalten, sodass lokale Sichtbarkeit im selben Kalender mitläuft.
  • Vollständig veröffentlichte Preisliste in Euro und US-Dollar, monatlich und jährlich, ohne Demo-Termin.
  • Beitragsfreigabe bereits im günstigsten kostenpflichtigen Tarif verfügbar.
Zu prüfende Grenzen
  • Metricool schreibt die Beiträge nicht. Der KI-Assistent ist auf 20 Credits je Marke und Monat im Starter-Tarif begrenzt.
  • Im kostenlosen Tarif fehlen LinkedIn und X — für eine Steuerkanzlei fällt damit der wichtigste Kanal weg.
  • X ist auf allen Tarifen ein kostenpflichtiges Zusatzmodul und nicht im Grundpreis enthalten.
  • Kein branchenspezifischer Inhalt und keine Unterstützung bei berufsrechtlichen Fragen.
Geeignet für: Kanzleien, die selbst schreiben, aber ein günstiges und vollständiges Planungswerkzeug brauchen
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Redaktionelles Fazit

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Werkzeugen, die das Schreiben nicht übernehmen — und der transparenteste Tarif der gesamten Liste.

Metricool ist unter den allgemeinen Plattformen das Werkzeug mit dem niedrigsten Einstiegspreis bei vollem Funktionsumfang. Der Starter-Tarif kostet 20 Euro monatlich bei monatlicher Zahlung oder 16 Euro bei Jahreszahlung und deckt bis zu fünf Marken ab — für eine Einzelpraxis deutlich mehr, als sie braucht.

Für eine Kanzlei relevant ist vor allem, dass Google Unternehmensprofil neben Instagram, Facebook, LinkedIn und weiteren Netzwerken zu den unterstützten Verbindungen zählt. Damit lässt sich die lokale Sichtbarkeit im selben Kalender mitpflegen, statt ein zweites Werkzeug dafür zu bezahlen.

Die Freigabefunktion für Beiträge ist ebenfalls kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten. Wer den berufsrechtlichen Vier-Augen-Ablauf abbilden will, muss also mindestens den Starter-Tarif buchen — bei 20 Euro monatlich ist das allerdings die günstigste Freigabestufe der gesamten Liste.

Geprüfte Quellen: Metricool Pricing — Tarife, Marken und Verbindungen (geprüft 20.08.2026)

04
Fanpage Karma
Deutscher Anbieter mit kostenlosem Veröffentlichungstarif
Platz 4
Free: 0 US-Dollar, unbegrenzt eigene Profile, bis zu 100 Beiträge je Profil und Monat, 28 Tage Datenhistorie. Bronze: 69 US-Dollar monatlich für ein Netzwerk. Silver: 199 US-Dollar, Gold: 299 US-Dollar, Platinum: 799 US-Dollar. Jeder weitere Analysenutzer 69 US-Dollar. Jahreszahlung spart 10 Prozent.
Belegte Stärken
  • Kostenloser Tarif mit unbegrenzt vielen eigenen Profilen und bis zu 100 veröffentlichten Beiträgen je Profil und Monat.
  • Unbegrenzte Zugänge für den Redaktionskalender auch im kostenlosen Tarif, was Freigaben im Team praktisch macht.
  • Deutscher Anbieter mit deutschsprachigem Support und deutschsprachiger Oberfläche.
  • Offen einsehbare Tarifübersicht mit Zusatzkosten für weitere Nutzer, Monitoring und Onboarding.
Zu prüfende Grenzen
  • Fanpage Karma schreibt keine Beiträge. Der gesamte Textaufwand bleibt in der Kanzlei.
  • Im kostenlosen Tarif nur 28 Tage Datenhistorie, ein Standard-Dashboard und ein Analysezugang.
  • Der Sprung auf Bronze kostet 69 US-Dollar monatlich und deckt dabei nur ein einziges Netzwerk ab.
  • Community-Management, Wettbewerbsprofile sowie Influencer- und Themensuche fehlen im kostenlosen Tarif vollständig.
  • Abrechnung in US-Dollar, Preise netto zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer.
Geeignet für: Kanzleien mit Nullbudget, die zunächst nur planen und veröffentlichen wollen
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Redaktionelles Fazit

Der stärkste kostenlose Einstieg der Liste: unbegrenzte eigene Profile und bis zu 100 Beiträge je Profil und Monat, ohne Zahlungsdaten.

Fanpage Karma kommt aus Berlin und verfolgt ein ungewöhnliches Preismodell. Der kostenlose Tarif erlaubt unbegrenzt viele eigene Profile über alle Netzwerke hinweg und bis zu 100 veröffentlichte Beiträge je Profil und Monat. Für eine Kanzlei, die zwei Kanäle pflegt, ist das im Betrieb ausreichend.

Bezahlt wird bei Fanpage Karma im Wesentlichen für Analyse, Wettbewerbsbeobachtung und Community-Management, nicht für das Veröffentlichen selbst. Genau das macht den Anbieter für eine Kanzlei interessant, die den Kalender braucht und die Auswertungstiefe nicht.

Die Grenzen des kostenlosen Tarifs liegen entsprechend bei der Auswertung: 28 Tage Datenhistorie, ein Standard-Dashboard, ein Nutzerzugang für Analyse und Reporting, kein Community-Management. Der Redaktionskalender selbst ist dagegen ohne Nutzerbegrenzung angelegt, was in einer Kanzlei mit mehreren Beteiligten praktisch ist.

Geprüfte Quellen: Fanpage Karma Plans — Tarife und Grenzen des Free-Tarifs (geprüft 20.08.2026)

05
Swat.io
Werkzeug aus dem deutschsprachigen Raum mit Freigabeprozessen
Platz 5
Small: 1 Workspace, 3 Kanäle, 2 Nutzer. Medium: 2 Workspaces, 5 Kanäle, 5 Nutzer. Large: 3 Workspaces, 8 Kanäle, 8 Nutzer. Grundpreise zum 20. August 2026 nicht öffentlich. Ausgewiesene Zubuchungen für Large: 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Kanal, 30 Euro je Workspace monatlich, netto.
Belegte Stärken
  • Genehmigungs- und Freigabeprozesse als ausdrückliches Kernthema, nicht als Nebenfunktion.
  • 21 Tage kostenlos testen ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Verlängerung.
  • Deutschsprachiges Produkt und deutschsprachiger Support für den DACH-Raum.
  • Transparente Staffelung von Workspaces, Kanälen und Nutzern je Tarif, inklusive klarer Zubuchungspreise für Large.
Zu prüfende Grenzen
  • Die Grundpreise der Pakete Small, Medium und Large waren zum Prüfzeitpunkt nicht öffentlich ausgewiesen.
  • Freigabeprozesse fehlen im günstigsten Tarif Small — für eine Kanzlei ist damit erst Medium sinnvoll.
  • Die Inbox ist ein kostenpflichtiges Zusatzmodul und muss zur Tarifstufe des Publishers passen.
  • Swat.io schreibt keine Beiträge und liefert keinen steuerfachlichen Inhalt.
Geeignet für: Kanzleien und Verbünde ab etwa fünf Beteiligten, die einen formalen Freigabeweg brauchen
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Redaktionelles Fazit

Der durchdachteste Freigabeprozess der Liste — aber die Grundpreise stehen nicht mehr offen auf der Preisseite.

Swat.io richtet sich an deutschsprachige Teams und legt den Schwerpunkt genau dort, wo eine Steuerkanzlei ihn braucht: auf Zusammenarbeit und Freigabe. Genehmigungsprozesse, gemeinsame Bearbeitung, Notizen und Kommentare sind das erklärte Kernthema der mittleren Tarifstufe.

Die Pakete heißen Small, Medium und Large und staffeln Workspaces, Kanäle und Nutzerzahlen. Die einzigen Beträge, die zum Prüfzeitpunkt auf der Preisseite standen, betrafen Zubuchungen im Large-Paket: 20 Euro je zusätzlichem Nutzer, 25 Euro je Kanal und 30 Euro je Workspace pro Monat, jeweils netto. Die Grundpreise waren nicht ausgewiesen.

Wichtig für die Kanzlei ist der Hinweis auf der Freigabestufe. Small enthält laut Anbieter keine Kollaborationsfunktionen wie Genehmigungs- und Freigabeprozesse. Wer den berufsrechtlichen Vier-Augen-Ablauf abbilden will, muss also mindestens Medium buchen — der günstigste Tarif scheidet für diesen Zweck aus.

Geprüfte Quellen: Swat.io Preise — Pakete, Zubuchungen und Testphase (geprüft 20.08.2026)

06
Buffer
Kanalbasiertes Selbstbedienungswerkzeug
Platz 6
Free: bis zu drei Kanäle, zehn geplante Beiträge je Kanal, ein Nutzer. Essentials: 5 US-Dollar je Kanal und Monat, jährlich 60 US-Dollar je Kanal. Team: 10 US-Dollar je Kanal und Monat mit Freigabeprozessen, jährlich 120 US-Dollar je Kanal.
Belegte Stärken
  • Abrechnung pro Kanal statt pro Nutzer — bei zwei Kanälen 10 US-Dollar monatlich im Essentials-Tarif.
  • Der Team-Tarif enthält Genehmigungsprozesse, unbegrenzte Teammitglieder und kanalgenaue Berechtigungen.
  • Kostenloser Tarif mit drei Kanälen, dessen Beitragsplätze sich nach der Veröffentlichung wieder auffüllen.
  • Jahreszahlung spart zwei Monatsbeiträge, und ab dem elften Kanal sinkt der Preis je Kanal.
Zu prüfende Grenzen
  • Freigabeprozesse gibt es erst im Team-Tarif zum doppelten Kanalpreis von 10 US-Dollar monatlich.
  • Der kostenlose Tarif erlaubt nur zehn vorgeplante Beiträge je Kanal und einen einzigen Nutzer.
  • Buffer erstellt keine Inhalte und liefert keinen branchenspezifischen Beitragsvorrat.
  • Keine ausgewiesene deutsche Datenhaltung und keine deutschsprachige Betreuung.
Geeignet für: Einzelpraxen mit ein bis zwei Kanälen, die nur planen und nichts weiter brauchen
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Redaktionelles Fazit

Das schlankeste Werkzeug der Liste und für zwei Kanäle sehr günstig — die Freigabefunktion kostet allerdings den doppelten Kanalpreis.

Buffer rechnet pro Kanal statt pro Nutzer ab, was für eine Einzelpraxis mit LinkedIn und Instagram die einfachste Rechnung der Liste ergibt. Essentials kostet 5 US-Dollar pro Kanal und Monat, bei zwei Kanälen also 10 US-Dollar. Jahreszahlung senkt den Betrag um zwei Monatsbeiträge.

Der kostenlose Tarif ist enger gefasst als bei Fanpage Karma: drei Kanäle, zehn vorgeplante Beiträge je Kanal, ein Nutzerkonto und 30 Tage Auswertungshistorie. Da freigegebene Plätze nach der Veröffentlichung wieder frei werden, reicht das für einen sehr sparsamen Rhythmus.

Für die berufsrechtliche Freigabe ist der Team-Tarif nötig. Er kostet 10 US-Dollar pro Kanal und Monat und enthält Genehmigungsprozesse, unbegrenzte Teammitglieder und kanalgenaue Berechtigungen. Bei zwei Kanälen sind das 20 US-Dollar im Monat — immer noch günstig, aber der doppelte Grundpreis.

Geprüfte Quellen: Buffer Pricing — Tarife, Kanalpreise und Free-Grenzen (geprüft 20.08.2026)

07
SocialHub
Deutscher Anbieter mit Zertifizierungen
Platz 7
Zwei Stufen: Professional und Enterprise. Zum 20. August 2026 waren auf der deutschen Preisseite keine Beträge, keine enthaltenen Kanäle oder Nutzerzahlen und keine Mindestlaufzeiten ausgewiesen. Beide Stufen führen zu einer Demo-Anfrage.
Belegte Stärken
  • ISO 27001, Hosting auf nach BSI C5 testierten Servern und Entwicklung in Deutschland — laut Anbieterangabe.
  • Freigabeprozesse bereits in der unteren Produktstufe Professional enthalten, nicht erst in Enterprise.
  • Eine feste Ansprechperson ist Bestandteil des Professional-Pakets.
  • Sehr breite Kanalabdeckung inklusive Google Unternehmensprofil, WhatsApp und Trustpilot.
Zu prüfende Grenzen
  • Keine Preise, keine Kanal- oder Nutzerzahlen und keine Vertragslaufzeiten auf der Preisseite — jede Anfrage läuft über einen Demo-Termin.
  • SocialHub erstellt keine Beiträge und liefert keinen steuerfachlichen Inhalt.
  • Der Zuschnitt zielt erkennbar auf größere Organisationen, nicht auf Einzelpraxen.
  • Zertifikate sind Anbieterangaben und wurden für diese Seite nicht eigenständig geprüft.
Geeignet für: Kanzleiverbünde und Gesellschaften, für die Serverstandort und Zertifikate den Ausschlag geben
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Redaktionelles Fazit

Die stärksten veröffentlichten Aussagen zu deutscher Datenhaltung — erkauft mit einem Kaufprozess, der ohne Demo-Termin nicht funktioniert.

SocialHub wird in Deutschland entwickelt und wirbt mit ISO-27001-Zertifizierung, Hosting auf nach BSI C5 testierten Servern und der Aussage, vollständig BDSG- und DSGVO-konform zu sein. Für eine Berufsträgerin, die Datenverarbeitung ohnehin dokumentieren muss, ist das ein nachvollziehbares Argument.

Der Nachteil für eine kleine Kanzlei ist der Kaufprozess. Auf der Preisseite standen zum Prüfzeitpunkt keine Beträge, keine Kanal- oder Nutzerzahlen und keine Vertragslaufzeiten. Beide Stufen führen zu einem Formular für einen Demo-Termin, was bei einer Einzelpraxis mit knapper Zeit eine echte Hürde ist.

Die Zertifikate sind Anbieterangaben, keine eigene Prüfung dieser Redaktion. Wer sie als Kaufgrund nutzt, sollte sie im Trust Center des Anbieters nachlesen und den Auftragsverarbeitungsvertrag vor Vertragsschluss anfordern — das gilt für jeden Anbieter dieser Liste.

Geprüfte Quellen: SocialHub Preise — Produktstufen und Zertifizierungsangaben (geprüft 20.08.2026)

08
Agorapulse
Internationale Plattform mit Community-Management
Platz 8
Standard: 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, 99 US-Dollar monatlich, mit zehn Profilen. Professional: 119 beziehungsweise 149 US-Dollar. Advanced: 149 beziehungsweise 199 US-Dollar. Zusätzliche Profile 10 US-Dollar jährlich, sonst 15 US-Dollar monatlich.
Belegte Stärken
  • Gemeinsamer Posteingang mit Zuweisung und automatisierter Moderation, hilfreich nach Recruiting-Anzeigen.
  • Zehn Social-Media-Profile im Standard-Tarif enthalten, zusätzliche ab 10 US-Dollar monatlich.
  • 30 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Abbuchung danach.
  • Ein dauerhaft kostenloser Tarif steht im Anschluss an die Testphase zur Verfügung.
Zu prüfende Grenzen
  • Abrechnung je Nutzer: Ein Entwurfs- und ein Freigabezugang kosten zusammen rund 158 US-Dollar monatlich bei Jahreszahlung.
  • Agorapulse erstellt keine Beiträge und kennt keine steuerfachlichen Inhalte.
  • Die Mediathek ist in Standard und Professional auf zehn Bilder und zwei Videos begrenzt.
  • Datenhaltung nur sechs Monate im Standard-Tarif, erst höhere Stufen speichern zwölf oder 24 Monate.
Geeignet für: Kanzleien mit spürbarem Kommentar- und Nachrichtenaufkommen, etwa nach Recruiting-Anzeigen
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Redaktionelles Fazit

Die beste Wahl, sobald Antworten wichtiger werden als Beiträge — der Preis pro Nutzer macht sie für Einzelpraxen aber teuer.

Agorapulse bündelt Veröffentlichung, geteilten Posteingang und Auswertung. Der Standard-Tarif kostet 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, 99 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, und umfasst zehn Social-Media-Profile. Weitere Profile kosten 10 beziehungsweise 15 US-Dollar monatlich.

Der Posteingang ist das eigentliche Argument. Wer als Kanzlei eine Stellenanzeige schaltet, bekommt Rückfragen über drei Kanäle gleichzeitig. Ein gemeinsamer Posteingang mit Zuweisung und automatisierten Moderationsregeln verhindert, dass eine Bewerbung in einem privaten Instagram-Postfach verschwindet.

Der Nachteil ist die Abrechnung je Nutzer. Sobald zwei Personen in der Kanzlei arbeiten sollen — etwa eine Mitarbeiterin für Entwürfe und eine Berufsträgerin für die Freigabe — verdoppelt sich der Monatspreis auf rund 158 US-Dollar bei Jahreszahlung.

Geprüfte Quellen: Agorapulse Pricing — Tarife, Profile und Testbedingungen (geprüft 20.08.2026)

09
DATEV MyMarketing
Vorlagenportal für DATEV-Mitglieder
Platz 9
Die Registrierung ist ausdrücklich kostenfrei und erfordert eine gültige E-Mail-Adresse sowie die Beraternummer. Teile des Angebots, darunter Online-Inhalte für die Website, sind kostenlos; Printprodukte und Werbemittel laufen über den Warenkorb. Für die Social-Media-Vorlagen nennt die Produktseite keinen Preis.
Belegte Stärken
  • Kostenfreie Registrierung und kostenfreier Zugang zu den Social-Media-Vorlagen für DATEV-Mitglieder.
  • Fünf Design-Sets mit je drei abgestimmten Vorlagen, auch für Karussell-Beiträge nutzbar.
  • Grundfarbe, Texte und teilweise Bilder lassen sich im Editor an das Kanzleidesign anpassen.
  • Themenideen, Textinspirationen und Musterformulierungen als Starthilfe für unerfahrene Teams.
Zu prüfende Grenzen
  • Keine Terminplanung, kein Redaktionskalender, keine Freigabestufe und keine Auswertung — die Veröffentlichung erfolgt manuell.
  • Der Zugang setzt eine Beraternummer voraus und steht Nicht-Mitgliedern nicht offen.
  • Für die Social-Media-Vorlagen selbst nennt die Produktseite keine Preisangaben; Preise entstehen im Shop je Artikel.
  • Fünf Design-Sets begrenzen die visuelle Bandbreite bei dauerhaftem Einsatz spürbar.
Geeignet für: Kanzleien, die bereits mit DATEV arbeiten und nur gestaltete Vorlagen benötigen
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Redaktionelles Fazit

Kostenlos zugänglich und fachlich naheliegend — aber ausdrücklich kein Veröffentlichungswerkzeug, weshalb es dieses Ranking-Kriterium kaum bedient.

DATEV MyMarketing ist das Marketingportal für DATEV-Mitglieder und laut Anbieter bei rund 17.000 Kanzleien im Einsatz. Neben Broschüren, Werbemitteln und Geschäftsausstattung stehen inzwischen auch individualisierbare Social-Media-Vorlagen für Instagram und vergleichbare Kanäle bereit.

Der Zugang ist kostenfrei, setzt aber eine einmalige Registrierung mit gültiger E-Mail-Adresse und Beraternummer voraus. Damit steht das Portal DATEV-Mitgliedern offen und allen anderen nicht — für den überwiegenden Teil der deutschen Kanzleien ist diese Hürde allerdings keine.

Entscheidend für diese Liste ist, was fehlt. Die im Editor angepassten Vorlagen werden als Bilddateien ausgegeben und anschließend manuell auf den Kanzleikanälen veröffentlicht. Es gibt keine Terminplanung, keinen Redaktionskalender, keine Freigabestufe und keine Auswertung. DATEV MyMarketing ergänzt ein Veröffentlichungswerkzeug, ersetzt es aber nicht.

Geprüfte Quellen: DATEV MyMarketing — Zugang, Registrierung und Leistungsumfang (geprüft 20.08.2026), DATEV — Professioneller Social-Media-Auftritt mit MyMarketing

10
Hootsuite
Etablierte internationale Plattform
Platz 10
Laut FAQ der eigenen Tarifseite beginnen die kostenpflichtigen Tarife bei 99 für Standard, 199 für Professional und reichen bis 399 für Advanced; Enterprise wird individuell verhandelt. Billing-Intervall und Währung sind auf der Seite nicht eindeutig ausgewiesen. Standard umfasst zehn Konten, Tarife werden je Nutzerplatz verkauft.
Belegte Stärken
  • Zehn Social-Media-Konten bereits im Standard-Tarif, unbegrenzt viele ab Professional.
  • Sehr breite Netzwerkabdeckung und ein über Jahre eingeführter, gut dokumentierter Funktionsumfang.
  • 14 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Abbuchung nach Ablauf.
  • Vergünstigte Tarife für gemeinnützige Organisationen sind auf Antrag verfügbar.
Zu prüfende Grenzen
  • Die Preisfelder der Tarifkarten waren zum Prüfzeitpunkt leer; die Beträge standen nur im FAQ-Bereich.
  • Die Seite lässt offen, ob 99, 199 und 399 Monats- oder Jahreszahlungspreise sind — und nennt keine Währung im Preishinweis.
  • Abrechnung je Nutzerplatz: Jeder zusätzliche Zugang für Entwurf oder Freigabe kostet gesondert.
  • Hootsuite erstellt keine Beiträge und liefert keinen branchenspezifischen Inhalt.
Geeignet für: Kanzleiverbünde mit vielen Profilen, die eine eingeführte Standardlösung wollen
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Redaktionelles Fazit

Sehr breite Abdeckung, aber der Einstiegspreis liegt weit über dem, was eine Einzelpraxis für einen Kalender ausgeben sollte.

Hootsuite gehört zu den bekanntesten Plattformen des Marktes und deckt Planung, Veröffentlichung, Posteingang und Auswertung über viele Netzwerke ab. Der Standard-Tarif verwaltet bis zu zehn Social-Media-Konten aus einem Kalender, höhere Stufen heben diese Grenze auf.

Bemerkenswert ist, wie die Preise dargestellt werden. Auf der Tarifseite blieben die Preisfelder zum Prüfzeitpunkt leer; die Beträge fanden sich nur im FAQ-Bereich: 99 für Standard, 199 für Professional und bis 399 für Advanced. Ob es sich dabei um Monats- oder Jahreszahlungspreise handelt, geht aus der Seite nicht eindeutig hervor.

Für eine Steuerkanzlei ist das ein Problem. Selbst in der günstigsten Auslegung liegt der Einstieg beim Doppelten des WIADOK-Starters und beim Vierfachen des Metricool-Advanced-Tarifs — für ein Werkzeug, das keinen einzigen Beitrag schreibt.

Geprüfte Quellen: Hootsuite Plans — Tarife, Konten und Testbedingungen (geprüft 20.08.2026)

11
Facelift
Deutsche Unternehmenslösung
Platz 11
Drei Pakete seit 2022: Team, Business und Enterprise, gestaffelt nach Nutzern, verknüpfbaren Profilen und Funktionstiefe. Listenpreise werden nicht öffentlich ausgewiesen, die Abrechnung erfolgt je Nutzer, und die Konditionen werden individuell verhandelt. Ein Upgrade ist jederzeit möglich.
Belegte Stärken
  • Server in Deutschland, ISO-27001-Zertifizierung und TISAX-Prüfung nach Anbieterangabe.
  • Employee Advocacy als eigener Ablauf, um Kanzleiinhalte über Mitarbeiterprofile zu verbreiten.
  • Deutschsprachiger Support rund um die Uhr und ein deutscher Unternehmenssitz in Hamburg.
  • Veröffentlichung, Community-Management, Auswertung und Werbeanzeigen in einem Arbeitsbereich.
Zu prüfende Grenzen
  • Keine öffentlichen Listenpreise; die Konditionen werden individuell verhandelt und je Nutzer abgerechnet.
  • Zuschnitt und Preisniveau zielen auf Unternehmen mit eigener Marketingabteilung, nicht auf Einzelpraxen.
  • Social-Media-Monitoring bietet Facelift nur über Partnerlösungen an, nicht im eigenen Produkt.
  • Facelift erstellt keine Beiträge und liefert keinen steuerfachlichen Inhalt.
Geeignet für: Große Kanzleiverbünde und Gesellschaften mit eigener Marketingabteilung
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Redaktionelles Fazit

Technisch die schwerste Lösung der Liste mit deutscher Datenhaltung — für eine Einzelpraxis nach Zuschnitt und Kaufprozess nicht vorgesehen.

Facelift sitzt in Hamburg und bündelt Veröffentlichung, Community-Management, Auswertung, Werbeanzeigen und Employee Advocacy in einem Arbeitsbereich. Der Anbieter nennt ISO-27001-Zertifizierung, eine TISAX-Prüfung und Server in Deutschland sowie deutschsprachigen Support rund um die Uhr.

Öffentlich ausgewiesene Listenpreise gibt es nicht. Der Anbieter verhandelt individuell, und die Abrechnung erfolgt je Nutzer. Für eine Einzelpraxis, die einen Monatspreis vergleichen will, ist das der ungünstigste Kaufprozess der gesamten Liste.

Employee Advocacy ist der eine Punkt, an dem Facelift für Kanzleien fachlich interessant wird. Wenn mehrere Berufsträgerinnen und Steuerfachangestellte Kanzleiinhalte über ihre eigenen Profile teilen sollen, ist dafür ein eigener Ablauf vorgesehen — gerade im Recruiting ist das wirksam.

Geprüfte Quellen: Facelift — Produktumfang, Standort und Zertifizierungsangaben (geprüft 20.08.2026), Pressemitteilung: Facelift führt neues Preismodell mit drei Paketen ein

Vergleichen Sie den Workflow am eigenen Unternehmen

Prüfen Sie die unterstützten Managed Services, Freigabeoptionen, Veröffentlichungsziele und sichtbaren Grenzen von theStacc, bevor Sie sich entscheiden.

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Elf Anbieter auf denselben fünf Merkmalen

AnbieterLeistungsmodellBelegter LeistungsumfangGeeignet fürWesentliche Einschränkung
theStacc Social MediaSoftware, die schreibt und veröffentlicht49 US-Dollar monatlich, vier Netzwerke, Freigabe-Modus je Netzwerk, keine EinrichtungsgebührEinzelpraxen ohne MarketingstelleOberfläche nur auf Englisch, kein Steuerfachcontent, keine berufsrechtliche Prüfung
WIADOKBranchenlösung mit RedaktionStarter 99 Euro monatlich, 599 Euro Einrichtung, 6 Monate Laufzeit, 2 Beiträge pro WocheKanzleien, die fertigen Steuernews-Content wollenEinrichtungsgebühr und Mindestlaufzeit; betreute Pakete ab 1.490 Euro monatlich
MetricoolSelbstbedienung mit offener PreislisteStarter 20 Euro monatlich, bis zu fünf Marken, Freigabe im bezahlten Tarif, Google Unternehmensprofil enthaltenKanzleien mit eigener SchreibkapazitätSchreibt nicht; im Free-Tarif fehlen LinkedIn und X, X ist stets Zusatzmodul
Fanpage KarmaSelbstbedienung mit kostenlosem VeröffentlichenFree mit unbegrenzten eigenen Profilen und bis zu 100 Beiträgen je Profil und MonatKanzleien mit NullbudgetSchreibt nicht; 28 Tage Datenhistorie, Bronze ab 69 US-Dollar für nur ein Netzwerk
Swat.ioSelbstbedienung mit FreigabeprozessenSmall 3 Kanäle, Medium 5 Kanäle mit Freigabe, Large 8 Kanäle; Zubuchungen 20 bis 30 EuroTeams ab etwa fünf BeteiligtenGrundpreise nicht öffentlich; Freigabe erst ab Medium, Inbox als Zusatzmodul
BufferSelbstbedienung, Abrechnung je KanalEssentials 5 US-Dollar je Kanal, Team 10 US-Dollar je Kanal mit FreigabeprozessenEinzelpraxen mit ein bis zwei KanälenSchreibt nicht; Freigabe kostet den doppelten Kanalpreis, keine deutsche Datenhaltung
SocialHubDeutsche Lösung, Verkauf über DemoProfessional und Enterprise, Freigabe ab Professional, ISO 27001 und C5 nach AnbieterangabeKanzleiverbünde mit DatenschutzfokusKeine Preise, Kanal- oder Nutzerzahlen auf der Preisseite; schreibt nicht
AgorapulseSelbstbedienung mit PosteingangStandard 79 US-Dollar je Nutzer jährlich, 99 US-Dollar monatlich, zehn Profile, 30 Tage TestKanzleien mit hohem NachrichtenaufkommenAbrechnung je Nutzer verdoppelt den Preis bei Entwurf plus Freigabe; schreibt nicht
DATEV MyMarketingVorlagenportal für MitgliederKostenfreie Registrierung mit Beraternummer, fünf Design-Sets mit je drei VorlagenBestehende DATEV-KanzleienKeine Planung, keine Freigabe, keine Auswertung; Veröffentlichung erfolgt manuell
HootsuiteInternationale StandardplattformStandard ab 99 laut eigenem FAQ, zehn Konten, Verkauf je Nutzerplatz, 14 Tage TestVerbünde mit vielen ProfilenPreisfelder der Tarifkarten leer, Intervall und Währung uneindeutig; schreibt nicht
FaceliftDeutsche UnternehmenslösungTeam, Business und Enterprise; Server in Deutschland, ISO 27001 und TISAX nach AnbieterangabeGroße Verbünde mit MarketingabteilungKeine öffentlichen Listenpreise, Abrechnung je Nutzer, Monitoring nur über Partner

So wählt eine Steuerkanzlei die passende Lösung aus

Die Auswahl hängt an drei Fragen, und zwar in dieser Reihenfolge: Wer schreibt, wer gibt frei, und was darf es im ersten Jahr kosten. Wer mit der Funktionsliste beginnt, landet regelmäßig bei einem Werkzeug, das die eigentliche Arbeit nicht abnimmt.

Die zweite Weiche ist die Zielgruppe. Ein Kanal für Mandantengewinnung sieht anders aus als ein Kanal für Recruiting — andere Netzwerke, andere Beitragsarten, andere Frequenz. Beides gleichzeitig zu betreiben verdoppelt den Aufwand und ist der häufigste Grund, warum Kanzleiprofile einschlafen.

Budgetstufen: was für welchen Betrag realistisch ist

Unter 30 Euro monatlich bekommt eine Kanzlei einen Kalender, keine Produktion. Fanpage Karma im kostenlosen Tarif oder Metricool Starter zu 20 Euro decken Planung, Veröffentlichung und Freigabe vollständig ab. Der gesamte Textaufwand bleibt aber im Haus, und genau daran scheitern die meisten Versuche.

Zwischen 40 und 110 Euro monatlich verschiebt sich die Frage. theStacc zu 49 US-Dollar und WIADOK Starter zu 99 Euro plus 599 Euro Einrichtung sind die beiden Angebote dieser Liste, die tatsächlich Beiträge liefern. Im ersten Jahr stehen dabei rund 588 US-Dollar rund 1.787 Euro netto gegenüber.

  • Rechnen Sie Einrichtungsgebühr und Mindestlaufzeit immer in die Kosten des ersten Jahres ein.
  • Vergleichen Sie den Preis pro veröffentlichtem Beitrag, nicht den Monatspreis allein.
  • Klären Sie, ob die Freigabestufe im gewählten Tarif enthalten ist oder ein Upgrade erzwingt.

Autopilot oder Freigabe: die berufsrechtliche Weiche

Die wichtigste Einstellung ist nicht die Uhrzeit der Veröffentlichung, sondern der Freigabeweg. § 57a StBerG verlangt, dass Werbung in Form und Inhalt sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet. Ein Beitrag, den niemand vor der Veröffentlichung gelesen hat, ist ein unnötiges Risiko.

In der Praxis funktioniert eine Zweiteilung gut. Beiträge mit fachlichem Inhalt — Fristen, Gesetzesänderungen, Pflichten — gehören in die Freigabe durch eine Berufsträgerin. Beiträge ohne fachliche Aussage wie Öffnungszeiten, Teamvorstellungen oder Stellenanzeigen können automatisch laufen.

  • Legen Sie schriftlich fest, welche Beitragsarten eine Freigabe brauchen und welche nicht.
  • Bestimmen Sie eine namentlich benannte Berufsträgerin als Freigebende und eine Vertretung.
  • Vermeiden Sie Superlative, Vergleiche mit anderen Kanzleien und jede Zusage zu einem Ergebnis.
  • Prüfen Sie den Leitfaden zur externen Kommunikation der Bundessteuerberaterkammer, bevor Sie den ersten Kanal starten.

Mandantengewinnung oder Recruiting: welcher Kanal wofür

Für die meisten Kanzleien ist Recruiting derzeit der wirtschaftlich wichtigere Zweck. Eine unbesetzte Stelle kostet unmittelbar Umsatz, während ein zusätzliches Mandat über Empfehlung ohnehin kommt. Diese Reihenfolge sollte die Kanalwahl bestimmen und nicht umgekehrt.

LinkedIn und Xing eignen sich für die gezielte Ansprache erfahrener Fachkräfte und für den Kontakt zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Instagram und Facebook erreichen Auszubildende, Umschülerinnen und Steuerfachangestellte — dort entscheidet der Eindruck vom Arbeitsplatz, nicht die fachliche Tiefe.

  • Entscheiden Sie sich für einen Hauptzweck je Kanal statt für eine Mischung aus beidem.
  • Starten Sie mit höchstens zwei Netzwerken und erweitern Sie erst, wenn beide stabil laufen.
  • Verlinken Sie offene Stellen auf eine mobiloptimierte Bewerbungsseite mit kurzem Formular.

Fehler, die einen SEO-Vergleich wertlos machen

  1. Nur den Monatspreis vergleichen. Eine Einrichtungsgebühr von 599 Euro und sechs Monate Mindestlaufzeit verändern die Rechnung im ersten Jahr stärker als jede Differenz beim Monatspreis. Vergleichen Sie immer die Summe aus Einrichtung, Laufzeit und zwölf Monatsbeiträgen — und prüfen Sie, ob es sich um Netto- oder Bruttobeträge handelt.
  2. Ein Werkzeug kaufen, das nur plant. Der Engpass in einer Steuerkanzlei ist das Schreiben, nicht das Terminieren. Ein leerer Redaktionskalender verlagert die Arbeit lediglich in ein zweites System. Klären Sie vor dem Kauf, wer die Beiträge tatsächlich verfasst — und ob diese Person die Zeit dafür im Kalender stehen hat.
  3. Die Freigabestufe übersehen. Bei mehreren Anbietern dieser Liste ist die Beitragsfreigabe erst in einer höheren Tarifstufe enthalten. Wer den günstigsten Tarif bucht und die berufsrechtliche Prüfung erst danach organisiert, steht vor einem erzwungenen Upgrade oder vor einem Ablauf per E-Mail-Anhang.
  4. Zwei Zwecke in einem Kanal mischen. Mandantengewinnung und Recruiting brauchen unterschiedliche Netzwerke, Tonlagen und Frequenzen. Ein Kanal, der beides gleichzeitig versucht, erreicht in der Regel keine der beiden Gruppen zuverlässig — und verdoppelt gleichzeitig den Abstimmungsaufwand in der Kanzlei.

Häufige Fragen

Nach dem Kriterium dieser Seite — veröffentlichte, freigegebene Beiträge pro Monat und Euro — ist theStacc Social Media zu 49 US-Dollar monatlich die passendste Wahl, weil es schreibt, veröffentlicht und einen Freigabe-Modus je Netzwerk im Grundtarif enthält. Wer fertigen Steuernews-Content möchte, fährt mit WIADOK Starter zu 99 Euro monatlich besser, muss dort aber 599 Euro Einrichtung und sechs Monate Laufzeit einkalkulieren.

Ja. Ein generelles Werbeverbot besteht nicht mehr. § 57a StBerG erlaubt Werbung, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. § 10 Abs. 2 BOStB verlangt zusätzlich sachlich nachprüfbare und nicht reklamehafte, vergleichende oder wertende Angaben. Das Medium selbst ist dabei zweitrangig.

Die Spanne dieser Liste ist groß. Fanpage Karma im kostenlosen Tarif kostet nichts, Metricool Starter rund 240 Euro netto im Jahr, theStacc rund 588 US-Dollar ohne Einrichtungsgebühr. WIADOK Starter liegt bei rund 1.787 Euro netto, weil 599 Euro Einrichtung hinzukommen. Die betreuten Pakete beginnen bei 1.490 Euro monatlich zuzüglich 3.500 Euro Konzeption.

Technisch ja, praktisch nur eingeschränkt sinnvoll. Weil § 57a StBerG das Sachlichkeitsgebot vorgibt und der Bundesgerichtshof diese Norm als Marktverhaltensregelung behandelt, ist ein Beitrag mit fachlicher Aussage ohne vorherige Prüfung ein vermeidbares Risiko. Empfehlenswert ist eine Zweiteilung: fachliche Inhalte in die Freigabe, reine Kanzleiinformationen wie Öffnungszeiten oder Teamvorstellungen in den automatischen Ablauf.

LinkedIn und Xing eignen sich für die gezielte Ansprache erfahrener Fachkräfte sowie für den Kontakt zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Instagram und Facebook erreichen vor allem Auszubildende, Umschülerinnen und Steuerfachangestellte. Beginnen Sie mit höchstens zwei Kanälen. Zwei gepflegte Profile wirken deutlich besser als fünf Profile, deren letzter Beitrag ein halbes Jahr alt ist.

Das ist der riskanteste Inhalt überhaupt und gehört nicht in einen Redaktionsplan. Die berufliche Verschwiegenheit gilt unabhängig davon, ob der Mandant zustimmt und ob Details verfremdet erscheinen. Bleiben Sie bei allgemeiner fachlicher Information zu Fristen, Gesetzesänderungen und Pflichten, bei Angaben zur Kanzlei selbst und bei Stellenanzeigen. Diese drei Inhaltsarten tragen einen Kanal dauerhaft.

Sobald ein Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, ist ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Fordern Sie ihn vor Vertragsschluss an, nicht danach. Prüfen Sie zusätzlich Serverstandort und Zertifikate. SocialHub und Facelift machen dazu die deutlichsten Angaben, jeweils als Anbieterangabe und nicht als Prüfung durch diese Redaktion.

Ja, und das sollte ein Auswahlkriterium sein. WIADOK nennt diese Trennung ausdrücklich für seinen Social Media Manager. Auch Swat.io, SocialHub, Buffer im Team-Tarif und Agorapulse arbeiten mit eigenen Nutzerrollen. Damit bleiben die Plattformzugänge der Kanzlei erhalten, wenn eine Mitarbeiterin das Haus verlässt — ein häufig unterschätztes Risiko.

Nein. DATEV MyMarketing liefert fünf Design-Sets mit je drei individualisierbaren Vorlagen sowie Themenideen und Musterformulierungen. Die Motive werden als Bilddateien ausgegeben und anschließend manuell veröffentlicht. Es gibt keine Terminplanung, keine Freigabestufe und keine Auswertung. Das Portal ergänzt ein Veröffentlichungswerkzeug sinnvoll, ersetzt es aber nicht.

Nach der Recherche zu dieser Seite bietet kein Anbieter dieser Liste eine automatische berufsrechtliche Prüfung an — auch theStacc nicht. Was Software leisten kann, ist ein verlässlicher Freigabeweg, der jeden Beitrag vor der Veröffentlichung einer Berufsträgerin vorlegt. Die inhaltliche Bewertung bleibt in jedem Fall bei der Kanzlei und lässt sich nicht auslagern.

Quellen und redaktionelle Grundsätze

Der nächste Schritt für Ihre Kanzlei

Legen Sie zuerst fest, wer freigibt — dann erst, womit Sie veröffentlichen. Wenn niemand in der Kanzlei Zeit zum Schreiben hat, testen Sie eine Lösung, die den Text übernimmt, und schalten Sie fachliche Beiträge in den Freigabe-Modus. Wer dagegen fertigen Steuernews-Content sucht, sollte WIADOK anfragen und die Einrichtungsgebühr in die Rechnung des ersten Jahres aufnehmen. Preise und Konditionen ändern sich; prüfen Sie jede Angabe vor Vertragsschluss auf der verlinkten Anbieterseite.