Ein Friseursalon hat ein Materialproblem, das andere lokale Betriebe nicht haben: Das beste Bildmaterial entsteht jeden Tag am Stuhl, aber es entsteht in genau den Stunden, in denen niemand Zeit hat, es zu bearbeiten, zu betexten und zu veröffentlichen. Abends liegt das Handy voller Vorher-Nachher-Fotos, die nie einen Beitrag ergeben.
Deshalb entscheidet bei Social-Media-Software für Friseure selten der Funktionsumfang. Es entscheidet, wie viel Arbeit nach dem Kauf noch im Salon liegen bleibt. Ein Kalender verschiebt diese Arbeit nur auf einen anderen Wochentag. Dieser Vergleich bewertet zehn Lösungen danach, wie viel der monatlichen Beitragsarbeit sie tatsächlich übernehmen und was sie ausdrücklich nicht können.
theStacc ist Herausgeber dieser Seite und zugleich Anbieter der erstplatzierten Lösung. Die Platzierung ist deshalb nicht unabhängig. Es gab keine bezahlten Plätze, keine Affiliate-Provisionen und keine behaupteten Produkttests. Preise, Tarifgrenzen und Funktionen stammen aus den verlinkten Anbieterseiten und wurden am 20. August 2026 abgerufen. Reichweite, Terminbuchungen, Neukunden oder Rankings wurden nicht gemessen und werden nicht versprochen. Diese Seite entsteht mit Unterstützung automatisierter Redaktionssysteme.
Die kurze Antwort
Nach dem hier gewichteten Kriterium steht theStacc auf Platz eins: Ab 49 US-Dollar entstehen und erscheinen 30 Beiträge pro Monat auf vier Netzwerken, ohne dass jemand im Salon Texte schreibt. Wenn Ihr Salon vor allem Reels und Stories veröffentlicht, verliert theStacc diesen Vergleich sofort, weil Video kein Produktbestandteil ist. Dann sind Metricool ab 16 Euro oder Later ab 18,75 US-Dollar die bessere Wahl.
- theStacc Social Media — Salons, die gute Arbeit leisten, aber seit Monaten nichts veröffentlicht haben, weil niemand die Texte schreibt
- Metricool — Salons, die selbst fotografieren und filmen und ein bezahlbares Werkzeug für Planung und Zahlen suchen
- Later — Salons, denen das Erscheinungsbild des Instagram-Rasters wichtiger ist als Berichte und Auswertungen
- Meta Business Suite — Einzelsalons ohne Softwarebudget, die zunächst nur Instagram und Facebook bespielen wollen
- Agorapulse — Salons und kleine Ketten, bei denen ein großer Teil der Termine über Direktnachrichten angefragt wird
- Buffer — Salons, die genau einen Kanal ernsthaft bespielen und dafür das einfachste mögliche Werkzeug wollen
- Swat.io — Salonketten mit mehreren Standorten, festen Freigabewegen und Anforderungen an den Serverstandort
- SocialHub — Größere Salonketten und Franchisegeber mit dokumentierten Anforderungen an Datenschutz und Barrierefreiheit
- Shore — Salons, deren eigentliches Problem die Terminbuchung ist und die Marketing daran anschließen wollen
- Hootsuite — Franchisezentralen mit vielen Standorten, eigenem Marketingpersonal und entsprechendem Budget
Was Friseursalons vor dem Softwarevergleich klären sollten
Das Friseurhandwerk ist in Deutschland stark kleinbetrieblich geprägt und gehört zur Anlage A der Handwerksordnung, also zu den zulassungspflichtigen Handwerken mit Meisterpflicht. Die Betriebs- und Beschäftigtenzahlen führt der Zentralverband des Deutschen Handwerks aus den Handwerkskammerverzeichnissen fort. Für die Softwarewahl folgt daraus vor allem eines: Der typische Käufer ist ein Einzelsalon mit wenigen Mitarbeitenden, kein Marketingteam mit Freigabekette.
Der zweite Unterschied ist rechtlicher Natur und wird in allgemeinen Tool-Vergleichen praktisch nie erwähnt. Das Landgericht Frankfurt am Main entschied am 13.09.2018 zum Aktenzeichen 2-03 O 283/18, dass ein Salon gegen das Kunsturhebergesetz und die DSGVO verstößt, wenn er Aufnahmen von Kundinnen ohne Einwilligung auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Beweispflichtig für die Einwilligung ist der Salon, nicht die abgebildete Person.
Damit wird ein scheinbar weiches Softwaremerkmal hart: Ein Freigabeschritt vor der Veröffentlichung und eine geordnete Medienablage sind für einen Friseursalon kein Komfort, sondern der Ort, an dem die Einwilligung überhaupt geprüft werden kann. Keine Software erteilt diese Einwilligung. Sie kann aber verhindern, dass ein Foto ohne Prüfung im Feed landet, weil jemand zwischen zwei Terminen schnell auf Veröffentlichen getippt hat.
Branchenspezifische Nachweise, nach denen Sie fragen sollten
- Klären Sie zuerst das Format: Ein Salon, der überwiegend Reels dreht, braucht ein anderes Werkzeug als ein Salon, der Bildbeiträge und Angebote veröffentlicht.
- Zählen Sie ehrlich, wie viele brauchbare Vorher-Nachher-Aufnahmen in einem normalen Monat entstehen und wer sie tatsächlich aussucht.
- Holen Sie die Einwilligung schriftlich und zweckbezogen ein, bevor ein erkennbares Kundenfoto in die Medienablage wandert.
- Prüfen Sie, ob der Tarif Texte erstellt oder nur bereits fertige Inhalte einplant. Das ist der teuerste Unterschied im Alltag.
- Trennen Sie Instagram und Facebook vom Google-Unternehmensprofil. Die meisten Social-Tools veröffentlichen dort nicht.
- Legen Sie fest, wer Terminanfragen aus Direktnachrichten beantwortet. Ein Planungstool ohne Postfach löst das nicht.
- Testen Sie einen abgelehnten Beitrag im Probemonat. Erst dann sehen Sie, ob Freigabe und Korrektur im Salonalltag funktionieren.
So haben wir die Anbieter bewertet
Bewertet wurde ein Einzelsalon mit einem Standort, einem Instagram- und einem Facebook-Konto und einem Budget unter 100 Euro im Monat für Software. Das gewichtete Kriterium lautet: Wie viel der monatlichen Beitragsarbeit nimmt die Lösung dem Salon tatsächlich ab? Inhaltserstellung und Veröffentlichung zählen deshalb zusammen 35 Prozent. Ein Werkzeug, das nur einen fertigen Beitrag in eine Warteschlange legt, kann diesen Anteil nicht gewinnen.
Salontauglichkeit erhält 20 Prozent: Medienablage, Freigabe vor Veröffentlichung, Umgang mit Vorher-Nachher-Material und Direktnachrichten. Preispassung für einen Standort zählt 15 Prozent, wobei Nutzerzahl, Kanäle, Zusatzmodule, Jahresbindung und Umsatzsteuer getrennt betrachtet werden. Kanalabdeckung zählt 15 Prozent, deutschsprachige Nutzung samt Datenschutzangaben 10 Prozent, Auswertung und Freigabeprotokolle die restlichen 5 Prozent.
Diese Gewichtung erklärt Platz eins, und sie erklärt zugleich seine Grenze. theStacc verbindet Texterstellung und Veröffentlichung auf vier Netzwerken zu einem Preis, der im Bereich einfacher Planungswerkzeuge liegt. Genau bei dem Format, das im Friseurhandwerk am stärksten wirkt, liefert es aber nichts: Reels, Stories und TikTok sind kein Produktbestandteil. Für einen videogetriebenen Salon ist die Rangfolge dieser Seite deshalb nicht die richtige Antwort.
In diesem Fall gewinnen Metricool und Later, und zwar deutlich. Beide planen Reels, zeigen ein Raster für den Instagram-Auftritt und kosten weniger als eine Stunde Dienstleistung im Salon. Ebenso klar ist die Ausnahme beim Postfach: Wenn ein großer Teil der Termine über Direktnachrichten angefragt wird, ist Agorapulse den höheren Preis wert, obwohl es nach dem hier gewichteten Kriterium nur auf Platz fünf steht.
Es wurden keine Testkonten eröffnet, keine Ergebnisse gemessen und keine Salons befragt. Aufgenommen wurden aktive Produkte mit öffentlicher Preisangabe oder klar benannter Tariflogik, mindestens einer relevanten Veröffentlichungs- oder Erstellungsfunktion und einer offiziellen Quelle. Behauptete Zeitersparnisse, Kundenstimmen und Reichweitenzahlen der Anbieter gingen nicht in die Bewertung ein. Originalwährungen bleiben stehen, damit kein Wechselkurs vorgetäuscht wird.
| Kriterium | Gewichtung | Was gezählt hat |
|---|---|---|
| Inhalt und Veröffentlichung | 35 % | Volle Punkte gibt es nur, wenn die Lösung Beitragstexte erstellt und anschließend selbst veröffentlicht. Ein Kalender für bereits fertige Inhalte erreicht hier höchstens die Hälfte. |
| Salontauglichkeit | 20 % | Bewertet werden Medienablage für Vorher-Nachher-Material, ein echter Freigabeschritt vor der Veröffentlichung und der Umgang mit Terminanfragen aus Direktnachrichten. |
| Preispassung für einen Standort | 15 % | Gemessen am realistischen Monatspreis für einen Salon mit ein bis zwei Nutzern, inklusive Zusatzmodulen, Jahresbindung und Umsatzsteuer statt am beworbenen Startpreis. |
| Kanalabdeckung | 15 % | Instagram zuerst, danach Facebook. Video und Stories werden getrennt bewertet, weil sie im Friseurhandwerk das dominante Format sind und längst nicht jedes Werkzeug sie unterstützt. |
| Deutschsprachige Nutzung und Datenschutz | 10 % | Deutsche Oberfläche, deutschsprachiger Support, veröffentlichte Angaben zu Serverstandort und Auftragsverarbeitung sowie ein Beschaffungsweg ohne Vertriebsgespräch. |
| Auswertung und Nachweis | 5 % | Sichtbare Kennzahlen pro Beitrag und ein nachvollziehbares Protokoll darüber, wer welchen Beitrag freigegeben hat. Für einen Einzelsalon nützlich, aber selten kaufentscheidend. |
Jeder Anbieter musste dieselben Mindestanforderungen erfüllen, bevor seine Position überhaupt betrachtet wurde.
- Aktives Produkt mit Planung, Veröffentlichung oder dokumentierter Inhaltserstellung für mindestens ein soziales Netzwerk.
- Sinnvoller Einstiegstarif für einen einzelnen Standort, nicht ausschließlich für Ketten oder Agenturen.
- Öffentlicher Preis oder eine eindeutig benannte Tariflogik auf einer offiziellen Seite des Anbieters.
- Mindestens eine offizielle Quelle, erneut abgerufen am 20. August 2026.
- Eine benennbare Aufgabe, die nach dem Kauf im Salon bleibt: fotografieren, texten, freigeben oder antworten.
Die recherchierte Anbieterliste
Die Platzierungen folgen der veröffentlichten Methodik und dem Stichtag der Quellen; sie sind keine Ergebnisgarantie. Jede Karte nennt die stärkste Eignung und die Einschränkung, die eine Kaufentscheidung am ehesten verändert.
Belegte Stärken
- Der Einstiegstarif enthält die laufende Texterstellung, nicht nur einen Kalender für Inhalte, die jemand anderes bereits geschrieben hat.
- Instagram, LinkedIn, Facebook und X erhalten eigene Fassungen, statt denselben Text unverändert in vier Feeds zu spiegeln.
- Der Freigabemodus vor der Veröffentlichung schafft den Prüfpunkt, an dem ein Salon Bildrechte und aktuelle Angebote kontrollieren kann.
- 30 Beiträge für 49 US-Dollar liegen im Preisbereich einfacher Planungswerkzeuge, obwohl hier die Produktion enthalten ist.
Zu prüfende Grenzen
- Reels, Stories und Video sind keine Produktfunktionen. Für einen Salon, dessen Reichweite über Reels entsteht, ist das die entscheidende Lücke.
- TikTok, Pinterest, YouTube, Threads und Bluesky werden nicht bedient. Instagram und Facebook decken den Salonbedarf nur teilweise ab.
- Kein gemeinsames Postfach: Terminanfragen aus Direktnachrichten beantworten Sie weiterhin selbst in der jeweiligen App.
- Die Produktoberfläche ist ausschließlich englisch. Es gibt keine Zusage für Reichweite, Anfragen oder Auslastung.
Gewinnt genau dann, wenn der Engpass das Schreiben ist. Verliert sofort, wenn Ihr Salon vor allem Video veröffentlicht.
theStacc setzt an einer anderen Stelle an als die übrigen Einträge dieser Liste. Es plant nicht Ihre fertigen Beiträge, sondern erstellt markengerechte Fassungen für Instagram, LinkedIn, Facebook und X und veröffentlicht sie im gewählten Kontrollmodus. Für einen Salon heißt das: Der Feed bleibt auch in den Wochen gefüllt, in denen niemand an Marketing denkt.
Drei Steuerungsstufen sind vorgesehen: vollautomatisch, mit Freigabe vor der Veröffentlichung oder rein manuell. Für Friseursalons ist die mittlere Stufe die einzig sinnvolle, weil sie den Prüfschritt erzwingt, an dem Einwilligungen, aktuelle Preise und Terminlage kontrolliert werden. Der Einstiegstarif nennt 30 Beiträge pro Monat für 49 US-Dollar.
Die Grenzen sind für dieses Gewerbe erheblich und werden hier bewusst vor den Stärken genannt. Es gibt keine Reels, keine Stories und kein Video, keine Veröffentlichung auf TikTok, Pinterest oder YouTube, kein gemeinsames Postfach für Kommentare und Direktnachrichten und kein Social Listening. Die Produktoberfläche ist derzeit nur auf Englisch verfügbar; die deutschen Beitragstexte ändern daran nichts.
Geprüfte Quellen: Offizielle Produktseite Social-Media-Modul, Abruf 20.08.2026, Offizielle Preisübersicht, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Plant die Formate, die im Salon tatsächlich entstehen, einschließlich Video, und wertet sie anschließend in einer Oberfläche aus.
- Der kostenlose Tarif reicht für einen Testmonat mit einer Marke und rund 20 Beiträgen, ohne Kreditkarte.
- Deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachige Hilfeseiten, was den Einstieg ohne Schulung möglich macht.
- Der Preis von 16 bis 20 Euro liegt unter dem Stundensatz, den die meisten Salons für Fremdleistung zahlen würden.
Zu prüfende Grenzen
- Erstellt keine Inhalte für Sie. Foto, Schnitt, Text und Hashtags bleiben vollständig im Salon.
- Das Freigabesystem gibt es erst ab dem Tarif Advanced, jährlich ab 43 Euro im Monat.
- Im kostenlosen Tarif fehlen LinkedIn und X, und die Auswertung reicht nur 30 Tage zurück.
Das beste Gesamtpaket für einen Salon, der eigenes Material produziert. Bei Reels und Preis klar vor Platz eins.
Metricool ist im deutschsprachigen Raum das meistempfohlene günstige Werkzeug, und für Friseursalons aus einem konkreten Grund: Es plant genau die Formate, die im Salon entstehen, und liefert anschließend Zahlen dazu. Der kostenlose Tarif erlaubt eine Marke und laut Preisseite bis zu 20 geplante Beiträge im Monat, allerdings ohne LinkedIn und X.
Der bezahlte Einstieg heißt Starter und kostet bei jährlicher Zahlung 16 Euro im Monat für bis zu fünf Marken, bei monatlicher Zahlung 20 Euro. Enthalten sind unbegrenztes Veröffentlichen im Rahmen der Fair-Use-Regel, Auswertungen ohne Verlaufsbegrenzung, PDF- und PPT-Berichte sowie eine Anbindung an Canva und Google Drive.
Was Metricool nicht abnimmt, ist die eigentliche Arbeit. Der Salon fotografiert, schneidet, schreibt die Bildunterschrift und wählt die Hashtags. Ein Freigabesystem für Beiträge ist erst im Tarif Advanced enthalten, der jährlich bei 43 Euro im Monat beginnt. Für einen Einzelsalon ist das meist unnötig, für zwei Standorte mit gemeinsamer Marke jedoch der Punkt, der den Preis verdoppelt.
Geprüfte Quellen: Metricool Preisseite mit Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Der visuelle Planer zeigt das Instagram-Raster vor der Veröffentlichung, was für einen bildgetriebenen Salon der eigentliche Nutzen ist.
- Link in Bio ohne Fremdbranding eignet sich, um die Online-Terminbuchung direkt aus dem Profil erreichbar zu machen.
- Der Hinweis auf den besten Veröffentlichungszeitpunkt ist bereits im günstigsten Tarif enthalten.
Zu prüfende Grenzen
- Starter erlaubt genau einen Nutzer, und weitere Nutzer sind in diesem Tarif nicht zubuchbar. Ein Team teilt sich sonst ein Konto.
- Das Postfach für Instagram-Konversationen beginnt erst bei Growth mit 37,50 US-Dollar monatlich.
- Abrechnung in US-Dollar zuzüglich Steuern, und die Oberfläche ist englisch.
Die stärkste Wahl, wenn Instagram der einzige Kanal ist, der im Salon wirklich zählt.
Later ist historisch ein Instagram-Werkzeug und merkt man dem Produkt bis heute an. Der visuelle Planer zeigt das Raster, bevor der Beitrag erscheint, und für einen Friseursalon ist genau das relevant: Das Profil wirkt als Gesamtbild, nicht als Abfolge einzelner Beiträge. Wer Farbwelten und Bildstil steuert, sieht hier vorab, was ein neuer Beitrag mit dem Profil macht.
Der Tarif Starter kostet bei jährlicher Zahlung 18,75 US-Dollar im Monat und umfasst ein Social Set mit acht Profilen, einen Nutzer und bis zu 30 geplante Beiträge je Profil. Enthalten sind der visuelle Planer, die Funktion für den besten Veröffentlichungszeitpunkt auf Instagram und eine Link-in-Bio-Seite ohne Later-Branding, was für die Verlinkung der Online-Terminbuchung nützlich ist.
Für Salons mit mehreren Personen wird es schnell teurer. Zusätzliche Nutzer und das Postfach für Instagram-Konversationen gibt es erst ab Growth für 37,50 US-Dollar monatlich bei jährlicher Zahlung. Auf Starter sind weder weitere Nutzer noch zusätzliche Social Sets buchbar. Die Preise werden in US-Dollar abgerechnet, Steuern kommen hinzu.
Geprüfte Quellen: Later Preisseite mit Tarifgrenzen und Add-ons, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Kostenlos, ohne Vertragsbindung und ohne zusätzliche Datenverarbeitung durch einen weiteren Anbieter.
- Plant Beiträge und Storys für Instagram und Facebook und bündelt Nachrichten beider Netzwerke in einem Postfach.
- Deutschsprachige Oberfläche und direkter Zugriff auf die nativen Funktionen ohne Schnittstellenverzögerung.
Zu prüfende Grenzen
- Nur Instagram und Facebook nebst wenigen Meta-Diensten. Keine anderen Netzwerke, kein Google-Unternehmensprofil.
- Vorplanungszeitraum und Tageslimits sind begrenzt und variieren je nach Konto ohne verlässliche Zusage.
- Keine Inhaltserstellung, keine Freigabekette und nur eine oberflächliche Auswertung je Beitrag.
Der ehrliche Nullpunkt. Wer damit nicht regelmäßig veröffentlicht, löst das Problem auch mit einem bezahlten Kalender nicht.
Kein Vergleich für Friseursalons ist vollständig ohne den kostenlosen Ausgangspunkt. Die Meta Business Suite plant Beiträge und Storys für Instagram und Facebook, bündelt Nachrichten und Kommentare beider Netzwerke in einem Postfach und kostet nichts. Für einen Salon, der ohnehin nur diese beiden Kanäle bespielt, deckt sie den Grundbedarf vollständig ab.
Voraussetzung ist ein Unternehmens- oder Creator-Konto; mit einem privaten Instagram-Profil funktioniert weder die native Planung noch ein Drittanbieter. Die Umstellung ist kostenlos. Der Planer erlaubt es, dasselbe Motiv für beide Netzwerke zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Bildunterschriften vorzubereiten, was für Salons mit verschiedenen Zielgruppen je Kanal praktisch ist.
Die Grenzen sind bekannt und werden von Meta selbst gesetzt: Der Vorplanungszeitraum ist begrenzt, Tageslimits hängen vom Konto ab, und die Auswertung bleibt oberflächlich. Ein Salon mit mehreren Standorten oder mehreren Marken verwaltet die Konten einzeln. Wer neben Instagram und Facebook noch andere Netzwerke bespielt, wechselt für jedes davon das Werkzeug.
Geprüfte Quellen: Meta Business Suite, Produktseite, Abruf 20.08.2026, Meta Business Hilfebereich zur Beitragsplanung, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Gemeinsames Postfach für Kommentare, Direktnachrichten und Erwähnungen samt Verlauf und Notizen je Kontakt.
- Moderation von Google-Bewertungen im selben Postfach, was für einen lokalen Salon oft die wichtigere Kennzahl ist.
- 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte, danach bleibt ein kostenloser Tarif nutzbar.
Zu prüfende Grenzen
- Abrechnung je Nutzer: 79 US-Dollar monatlich bei Jahreszahlung sind für einen Standort schwer zu rechtfertigen.
- Auf Standard fasst die Medienbibliothek nur zehn Bilder und zwei Videos, die Aufbewahrung endet nach sechs Monaten.
- Erstellt keine Inhalte. Der Salon liefert weiterhin Motive, Texte und Themen.
Der einzige Anbieter dieser Liste, der das Postfachproblem eines Salons wirklich löst. Für einen Standort aber teuer.
Agorapulse ist in diesem Vergleich die Ausnahme, die den ersten Platz relativiert. Wenn Kundinnen ihre Termine per Direktnachricht anfragen und Kommentare unter Vorher-Nachher-Beiträgen zu Beratungsgesprächen werden, ist die Kommunikation wichtiger als die Planung. Genau dort liegt die Stärke: ein gemeinsames Postfach für Kommentare, Nachrichten und Erwähnungen mit Verlauf je Kontakt.
Bemerkenswert für lokale Betriebe ist die Moderation von Google-Bewertungen im selben Postfach, denn für einen Friseursalon entscheidet die Bewertungslage oft stärker über Neukunden als die Instagram-Reichweite. Der Tarif Standard umfasst zehn Profile und kostet 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, 99 US-Dollar bei monatlicher Zahlung.
Für einen Einzelsalon ist das der teuerste sinnvolle Weg in dieser Liste, und die Rechnung wächst mit jeder Person, die mitarbeitet, weil je Nutzer abgerechnet wird. Die automatische Moderation ist auf Standard eng begrenzt, die Medienbibliothek fasst dort zehn Bilder und zwei Videos, und die Datenaufbewahrung endet nach sechs Monaten. Ein kostenloser Tarif bleibt nach der 30-tägigen Testphase erhalten.
Geprüfte Quellen: Agorapulse Preisseite mit Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Klare Abrechnung je Kanal ab 5 US-Dollar, ohne Mindestpaket und ohne Nutzerstaffel auf dem Team-Tarif.
- Der kostenlose Tarif mit drei Kanälen und zehn nachfüllbaren Beiträgen reicht für einen ehrlichen Praxistest.
- Sehr einfache Oberfläche, die auch ohne Einarbeitung von wechselnden Mitarbeitenden bedient werden kann.
Zu prüfende Grenzen
- Der Preisvorteil verschwindet ab etwa vier Kanälen, weil je Konto und nicht je Marke abgerechnet wird.
- Keine Inhaltserstellung und nur eine begrenzte Zahl an KI-Vorschlägen im kostenlosen Tarif.
- Englische Oberfläche und Abrechnung in US-Dollar.
Das günstigste seriöse Planungswerkzeug, solange es bei ein bis zwei Kanälen bleibt.
Buffer verkauft keine Suite, sondern einen Kanal. Der Tarif Essentials kostet 5 US-Dollar je Kanal und Monat, Team 10 US-Dollar je Kanal. Für einen Salon mit Instagram und Facebook sind das 10 US-Dollar im Monat, und damit ist Buffer der günstigste bezahlte Eintrag dieser Liste. Ein Kanal entspricht dabei einem einzelnen sozialen Konto, nicht einer Marke.
Der kostenlose Tarif verbindet drei Kanäle und erlaubt zehn geplante Beiträge je Kanal, die nach der Veröffentlichung wieder aufgefüllt werden. Für einen Salon, der zweimal pro Woche veröffentlicht, reicht das mehrere Wochen. Enthalten sind eine Ideensammlung, ein KI-Assistent mit begrenzten Vorschlägen und ein Postfach für Community-Reaktionen.
Der Preisvorteil kippt, sobald mehrere Konten hinzukommen. Zwei Standorte mit je zwei Kanälen kosten auf Essentials bereits 20 US-Dollar im Monat und liegen damit über Metricool, das dafür Video, Berichte und ausführliche Auswertungen mitbringt. Buffer erstellt zudem keine Inhalte, und die Oberfläche ist englisch.
Geprüfte Quellen: Buffer Preisseite mit Kanal- und Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Serverstandort in Deutschland und Zwei-Faktor-Anmeldung sind über alle Publisher-Tarife hinweg ausgewiesen.
- Freigabeprozesse und Beitragszuweisung ab dem mittleren Tarif passen zu Ketten mit mehreren verantwortlichen Personen.
- 21 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Verlängerung.
Zu prüfende Grenzen
- Die Tarifpreise sind auf der Preisseite nicht direkt sichtbar und erscheinen erst nach Konfiguration.
- Der Einstieg Small deckt nur drei Kanäle und zwei Nutzer ab, was mehrere Standorte schnell sprengt.
- Das Postfach ist ein Zusatzmodul, das zur gebuchten Publisher-Stufe passen muss und den Preis zusätzlich erhöht.
Sinnvoll ab mehreren Standorten mit echtem Freigabeprozess. Für einen Einzelsalon überdimensioniert.
Swat.io kommt aus Wien und richtet sich an deutschsprachige Teams mit geregelten Abläufen. Die Preisseite nennt für den Publisher-Einstieg Small einen Arbeitsbereich, drei Kanäle und zwei Nutzer; Medium umfasst zwei Arbeitsbereiche, fünf Kanäle und fünf Nutzer. Ab Medium kommen Beitragszuweisung, Freigabeprozesse, Bild- und Videobearbeitung sowie Kampagnen hinzu.
Für Salonketten sind zwei Angaben relevant, die andere Anbieter nicht machen: Die Sicherheitsübersicht führt einen Serverstandort in Deutschland und Zwei-Faktor-Anmeldung über alle Tarife hinweg. Die Testphase dauert 21 Tage, verlangt keine Zahlungsdaten und verlängert sich nicht automatisch, was den Test ohne Kündigungsrisiko möglich macht.
Der praktische Nachteil ist die Preistransparenz. Auf der deutschen Preisseite werden die Tarifpreise erst nach Konfiguration angezeigt; als feste Angaben nennt der Fragenbereich 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Arbeitsbereich im Monat für Zusatzbuchungen, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und mit zehn Prozent Rabatt bei Jahreszahlung. Ein Einzelsalon kann daraus keinen Monatspreis ableiten, ohne den Konfigurator zu durchlaufen.
Geprüfte Quellen: Swat.io deutsche Preisseite mit Tarifgrenzen und Zusatzpreisen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- ISO 27001, Hosting auf BSI-C5-zertifizierten Servern und ausgewiesene DSGVO- und BDSG-Konformität.
- Postfach, Content Planner und Auswertung stammen aus einer Hand und sind vollständig deutschsprachig.
- Zertifizierte Barrierefreiheit nach EU-Richtlinie 2019/882, was für öffentlich geförderte Betriebe relevant sein kann.
Zu prüfende Grenzen
- Kein öffentlicher Preis und keine ausgewiesenen Kanal- oder Nutzerzahlen. Der Kauf verlangt ein Vertriebsgespräch.
- Ohne Tarifgrenzen lässt sich der Anbieter nicht sinnvoll gegen Metricool oder Buffer rechnen.
- Erstellt keine Inhalte. Der Salon liefert weiterhin Motive und Texte.
Datenschutzseitig der am stärksten belegte Anbieter der Liste, aber ohne öffentlichen Preis nicht selbstständig kaufbar.
SocialHub ist ein deutscher Anbieter und belegt das ausführlicher als jeder andere Eintrag dieser Liste. Die Seite nennt eine Zertifizierung nach ISO 27001, Konformität mit DSGVO und BDSG, Hosting auf nach BSI C5 zertifizierten Servern sowie eine Zertifizierung der Barrierefreiheit nach der EU-Richtlinie 2019/882. Für Franchisegeber mit Prüfpflichten sind das verwertbare Angaben.
Das Produkt besteht aus drei Bausteinen: einem Postfach für Kommentare, Nachrichten und Erwähnungen, einem Content Planner mit Kalenderansicht und einem Auswertungsbereich mit Berichten. Das Paket Professional enthält Freigabeprozesse und eine persönliche Ansprechperson, Enterprise ergänzt Stimmungsbewertung, Regeln, Rollen und Benchmarking.
Für einen Friseursalon scheitert der Kauf an einer schlichten Hürde: Auf der Paketseite steht kein Preis, es sind weder Kanal- noch Nutzerzahlen ausgewiesen, und der Weg führt über eine Demoanfrage. Wer als Einzelsalon in einer Woche entscheiden will, kommt hier nicht weiter. Die Kennzahlen auf der Seite werden zudem als animierte Platzhalter ohne Werte ausgeliefert.
Geprüfte Quellen: SocialHub Paket- und Preisseite mit Zertifizierungsangaben, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Online-Buchung direkt über Website, Google und Instagram, wodurch aus Reichweite tatsächlich Termine werden können.
- Ab Wachstum enthalten: automatisierte Kampagnen, WhatsApp-Erinnerungen und Anfragen für Google-Bewertungen.
- Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland, GoBD-konformer Kasse und deutschsprachigem Support.
Zu prüfende Grenzen
- Plant und veröffentlicht keine Social-Media-Beiträge. Als Ersatz für ein Planungswerkzeug ist Shore nicht geeignet.
- Starter umfasst nur zwei Mitarbeitende; unbegrenzte Mitarbeitende gibt es erst im Team-Tarif für 129,90 Euro.
- Alle genannten Preise verstehen sich netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer, Zusatzmodule kosten extra.
Kein Social-Media-Planer, aber für viele Salons die wirtschaftlichere Investition als ein weiteres Postingwerkzeug.
Shore gehört streng genommen in eine andere Kategorie und steht trotzdem in dieser Liste, weil deutsche Friseursalons regelmäßig zwischen beiden Wegen entscheiden. Die Münchner Software verwaltet Termine, Kasse und Kundendaten. Der Tarif Starter kostet 59,90 Euro monatlich oder 49,90 Euro bei jährlicher Zahlung, jeweils netto, und enthält zwei Mitarbeitende.
Der Berührungspunkt zu Social Media ist die Online-Buchung über Website, Google und Instagram. Damit wird aus dem Instagram-Profil ein Buchungsweg statt nur einer Bildergalerie. Der Tarif Wachstum für 89,90 Euro monatlich ergänzt E-Mail-Newsletter, automatisierte Kampagnen, WhatsApp-Erinnerungen sowie Anfragen für Google-Bewertungen, was den Bewertungsstand aktiv beeinflusst.
Was Shore ausdrücklich nicht tut: Es plant und veröffentlicht keine Instagram-Beiträge und erstellt keine Inhalte. Ein Salon, der beides braucht, kauft zwei Produkte. Rechnerisch ist Shore Wachstum plus Metricool Starter mit rund 106 Euro netto im Monat für viele Salons der vollständigere Weg als eine einzelne teure Social-Suite.
Geprüfte Quellen: Shore Preisseite mit Tarifumfang und Buchungsfunktionen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Sehr breite Netzwerkabdeckung, ausgereifte Freigabeketten und Berichte für Organisationen mit vielen Standorten.
- Deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachiger Support sind vorhanden.
- Etablierter Anbieter mit umfangreicher Dokumentation und großem Partnerumfeld.
Zu prüfende Grenzen
- Ab 99 US-Dollar je Nutzer und Monat ist der Einstieg für einen Einzelsalon deutlich zu teuer.
- Die Preise sind auf der deutschen Tarifseite nicht in den Tarifkarten ausgewiesen, sondern nur im Fragenbereich.
- Erstellt keine Inhalte. Der gesamte Produktionsaufwand bleibt im Salon.
Für einen Friseursalon die falsche Größenordnung, unabhängig vom Funktionsumfang.
Hootsuite ist eines der bekanntesten Werkzeuge der Kategorie und für dieses Gewerbe trotzdem selten die richtige Antwort. Der Grund ist ausschließlich der Preis: Der Fragenbereich der deutschen Tarifseite nennt einen Einstieg bei 99 US-Dollar für das Standard-Abo und eine Spanne bis 399 US-Dollar für das Advanced-Abo, jeweils je Nutzer und Monat.
Damit kostet ein einziger Zugang mehr als der gesamte Softwarestapel, den die Plätze zwei bis sechs dieser Liste für einen Salon ergeben. Der Funktionsumfang rechtfertigt das bei Franchisezentralen mit vielen Standorten, Freigabeketten, Berichtspflichten und Werbebudgets. Ein Einzelsalon mit zwei Kanälen nutzt davon einen Bruchteil.
Hinzu kommt, dass die deutsche Tarifseite die Preise in den Tarifkarten nicht durchgängig ausweist; die belastbaren Zahlen stehen im Fragenbereich. Wer als Salon dennoch vergleichen möchte, sollte den Preis je Nutzer und Monat gegen die Zahl der tatsächlich veröffentlichten Beiträge rechnen, nicht gegen die Funktionsliste.
Geprüfte Quellen: Hootsuite deutsche Tarifseite mit Preisangaben im Fragenbereich, Abruf 20.08.2026
Vergleichen Sie den Workflow am eigenen Unternehmen
Prüfen Sie die unterstützten Managed Services, Freigabeoptionen, Veröffentlichungsziele und sichtbaren Grenzen von theStacc, bevor Sie sich entscheiden.
10 Lösungen für Friseursalons direkt verglichen
| Anbieter | Leistungsmodell | Belegter Leistungsumfang | Geeignet für | Wesentliche Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| theStacc Social Media | Erstellung und Veröffentlichung als Dienst | 30 Beiträge im Monat für 49 US-Dollar auf vier Netzwerken, drei Kontrollstufen | Salons ohne Zeit zum Texten | Kein Video, keine Reels, keine Stories, kein Postfach, englische Oberfläche |
| Metricool | Planung, Video und Auswertung | Kostenlos rund 20 Beiträge, Starter jährlich 16 Euro monatlich für fünf Marken | Salons, die selbst filmen | Freigabesystem erst ab Advanced, jährlich ab 43 Euro monatlich |
| Later | Visueller Planer | Starter 18,75 US-Dollar monatlich, acht Profile, ein Nutzer, 30 Beiträge je Profil | Instagram-getriebene Salons | Starter erlaubt genau einen Nutzer, Postfach erst ab Growth |
| Meta Business Suite | Kostenloser Planer des Netzwerks | Beiträge und Storys für Instagram und Facebook, gemeinsames Postfach | Salons ohne Softwarebudget | Nur Meta-Dienste, begrenzter Vorplanungszeitraum, keine Freigabekette |
| Agorapulse | Vollsuite mit Postfach | Standard 79 US-Dollar je Nutzer jährlich, zehn Profile, Google-Bewertungen | Termine über Direktnachrichten | Abrechnung je Nutzer, Medienbibliothek auf Standard stark begrenzt |
| Buffer | Planer mit Abrechnung je Kanal | Kostenlos drei Kanäle, Essentials 5 US-Dollar je Kanal, Team 10 US-Dollar | Ein bis zwei Kanäle | Preisvorteil kippt ab etwa vier Kanälen, keine Inhaltserstellung |
| Swat.io | Deutschsprachige Suite | Small mit drei Kanälen und zwei Nutzern, Serverstandort Deutschland | Ketten mit Freigabeprozess | Tarifpreise erst nach Konfiguration sichtbar, Postfach als Zusatzmodul |
| SocialHub | Deutscher Anbieter mit Zertifizierungen | Postfach, Content Planner, Auswertung, ISO 27001 und BSI-C5-Hosting | Franchisegeber mit Prüfpflichten | Kein öffentlicher Preis, keine ausgewiesenen Kanal- oder Nutzerzahlen |
| Shore | Salonsoftware mit Marketing | Starter 59,90 Euro netto, Buchung über Website, Google und Instagram | Termine statt Reichweite | Plant und veröffentlicht keine Social-Media-Beiträge |
| Hootsuite | Unternehmenssuite | Laut Fragenbereich 99 bis 399 US-Dollar je Nutzer und Monat | Franchisezentralen | Für einen Einzelsalon deutlich zu teuer, keine Inhaltserstellung |
Welche Lösung passt zu Ihrem Friseursalon?
Die Rangfolge dieser Seite beantwortet eine einzige Frage: Wer nimmt Ihnen die monatliche Beitragsarbeit ab? Ihr Salon hat aber möglicherweise ein anderes Problem. Die folgenden vier Abschnitte ordnen die Entscheidung nach Budget, Format, Teamgröße und Kommunikationsweg, und in dreien davon steht theStacc nicht an erster Stelle.
Nach Budget: was ein Standort realistisch ausgeben kann
Unter 20 Euro im Monat gibt es zwei ernsthafte Wege. Der eine ist die kostenlose Meta Business Suite plus ein fester Termin im Kalender, an dem Sie zwei Wochen vorplanen. Der andere ist Metricool Starter für 16 Euro bei Jahreszahlung, was zusätzlich Video, Berichte und eine Auswertung ohne Verlaufsbegrenzung bringt.
Zwischen 40 und 60 US-Dollar verschiebt sich die Frage vom Werkzeug zur Arbeitsleistung. In diesem Bereich liegt theStacc mit 49 US-Dollar für 30 erstellte und veröffentlichte Beiträge. Der Vergleich lautet hier nicht Kalender gegen Kalender, sondern Softwarepreis gegen die Stunden, die im Salon für Texten und Veröffentlichen anfallen.
Über 80 Euro im Monat sollte ein Einzelsalon nur gehen, wenn ein konkreter Zusatznutzen dahintersteht: das Postfach von Agorapulse bei vielen Direktnachrichten oder die Terminbuchung von Shore. Reine Funktionsbreite rechtfertigt diesen Sprung bei einem Standort nicht.
- Rechnen Sie Zusatzmodule, Nutzerzahl und Umsatzsteuer mit, bevor Sie zwei Angebote vergleichen.
- Setzen Sie die Softwarekosten ins Verhältnis zu einem einzigen zusätzlichen Termin im Monat.
- Vermeiden Sie Jahresbindungen, bevor ein Werkzeug einen vollen Monat im Salonalltag gelaufen ist.
Nach Format: Bildbeitrag oder Reel entscheidet fast alles
Diese Frage sortiert den Markt schneller als jede Funktionsliste. Wenn Ihre Reichweite über Reels und Stories entsteht, scheiden alle Lösungen aus, die kein Video veröffentlichen, und dazu gehört theStacc ausdrücklich. Dann bleiben Metricool, Later und die Meta Business Suite als sinnvolle Kandidaten.
Wenn Ihr Salon dagegen Bildbeiträge, Angebote, Teamvorstellungen und Pflegetipps veröffentlicht, kehrt sich die Rechnung um. Diese Formate lassen sich vorproduzieren und abgeben, und genau dort entsteht der Unterschied zwischen einem Kalender und einer Lösung, die Texte erstellt.
Viele Salons fahren zweigleisig: Reels selbst, Bildbeiträge abgegeben. Wirtschaftlich ist das oft die beste Kombination, weil die Formate, die persönliche Präsenz erfordern, im Salon bleiben und die planbaren Formate den Kalender füllen.
- Zählen Sie Ihre letzten 20 Beiträge und notieren Sie, wie viele davon Video waren.
- Prüfen Sie beim Anbieter ausdrücklich, ob Reels geplant und automatisch veröffentlicht werden.
- Planen Sie Videoschnitt als Arbeitszeit ein, nicht als Softwarefunktion.
Nach Teamgröße: ein Stuhl, mehrere Stühle, mehrere Standorte
Ein Solo-Salon braucht keine Freigabekette und sollte keine bezahlen. Hier gewinnen Werkzeuge mit einem Nutzer und niedrigem Preis, also Metricool Starter, Later Starter oder Buffer Essentials. Achten Sie bei Later darauf, dass der Starter-Tarif genau einen Nutzer erlaubt und keine weiteren zubuchbar sind.
Bei drei bis acht Mitarbeitenden entsteht die erste echte Anforderung: Jemand fotografiert, jemand anders gibt frei. Ab hier lohnt ein Freigabeschritt, den Metricool erst ab Advanced bietet, theStacc im Freigabemodus mitbringt und Swat.io ab dem mittleren Tarif abbildet.
Ab mehreren Standorten ändert sich die Frage grundsätzlich. Jetzt zählen Arbeitsbereiche, Rollen, Serverstandort und Berichte. Swat.io und SocialHub adressieren diesen Fall; beide verlangen dafür allerdings ein Vertriebsgespräch, weil die Preise nicht offen ausgewiesen sind.
- Legen Sie namentlich fest, wer freigibt, bevor Sie ein Werkzeug mit Freigabefunktion kaufen.
- Prüfen Sie, ob der Tarif je Nutzer oder je Kanal abrechnet. Der Unterschied verdoppelt schnell den Preis.
- Klären Sie bei mehreren Standorten, ob jede Filiale eigene Konten oder eine gemeinsame Marke führt.
Nach Kommunikationsweg: kommen Ihre Termine per Direktnachricht?
Viele Friseursalons erhalten einen erheblichen Teil ihrer Anfragen über Instagram-Direktnachrichten und Kommentare. Wenn das bei Ihnen so ist, ist ein Planungswerkzeug das falsche Produkt: Ein voller Kalender hilft nicht, wenn Anfragen zwei Tage unbeantwortet bleiben.
In diesem Fall ist Agorapulse trotz Platz fünf die richtige Wahl, weil Kommentare, Nachrichten und Google-Bewertungen in einem Postfach zusammenlaufen und ein Verlauf je Kontakt geführt wird. Die kostenlose Alternative ist das Postfach der Meta Business Suite, das Instagram und Facebook abdeckt, aber keine Google-Bewertungen.
Wer Anfragen dagegen konsequent auf eine Online-Terminbuchung lenkt, verschiebt das Problem sinnvoll: Dann führt Shore mit der Buchung über Instagram näher an das eigentliche Ziel als jedes Postfach, weil der Termin ohne Rückfrage zustande kommt.
- Zählen Sie eine Woche lang, wie viele Terminanfragen über Direktnachrichten eingehen.
- Messen Sie Ihre tatsächliche Antwortzeit, bevor Sie in Reichweite investieren.
- Prüfen Sie, ob eine verlinkte Online-Buchung die Nachrichtenflut spürbar reduziert.
Fehler, die einen SEO-Vergleich wertlos machen
- Reichweite kaufen, bevor der Antwortweg steht. Ein Salon, der Anfragen aus Direktnachrichten erst nach zwei Tagen beantwortet, verliert Termine schneller, als zusätzliche Beiträge neue erzeugen. Klären Sie zuerst, wer antwortet und wie schnell, und investieren Sie danach in Sichtbarkeit.
- Ein Werkzeug für Reels kaufen, das kein Video veröffentlicht. Diese Verwechslung ist in dieser Kategorie besonders teuer, weil Reels im Friseurhandwerk das dominante Format sind. Prüfen Sie die Videounterstützung ausdrücklich auf der Anbieterseite, statt sie aus dem Wort Social-Media-Management abzuleiten.
- Kundenfotos ohne dokumentierte Einwilligung veröffentlichen. Das Landgericht Frankfurt hat 2018 entschieden, dass der Salon die Einwilligung nachweisen muss. Eine mündliche Zusage genügt nicht. Wer erkennbare Kundinnen zeigt, braucht eine schriftliche, zweckbezogene Einwilligung, und zwar vor dem Upload.
- Den beworbenen Startpreis mit dem Monatspreis verwechseln. Bei Abrechnung je Nutzer, je Kanal oder je Arbeitsbereich weicht die Rechnung erheblich vom Startpreis ab. Rechnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Konten und Personen, addieren Sie Zusatzmodule und die Umsatzsteuer.
- Social Media und Google-Unternehmensprofil in einen Topf werfen. Die meisten Werkzeuge dieser Liste veröffentlichen nicht auf Google. Für einen Friseursalon entscheidet das Profil samt Bewertungen aber häufig stärker über Neukunden als der Instagram-Feed. Behandeln Sie beides als getrennte Aufgaben mit getrennten Werkzeugen.
Häufige Fragen
Das hängt vom Engpass ab. Fehlt die Zeit zum Texten, nimmt theStacc für 49 US-Dollar monatlich 30 Beiträge auf vier Netzwerken ab. Entstehen Reels und Fotos ohnehin im Salon, ist Metricool ab 16 Euro monatlich die günstigere und passendere Wahl. Ohne Budget deckt die kostenlose Meta Business Suite Instagram und Facebook vollständig ab.
Die realistische Spanne liegt zwischen null und rund 80 Euro. Kostenlos sind die Meta Business Suite und der Metricool-Basistarif mit rund 20 Beiträgen. Bezahlte Werkzeuge beginnen bei 5 US-Dollar je Kanal bei Buffer und 16 Euro bei Metricool. Lösungen mit Inhaltserstellung liegen bei 49 US-Dollar, Suiten mit Postfach ab 79 US-Dollar je Nutzer.
Ja, sobald die Person erkennbar ist. Das Landgericht Frankfurt am Main entschied am 13.09.2018 zum Aktenzeichen 2-03 O 283/18, dass die Veröffentlichung ohne Einwilligung gegen Kunsturhebergesetz und DSGVO verstößt. Der Salon muss die Einwilligung nachweisen können, deshalb sollte sie schriftlich und zweckbezogen vorliegen. Erkennbarkeit entsteht auch durch Tattoos, Schmuck oder eine markante Haarfarbe.
Mit einigen Anbietern ja, mit anderen nicht. Metricool und Later planen Videoformate, ebenso die Meta Business Suite. theStacc veröffentlicht ausdrücklich kein Video, keine Reels und keine Stories. Prüfen Sie diesen Punkt vor dem Kauf auf der Anbieterseite, weil er im Friseurhandwerk häufiger kaufentscheidend ist als jede andere Funktion.
Für einen Einzelsalon mit Instagram und Facebook häufig ja. Sie plant Beiträge und Storys, bündelt Nachrichten beider Netzwerke und kostet nichts. Voraussetzung ist ein Unternehmens- oder Creator-Konto. Grenzen sind der begrenzte Vorplanungszeitraum, die fehlende Freigabekette und die oberflächliche Auswertung. Wer damit nicht regelmäßig veröffentlicht, löst das Problem auch mit einem bezahlten Kalender nicht.
Verlässlichkeit schlägt Menge. Zwei bis drei Beiträge pro Woche über mehrere Monate wirken stärker als zehn Beiträge in einer guten Woche und dann sechs Wochen Stille. Genau deshalb ist die ehrliche Frage vor dem Softwarekauf nicht, wie viel möglich wäre, sondern welcher Rhythmus auch in einer vollen Woche noch eingehalten wird.
Es erstellt sie. Das Social-Media-Modul verfasst markengerechte Fassungen für Instagram, LinkedIn, Facebook und X und veröffentlicht sie im gewählten Kontrollmodus. Der Einstiegstarif nennt 30 Beiträge im Monat für 49 US-Dollar. Für Salons empfiehlt sich der Freigabemodus, weil er den Prüfschritt für Bildrechte, aktuelle Preise und Terminlage erzwingt.
Bedient werden Instagram, LinkedIn, Facebook und X mit jeweils eigenen Textfassungen. Nicht bedient werden TikTok, YouTube, Pinterest, Threads und Bluesky. Video, Reels und Stories sind keine Produktfunktionen, ebenso wenig ein gemeinsames Postfach oder Social Listening. Die Produktoberfläche ist derzeit ausschließlich englisch, auch wenn die Beiträge auf Deutsch entstehen.
Dafür brauchen Sie ein Postfach, keinen Kalender. Agorapulse bündelt Kommentare, Nachrichten und Google-Bewertungen ab 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung. Kostenlos deckt das Postfach der Meta Business Suite Instagram und Facebook ab, allerdings ohne Google-Bewertungen. Alternativ lenken Sie Anfragen konsequent auf eine verlinkte Online-Terminbuchung.
Verpflichtend ist das nicht. Entscheidend sind ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die eigene Einwilligungspraxis bei Kundenfotos. Wer den Serverstandort dennoch dokumentieren möchte, findet ihn bei Swat.io mit Standort Deutschland und bei SocialHub mit Hosting auf BSI-C5-zertifizierten Servern und ISO-27001-Zertifizierung. Beide weisen ihre Tarifpreise allerdings nicht offen aus.
Nein, und die meisten Werkzeuge dieser Liste veröffentlichen dort auch gar nicht. Wer nach einem Friseur in der Nähe sucht, landet zuerst bei Google, wo Bewertungen und Öffnungszeiten die Entscheidung prägen. Behandeln Sie beides als getrennte Aufgaben und prüfen Sie, welches Werkzeug welche davon übernimmt.
Häufig ja, aber nicht als Ersatz. Shore verwaltet Termine und Kasse und bietet ab dem Starter-Tarif für 59,90 Euro netto Online-Buchung über Website, Google und Instagram. Beiträge plant und veröffentlicht Shore nicht. Wer beides braucht, kauft zwei Produkte; Shore Wachstum plus Metricool Starter liegt bei rund 106 Euro netto im Monat.
Quellen und redaktionelle Grundsätze
Die Angaben zu den Anbietern stammen aus den unten verlinkten, datierten Erstquellen. Die Platzierungen sind redaktionelle Einschätzungen anhand der sichtbaren Kriterien. Kein Anbieter hat eine Platzierung gekauft, und es wird kein Ergebnis versprochen.
- [01]theStacc Social-Media-Modul und Preise, Abruf 20.08.2026
- [02]Metricool Preisseite mit Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026
- [03]Later Preisseite mit Social Sets und Add-ons, Abruf 20.08.2026
- [04]Buffer Preisseite mit Abrechnung je Kanal, Abruf 20.08.2026
- [05]Agorapulse Preisseite mit Postfachfunktionen, Abruf 20.08.2026
- [06]Swat.io deutsche Preisseite und Sicherheitsangaben, Abruf 20.08.2026
- [07]SocialHub Pakete und Zertifizierungen, Abruf 20.08.2026
- [08]Shore Preisseite für Salonbetriebe, Abruf 20.08.2026
- [09]Hootsuite deutsche Tarifseite, Abruf 20.08.2026
- [10]Meta Business Suite, Abruf 20.08.2026
- [11]LG Frankfurt am Main, Urteil vom 13.09.2018, Az. 2-03 O 283/18, zu Kundenfotos im Friseursalon
- [12]ZDH: Kennzahlen des Handwerks, Betriebe und Beschäftigte, Abruf 20.08.2026
Prüfen Sie den Arbeitsschritt, der bei Ihnen liegen bleibt
Nehmen Sie Ihre letzten vier Wochen und markieren Sie, woran es tatsächlich gescheitert ist: am Foto, am Text, an der Veröffentlichung oder an der Antwort auf eine Nachricht. Für den Text und die Veröffentlichung können Sie theStacc mit einem echten Monatsplan im Freigabemodus testen. Fehlen dagegen Reels oder Antworten, vergleichen Sie denselben Monat mit Metricool oder Agorapulse. Prüfen Sie jeden Entwurf auf Bildrechte, aktuelle Preise und freie Termine.