Ein Friseursalon hat ein Materialproblem, das andere lokale Betriebe nicht haben: Das beste Bildmaterial entsteht jeden Tag am Stuhl, aber es entsteht in genau den Stunden, in denen niemand Zeit hat, es zu bearbeiten, zu betexten und zu veröffentlichen. Abends liegt das Handy voller Vorher-Nachher-Fotos, die nie einen Beitrag ergeben.

Deshalb entscheidet bei Social-Media-Software für Friseure selten der Funktionsumfang. Es entscheidet, wie viel Arbeit nach dem Kauf noch im Salon liegen bleibt. Ein Kalender verschiebt diese Arbeit nur auf einen anderen Wochentag. Dieser Vergleich bewertet zehn Lösungen danach, wie viel der monatlichen Beitragsarbeit sie tatsächlich übernehmen und was sie ausdrücklich nicht können.

Hinweis des Herausgebers

theStacc ist Herausgeber dieser Seite und zugleich Anbieter der erstplatzierten Lösung. Die Platzierung ist deshalb nicht unabhängig. Es gab keine bezahlten Plätze, keine Affiliate-Provisionen und keine behaupteten Produkttests. Preise, Tarifgrenzen und Funktionen stammen aus den verlinkten Anbieterseiten und wurden am 20. August 2026 abgerufen. Reichweite, Terminbuchungen, Neukunden oder Rankings wurden nicht gemessen und werden nicht versprochen. Diese Seite entsteht mit Unterstützung automatisierter Redaktionssysteme.

Die kurze Antwort

Kurze Antwort

Nach dem hier gewichteten Kriterium steht theStacc auf Platz eins: Ab 49 US-Dollar entstehen und erscheinen 30 Beiträge pro Monat auf vier Netzwerken, ohne dass jemand im Salon Texte schreibt. Wenn Ihr Salon vor allem Reels und Stories veröffentlicht, verliert theStacc diesen Vergleich sofort, weil Video kein Produktbestandteil ist. Dann sind Metricool ab 16 Euro oder Later ab 18,75 US-Dollar die bessere Wahl.

  1. theStacc Social Media — Salons, die gute Arbeit leisten, aber seit Monaten nichts veröffentlicht haben, weil niemand die Texte schreibt
  2. Metricool — Salons, die selbst fotografieren und filmen und ein bezahlbares Werkzeug für Planung und Zahlen suchen
  3. Later — Salons, denen das Erscheinungsbild des Instagram-Rasters wichtiger ist als Berichte und Auswertungen
  4. Meta Business Suite — Einzelsalons ohne Softwarebudget, die zunächst nur Instagram und Facebook bespielen wollen
  5. Agorapulse — Salons und kleine Ketten, bei denen ein großer Teil der Termine über Direktnachrichten angefragt wird
  6. Buffer — Salons, die genau einen Kanal ernsthaft bespielen und dafür das einfachste mögliche Werkzeug wollen
  7. Swat.io — Salonketten mit mehreren Standorten, festen Freigabewegen und Anforderungen an den Serverstandort
  8. SocialHub — Größere Salonketten und Franchisegeber mit dokumentierten Anforderungen an Datenschutz und Barrierefreiheit
  9. Shore — Salons, deren eigentliches Problem die Terminbuchung ist und die Marketing daran anschließen wollen
  10. Hootsuite — Franchisezentralen mit vielen Standorten, eigenem Marketingpersonal und entsprechendem Budget

Was Friseursalons vor dem Softwarevergleich klären sollten

Das Friseurhandwerk ist in Deutschland stark kleinbetrieblich geprägt und gehört zur Anlage A der Handwerksordnung, also zu den zulassungspflichtigen Handwerken mit Meisterpflicht. Die Betriebs- und Beschäftigtenzahlen führt der Zentralverband des Deutschen Handwerks aus den Handwerkskammerverzeichnissen fort. Für die Softwarewahl folgt daraus vor allem eines: Der typische Käufer ist ein Einzelsalon mit wenigen Mitarbeitenden, kein Marketingteam mit Freigabekette.

Der zweite Unterschied ist rechtlicher Natur und wird in allgemeinen Tool-Vergleichen praktisch nie erwähnt. Das Landgericht Frankfurt am Main entschied am 13.09.2018 zum Aktenzeichen 2-03 O 283/18, dass ein Salon gegen das Kunsturhebergesetz und die DSGVO verstößt, wenn er Aufnahmen von Kundinnen ohne Einwilligung auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Beweispflichtig für die Einwilligung ist der Salon, nicht die abgebildete Person.

Damit wird ein scheinbar weiches Softwaremerkmal hart: Ein Freigabeschritt vor der Veröffentlichung und eine geordnete Medienablage sind für einen Friseursalon kein Komfort, sondern der Ort, an dem die Einwilligung überhaupt geprüft werden kann. Keine Software erteilt diese Einwilligung. Sie kann aber verhindern, dass ein Foto ohne Prüfung im Feed landet, weil jemand zwischen zwei Terminen schnell auf Veröffentlichen getippt hat.

Anlage A
Friseurhandwerk in Deutschland
zulassungspflichtiges Handwerk mit Meisterpflicht
2018
Urteil zu Kundenfotos
LG Frankfurt, Az. 2-03 O 283/18, Einwilligung nötig
4
Netzwerke bei theStacc
Instagram, LinkedIn, Facebook und X
0
Videofunktionen bei theStacc
Reels, Stories und TikTok sind ausgeschlossen

Branchenspezifische Nachweise, nach denen Sie fragen sollten

  • Klären Sie zuerst das Format: Ein Salon, der überwiegend Reels dreht, braucht ein anderes Werkzeug als ein Salon, der Bildbeiträge und Angebote veröffentlicht.
  • Zählen Sie ehrlich, wie viele brauchbare Vorher-Nachher-Aufnahmen in einem normalen Monat entstehen und wer sie tatsächlich aussucht.
  • Holen Sie die Einwilligung schriftlich und zweckbezogen ein, bevor ein erkennbares Kundenfoto in die Medienablage wandert.
  • Prüfen Sie, ob der Tarif Texte erstellt oder nur bereits fertige Inhalte einplant. Das ist der teuerste Unterschied im Alltag.
  • Trennen Sie Instagram und Facebook vom Google-Unternehmensprofil. Die meisten Social-Tools veröffentlichen dort nicht.
  • Legen Sie fest, wer Terminanfragen aus Direktnachrichten beantwortet. Ein Planungstool ohne Postfach löst das nicht.
  • Testen Sie einen abgelehnten Beitrag im Probemonat. Erst dann sehen Sie, ob Freigabe und Korrektur im Salonalltag funktionieren.

So haben wir die Anbieter bewertet

Bewertet wurde ein Einzelsalon mit einem Standort, einem Instagram- und einem Facebook-Konto und einem Budget unter 100 Euro im Monat für Software. Das gewichtete Kriterium lautet: Wie viel der monatlichen Beitragsarbeit nimmt die Lösung dem Salon tatsächlich ab? Inhaltserstellung und Veröffentlichung zählen deshalb zusammen 35 Prozent. Ein Werkzeug, das nur einen fertigen Beitrag in eine Warteschlange legt, kann diesen Anteil nicht gewinnen.

Salontauglichkeit erhält 20 Prozent: Medienablage, Freigabe vor Veröffentlichung, Umgang mit Vorher-Nachher-Material und Direktnachrichten. Preispassung für einen Standort zählt 15 Prozent, wobei Nutzerzahl, Kanäle, Zusatzmodule, Jahresbindung und Umsatzsteuer getrennt betrachtet werden. Kanalabdeckung zählt 15 Prozent, deutschsprachige Nutzung samt Datenschutzangaben 10 Prozent, Auswertung und Freigabeprotokolle die restlichen 5 Prozent.

Diese Gewichtung erklärt Platz eins, und sie erklärt zugleich seine Grenze. theStacc verbindet Texterstellung und Veröffentlichung auf vier Netzwerken zu einem Preis, der im Bereich einfacher Planungswerkzeuge liegt. Genau bei dem Format, das im Friseurhandwerk am stärksten wirkt, liefert es aber nichts: Reels, Stories und TikTok sind kein Produktbestandteil. Für einen videogetriebenen Salon ist die Rangfolge dieser Seite deshalb nicht die richtige Antwort.

In diesem Fall gewinnen Metricool und Later, und zwar deutlich. Beide planen Reels, zeigen ein Raster für den Instagram-Auftritt und kosten weniger als eine Stunde Dienstleistung im Salon. Ebenso klar ist die Ausnahme beim Postfach: Wenn ein großer Teil der Termine über Direktnachrichten angefragt wird, ist Agorapulse den höheren Preis wert, obwohl es nach dem hier gewichteten Kriterium nur auf Platz fünf steht.

Es wurden keine Testkonten eröffnet, keine Ergebnisse gemessen und keine Salons befragt. Aufgenommen wurden aktive Produkte mit öffentlicher Preisangabe oder klar benannter Tariflogik, mindestens einer relevanten Veröffentlichungs- oder Erstellungsfunktion und einer offiziellen Quelle. Behauptete Zeitersparnisse, Kundenstimmen und Reichweitenzahlen der Anbieter gingen nicht in die Bewertung ein. Originalwährungen bleiben stehen, damit kein Wechselkurs vorgetäuscht wird.

KriteriumGewichtungWas gezählt hat
Inhalt und Veröffentlichung35 %Volle Punkte gibt es nur, wenn die Lösung Beitragstexte erstellt und anschließend selbst veröffentlicht. Ein Kalender für bereits fertige Inhalte erreicht hier höchstens die Hälfte.
Salontauglichkeit20 %Bewertet werden Medienablage für Vorher-Nachher-Material, ein echter Freigabeschritt vor der Veröffentlichung und der Umgang mit Terminanfragen aus Direktnachrichten.
Preispassung für einen Standort15 %Gemessen am realistischen Monatspreis für einen Salon mit ein bis zwei Nutzern, inklusive Zusatzmodulen, Jahresbindung und Umsatzsteuer statt am beworbenen Startpreis.
Kanalabdeckung15 %Instagram zuerst, danach Facebook. Video und Stories werden getrennt bewertet, weil sie im Friseurhandwerk das dominante Format sind und längst nicht jedes Werkzeug sie unterstützt.
Deutschsprachige Nutzung und Datenschutz10 %Deutsche Oberfläche, deutschsprachiger Support, veröffentlichte Angaben zu Serverstandort und Auftragsverarbeitung sowie ein Beschaffungsweg ohne Vertriebsgespräch.
Auswertung und Nachweis5 %Sichtbare Kennzahlen pro Beitrag und ein nachvollziehbares Protokoll darüber, wer welchen Beitrag freigegeben hat. Für einen Einzelsalon nützlich, aber selten kaufentscheidend.
Zulassung vor der Platzierung

Jeder Anbieter musste dieselben Mindestanforderungen erfüllen, bevor seine Position überhaupt betrachtet wurde.

  • Aktives Produkt mit Planung, Veröffentlichung oder dokumentierter Inhaltserstellung für mindestens ein soziales Netzwerk.
  • Sinnvoller Einstiegstarif für einen einzelnen Standort, nicht ausschließlich für Ketten oder Agenturen.
  • Öffentlicher Preis oder eine eindeutig benannte Tariflogik auf einer offiziellen Seite des Anbieters.
  • Mindestens eine offizielle Quelle, erneut abgerufen am 20. August 2026.
  • Eine benennbare Aufgabe, die nach dem Kauf im Salon bleibt: fotografieren, texten, freigeben oder antworten.

Die recherchierte Anbieterliste

Die Platzierungen folgen der veröffentlichten Methodik und dem Stichtag der Quellen; sie sind keine Ergebnisgarantie. Jede Karte nennt die stärkste Eignung und die Einschränkung, die eine Kaufentscheidung am ehesten verändert.

02
Metricool
Planung, Video und Auswertung im günstigen Tarif
Platz 2
Kostenlos für eine Marke mit rund 20 geplanten Beiträgen im Monat. Starter jährlich 16 Euro monatlich für bis zu fünf Marken, monatlich gezahlt 20 Euro. Advanced ab 43 Euro jährlich. Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer, abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Plant die Formate, die im Salon tatsächlich entstehen, einschließlich Video, und wertet sie anschließend in einer Oberfläche aus.
  • Der kostenlose Tarif reicht für einen Testmonat mit einer Marke und rund 20 Beiträgen, ohne Kreditkarte.
  • Deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachige Hilfeseiten, was den Einstieg ohne Schulung möglich macht.
  • Der Preis von 16 bis 20 Euro liegt unter dem Stundensatz, den die meisten Salons für Fremdleistung zahlen würden.
Zu prüfende Grenzen
  • Erstellt keine Inhalte für Sie. Foto, Schnitt, Text und Hashtags bleiben vollständig im Salon.
  • Das Freigabesystem gibt es erst ab dem Tarif Advanced, jährlich ab 43 Euro im Monat.
  • Im kostenlosen Tarif fehlen LinkedIn und X, und die Auswertung reicht nur 30 Tage zurück.
Geeignet für: Salons, die selbst fotografieren und filmen und ein bezahlbares Werkzeug für Planung und Zahlen suchen
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Redaktionelles Fazit

Das beste Gesamtpaket für einen Salon, der eigenes Material produziert. Bei Reels und Preis klar vor Platz eins.

Metricool ist im deutschsprachigen Raum das meistempfohlene günstige Werkzeug, und für Friseursalons aus einem konkreten Grund: Es plant genau die Formate, die im Salon entstehen, und liefert anschließend Zahlen dazu. Der kostenlose Tarif erlaubt eine Marke und laut Preisseite bis zu 20 geplante Beiträge im Monat, allerdings ohne LinkedIn und X.

Der bezahlte Einstieg heißt Starter und kostet bei jährlicher Zahlung 16 Euro im Monat für bis zu fünf Marken, bei monatlicher Zahlung 20 Euro. Enthalten sind unbegrenztes Veröffentlichen im Rahmen der Fair-Use-Regel, Auswertungen ohne Verlaufsbegrenzung, PDF- und PPT-Berichte sowie eine Anbindung an Canva und Google Drive.

Was Metricool nicht abnimmt, ist die eigentliche Arbeit. Der Salon fotografiert, schneidet, schreibt die Bildunterschrift und wählt die Hashtags. Ein Freigabesystem für Beiträge ist erst im Tarif Advanced enthalten, der jährlich bei 43 Euro im Monat beginnt. Für einen Einzelsalon ist das meist unnötig, für zwei Standorte mit gemeinsamer Marke jedoch der Punkt, der den Preis verdoppelt.

Geprüfte Quellen: Metricool Preisseite mit Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026

03
Later
Visueller Planer mit Instagram-Schwerpunkt
Platz 3
Starter 18,75 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, mit einem Social Set aus acht Profilen, einem Nutzer und 30 Beiträgen je Profil. Growth 37,50 US-Dollar, Scale 82,50 US-Dollar. 14 Tage Testphase. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Der visuelle Planer zeigt das Instagram-Raster vor der Veröffentlichung, was für einen bildgetriebenen Salon der eigentliche Nutzen ist.
  • Link in Bio ohne Fremdbranding eignet sich, um die Online-Terminbuchung direkt aus dem Profil erreichbar zu machen.
  • Der Hinweis auf den besten Veröffentlichungszeitpunkt ist bereits im günstigsten Tarif enthalten.
Zu prüfende Grenzen
  • Starter erlaubt genau einen Nutzer, und weitere Nutzer sind in diesem Tarif nicht zubuchbar. Ein Team teilt sich sonst ein Konto.
  • Das Postfach für Instagram-Konversationen beginnt erst bei Growth mit 37,50 US-Dollar monatlich.
  • Abrechnung in US-Dollar zuzüglich Steuern, und die Oberfläche ist englisch.
Geeignet für: Salons, denen das Erscheinungsbild des Instagram-Rasters wichtiger ist als Berichte und Auswertungen
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Redaktionelles Fazit

Die stärkste Wahl, wenn Instagram der einzige Kanal ist, der im Salon wirklich zählt.

Later ist historisch ein Instagram-Werkzeug und merkt man dem Produkt bis heute an. Der visuelle Planer zeigt das Raster, bevor der Beitrag erscheint, und für einen Friseursalon ist genau das relevant: Das Profil wirkt als Gesamtbild, nicht als Abfolge einzelner Beiträge. Wer Farbwelten und Bildstil steuert, sieht hier vorab, was ein neuer Beitrag mit dem Profil macht.

Der Tarif Starter kostet bei jährlicher Zahlung 18,75 US-Dollar im Monat und umfasst ein Social Set mit acht Profilen, einen Nutzer und bis zu 30 geplante Beiträge je Profil. Enthalten sind der visuelle Planer, die Funktion für den besten Veröffentlichungszeitpunkt auf Instagram und eine Link-in-Bio-Seite ohne Later-Branding, was für die Verlinkung der Online-Terminbuchung nützlich ist.

Für Salons mit mehreren Personen wird es schnell teurer. Zusätzliche Nutzer und das Postfach für Instagram-Konversationen gibt es erst ab Growth für 37,50 US-Dollar monatlich bei jährlicher Zahlung. Auf Starter sind weder weitere Nutzer noch zusätzliche Social Sets buchbar. Die Preise werden in US-Dollar abgerechnet, Steuern kommen hinzu.

Geprüfte Quellen: Later Preisseite mit Tarifgrenzen und Add-ons, Abruf 20.08.2026

04
Meta Business Suite
Kostenloser Planer von Instagram und Facebook
Platz 4
Kostenlos. Erfordert ein Instagram-Unternehmens- oder Creator-Konto, dessen Umstellung ebenfalls kostenlos ist. Es fallen ausschließlich Kosten für Werbeanzeigen an, die separat gebucht werden. Angaben abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Kostenlos, ohne Vertragsbindung und ohne zusätzliche Datenverarbeitung durch einen weiteren Anbieter.
  • Plant Beiträge und Storys für Instagram und Facebook und bündelt Nachrichten beider Netzwerke in einem Postfach.
  • Deutschsprachige Oberfläche und direkter Zugriff auf die nativen Funktionen ohne Schnittstellenverzögerung.
Zu prüfende Grenzen
  • Nur Instagram und Facebook nebst wenigen Meta-Diensten. Keine anderen Netzwerke, kein Google-Unternehmensprofil.
  • Vorplanungszeitraum und Tageslimits sind begrenzt und variieren je nach Konto ohne verlässliche Zusage.
  • Keine Inhaltserstellung, keine Freigabekette und nur eine oberflächliche Auswertung je Beitrag.
Geeignet für: Einzelsalons ohne Softwarebudget, die zunächst nur Instagram und Facebook bespielen wollen
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Redaktionelles Fazit

Der ehrliche Nullpunkt. Wer damit nicht regelmäßig veröffentlicht, löst das Problem auch mit einem bezahlten Kalender nicht.

Kein Vergleich für Friseursalons ist vollständig ohne den kostenlosen Ausgangspunkt. Die Meta Business Suite plant Beiträge und Storys für Instagram und Facebook, bündelt Nachrichten und Kommentare beider Netzwerke in einem Postfach und kostet nichts. Für einen Salon, der ohnehin nur diese beiden Kanäle bespielt, deckt sie den Grundbedarf vollständig ab.

Voraussetzung ist ein Unternehmens- oder Creator-Konto; mit einem privaten Instagram-Profil funktioniert weder die native Planung noch ein Drittanbieter. Die Umstellung ist kostenlos. Der Planer erlaubt es, dasselbe Motiv für beide Netzwerke zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Bildunterschriften vorzubereiten, was für Salons mit verschiedenen Zielgruppen je Kanal praktisch ist.

Die Grenzen sind bekannt und werden von Meta selbst gesetzt: Der Vorplanungszeitraum ist begrenzt, Tageslimits hängen vom Konto ab, und die Auswertung bleibt oberflächlich. Ein Salon mit mehreren Standorten oder mehreren Marken verwaltet die Konten einzeln. Wer neben Instagram und Facebook noch andere Netzwerke bespielt, wechselt für jedes davon das Werkzeug.

Geprüfte Quellen: Meta Business Suite, Produktseite, Abruf 20.08.2026, Meta Business Hilfebereich zur Beitragsplanung, Abruf 20.08.2026

05
Agorapulse
Vollsuite mit gemeinsamem Postfach
Platz 5
Standard 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, 99 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, mit zehn Profilen. Professional 119 US-Dollar, Advanced 149 US-Dollar jährlich. Weitere Profile kosten 10 bis 15 US-Dollar. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Gemeinsames Postfach für Kommentare, Direktnachrichten und Erwähnungen samt Verlauf und Notizen je Kontakt.
  • Moderation von Google-Bewertungen im selben Postfach, was für einen lokalen Salon oft die wichtigere Kennzahl ist.
  • 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte, danach bleibt ein kostenloser Tarif nutzbar.
Zu prüfende Grenzen
  • Abrechnung je Nutzer: 79 US-Dollar monatlich bei Jahreszahlung sind für einen Standort schwer zu rechtfertigen.
  • Auf Standard fasst die Medienbibliothek nur zehn Bilder und zwei Videos, die Aufbewahrung endet nach sechs Monaten.
  • Erstellt keine Inhalte. Der Salon liefert weiterhin Motive, Texte und Themen.
Geeignet für: Salons und kleine Ketten, bei denen ein großer Teil der Termine über Direktnachrichten angefragt wird
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Redaktionelles Fazit

Der einzige Anbieter dieser Liste, der das Postfachproblem eines Salons wirklich löst. Für einen Standort aber teuer.

Agorapulse ist in diesem Vergleich die Ausnahme, die den ersten Platz relativiert. Wenn Kundinnen ihre Termine per Direktnachricht anfragen und Kommentare unter Vorher-Nachher-Beiträgen zu Beratungsgesprächen werden, ist die Kommunikation wichtiger als die Planung. Genau dort liegt die Stärke: ein gemeinsames Postfach für Kommentare, Nachrichten und Erwähnungen mit Verlauf je Kontakt.

Bemerkenswert für lokale Betriebe ist die Moderation von Google-Bewertungen im selben Postfach, denn für einen Friseursalon entscheidet die Bewertungslage oft stärker über Neukunden als die Instagram-Reichweite. Der Tarif Standard umfasst zehn Profile und kostet 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, 99 US-Dollar bei monatlicher Zahlung.

Für einen Einzelsalon ist das der teuerste sinnvolle Weg in dieser Liste, und die Rechnung wächst mit jeder Person, die mitarbeitet, weil je Nutzer abgerechnet wird. Die automatische Moderation ist auf Standard eng begrenzt, die Medienbibliothek fasst dort zehn Bilder und zwei Videos, und die Datenaufbewahrung endet nach sechs Monaten. Ein kostenloser Tarif bleibt nach der 30-tägigen Testphase erhalten.

Geprüfte Quellen: Agorapulse Preisseite mit Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026

06
Buffer
Schlanker Planer mit Abrechnung je Kanal
Platz 6
Kostenlos für drei Kanäle mit zehn geplanten Beiträgen je Kanal. Essentials 5 US-Dollar je Kanal und Monat, Team 10 US-Dollar je Kanal, jeweils mit 14-tägiger Testphase. Jahreszahlung senkt den Preis um 20 Prozent. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Klare Abrechnung je Kanal ab 5 US-Dollar, ohne Mindestpaket und ohne Nutzerstaffel auf dem Team-Tarif.
  • Der kostenlose Tarif mit drei Kanälen und zehn nachfüllbaren Beiträgen reicht für einen ehrlichen Praxistest.
  • Sehr einfache Oberfläche, die auch ohne Einarbeitung von wechselnden Mitarbeitenden bedient werden kann.
Zu prüfende Grenzen
  • Der Preisvorteil verschwindet ab etwa vier Kanälen, weil je Konto und nicht je Marke abgerechnet wird.
  • Keine Inhaltserstellung und nur eine begrenzte Zahl an KI-Vorschlägen im kostenlosen Tarif.
  • Englische Oberfläche und Abrechnung in US-Dollar.
Geeignet für: Salons, die genau einen Kanal ernsthaft bespielen und dafür das einfachste mögliche Werkzeug wollen
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Redaktionelles Fazit

Das günstigste seriöse Planungswerkzeug, solange es bei ein bis zwei Kanälen bleibt.

Buffer verkauft keine Suite, sondern einen Kanal. Der Tarif Essentials kostet 5 US-Dollar je Kanal und Monat, Team 10 US-Dollar je Kanal. Für einen Salon mit Instagram und Facebook sind das 10 US-Dollar im Monat, und damit ist Buffer der günstigste bezahlte Eintrag dieser Liste. Ein Kanal entspricht dabei einem einzelnen sozialen Konto, nicht einer Marke.

Der kostenlose Tarif verbindet drei Kanäle und erlaubt zehn geplante Beiträge je Kanal, die nach der Veröffentlichung wieder aufgefüllt werden. Für einen Salon, der zweimal pro Woche veröffentlicht, reicht das mehrere Wochen. Enthalten sind eine Ideensammlung, ein KI-Assistent mit begrenzten Vorschlägen und ein Postfach für Community-Reaktionen.

Der Preisvorteil kippt, sobald mehrere Konten hinzukommen. Zwei Standorte mit je zwei Kanälen kosten auf Essentials bereits 20 US-Dollar im Monat und liegen damit über Metricool, das dafür Video, Berichte und ausführliche Auswertungen mitbringt. Buffer erstellt zudem keine Inhalte, und die Oberfläche ist englisch.

Geprüfte Quellen: Buffer Preisseite mit Kanal- und Tarifgrenzen, Abruf 20.08.2026

07
Swat.io
Deutschsprachige Suite mit Serverstandort Deutschland
Platz 7
Tarifpreise werden erst nach Konfiguration angezeigt. Als feste Zusatzpreise nennt der Anbieter 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Arbeitsbereich monatlich, zuzüglich Umsatzsteuer, mit zehn Prozent Rabatt bei Jahreszahlung. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Serverstandort in Deutschland und Zwei-Faktor-Anmeldung sind über alle Publisher-Tarife hinweg ausgewiesen.
  • Freigabeprozesse und Beitragszuweisung ab dem mittleren Tarif passen zu Ketten mit mehreren verantwortlichen Personen.
  • 21 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten und ohne automatische Verlängerung.
Zu prüfende Grenzen
  • Die Tarifpreise sind auf der Preisseite nicht direkt sichtbar und erscheinen erst nach Konfiguration.
  • Der Einstieg Small deckt nur drei Kanäle und zwei Nutzer ab, was mehrere Standorte schnell sprengt.
  • Das Postfach ist ein Zusatzmodul, das zur gebuchten Publisher-Stufe passen muss und den Preis zusätzlich erhöht.
Geeignet für: Salonketten mit mehreren Standorten, festen Freigabewegen und Anforderungen an den Serverstandort
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Redaktionelles Fazit

Sinnvoll ab mehreren Standorten mit echtem Freigabeprozess. Für einen Einzelsalon überdimensioniert.

Swat.io kommt aus Wien und richtet sich an deutschsprachige Teams mit geregelten Abläufen. Die Preisseite nennt für den Publisher-Einstieg Small einen Arbeitsbereich, drei Kanäle und zwei Nutzer; Medium umfasst zwei Arbeitsbereiche, fünf Kanäle und fünf Nutzer. Ab Medium kommen Beitragszuweisung, Freigabeprozesse, Bild- und Videobearbeitung sowie Kampagnen hinzu.

Für Salonketten sind zwei Angaben relevant, die andere Anbieter nicht machen: Die Sicherheitsübersicht führt einen Serverstandort in Deutschland und Zwei-Faktor-Anmeldung über alle Tarife hinweg. Die Testphase dauert 21 Tage, verlangt keine Zahlungsdaten und verlängert sich nicht automatisch, was den Test ohne Kündigungsrisiko möglich macht.

Der praktische Nachteil ist die Preistransparenz. Auf der deutschen Preisseite werden die Tarifpreise erst nach Konfiguration angezeigt; als feste Angaben nennt der Fragenbereich 20 Euro je Nutzer, 25 Euro je Social Account und 30 Euro je Arbeitsbereich im Monat für Zusatzbuchungen, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und mit zehn Prozent Rabatt bei Jahreszahlung. Ein Einzelsalon kann daraus keinen Monatspreis ableiten, ohne den Konfigurator zu durchlaufen.

Geprüfte Quellen: Swat.io deutsche Preisseite mit Tarifgrenzen und Zusatzpreisen, Abruf 20.08.2026

08
SocialHub
Deutscher Anbieter mit Zertifizierungen
Platz 8
Auf der Paketseite ist kein Preis genannt. Die Pakete Professional und Enterprise werden ohne Kanal- oder Nutzerzahlen ausgewiesen; der Anbieter verweist auf eine separate Preisseite und eine Demoanfrage. Stand 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • ISO 27001, Hosting auf BSI-C5-zertifizierten Servern und ausgewiesene DSGVO- und BDSG-Konformität.
  • Postfach, Content Planner und Auswertung stammen aus einer Hand und sind vollständig deutschsprachig.
  • Zertifizierte Barrierefreiheit nach EU-Richtlinie 2019/882, was für öffentlich geförderte Betriebe relevant sein kann.
Zu prüfende Grenzen
  • Kein öffentlicher Preis und keine ausgewiesenen Kanal- oder Nutzerzahlen. Der Kauf verlangt ein Vertriebsgespräch.
  • Ohne Tarifgrenzen lässt sich der Anbieter nicht sinnvoll gegen Metricool oder Buffer rechnen.
  • Erstellt keine Inhalte. Der Salon liefert weiterhin Motive und Texte.
Geeignet für: Größere Salonketten und Franchisegeber mit dokumentierten Anforderungen an Datenschutz und Barrierefreiheit
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Redaktionelles Fazit

Datenschutzseitig der am stärksten belegte Anbieter der Liste, aber ohne öffentlichen Preis nicht selbstständig kaufbar.

SocialHub ist ein deutscher Anbieter und belegt das ausführlicher als jeder andere Eintrag dieser Liste. Die Seite nennt eine Zertifizierung nach ISO 27001, Konformität mit DSGVO und BDSG, Hosting auf nach BSI C5 zertifizierten Servern sowie eine Zertifizierung der Barrierefreiheit nach der EU-Richtlinie 2019/882. Für Franchisegeber mit Prüfpflichten sind das verwertbare Angaben.

Das Produkt besteht aus drei Bausteinen: einem Postfach für Kommentare, Nachrichten und Erwähnungen, einem Content Planner mit Kalenderansicht und einem Auswertungsbereich mit Berichten. Das Paket Professional enthält Freigabeprozesse und eine persönliche Ansprechperson, Enterprise ergänzt Stimmungsbewertung, Regeln, Rollen und Benchmarking.

Für einen Friseursalon scheitert der Kauf an einer schlichten Hürde: Auf der Paketseite steht kein Preis, es sind weder Kanal- noch Nutzerzahlen ausgewiesen, und der Weg führt über eine Demoanfrage. Wer als Einzelsalon in einer Woche entscheiden will, kommt hier nicht weiter. Die Kennzahlen auf der Seite werden zudem als animierte Platzhalter ohne Werte ausgeliefert.

Geprüfte Quellen: SocialHub Paket- und Preisseite mit Zertifizierungsangaben, Abruf 20.08.2026

09
Shore
Salonsoftware mit Marketingfunktionen
Platz 9
Starter 59,90 Euro monatlich, 49,90 Euro bei Jahreszahlung, mit zwei Mitarbeitenden. Wachstum 89,90 Euro, Team 129,90 Euro mit unbegrenzt Mitarbeitenden. Alle Preise netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Online-Buchung direkt über Website, Google und Instagram, wodurch aus Reichweite tatsächlich Termine werden können.
  • Ab Wachstum enthalten: automatisierte Kampagnen, WhatsApp-Erinnerungen und Anfragen für Google-Bewertungen.
  • Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland, GoBD-konformer Kasse und deutschsprachigem Support.
Zu prüfende Grenzen
  • Plant und veröffentlicht keine Social-Media-Beiträge. Als Ersatz für ein Planungswerkzeug ist Shore nicht geeignet.
  • Starter umfasst nur zwei Mitarbeitende; unbegrenzte Mitarbeitende gibt es erst im Team-Tarif für 129,90 Euro.
  • Alle genannten Preise verstehen sich netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer, Zusatzmodule kosten extra.
Geeignet für: Salons, deren eigentliches Problem die Terminbuchung ist und die Marketing daran anschließen wollen
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Redaktionelles Fazit

Kein Social-Media-Planer, aber für viele Salons die wirtschaftlichere Investition als ein weiteres Postingwerkzeug.

Shore gehört streng genommen in eine andere Kategorie und steht trotzdem in dieser Liste, weil deutsche Friseursalons regelmäßig zwischen beiden Wegen entscheiden. Die Münchner Software verwaltet Termine, Kasse und Kundendaten. Der Tarif Starter kostet 59,90 Euro monatlich oder 49,90 Euro bei jährlicher Zahlung, jeweils netto, und enthält zwei Mitarbeitende.

Der Berührungspunkt zu Social Media ist die Online-Buchung über Website, Google und Instagram. Damit wird aus dem Instagram-Profil ein Buchungsweg statt nur einer Bildergalerie. Der Tarif Wachstum für 89,90 Euro monatlich ergänzt E-Mail-Newsletter, automatisierte Kampagnen, WhatsApp-Erinnerungen sowie Anfragen für Google-Bewertungen, was den Bewertungsstand aktiv beeinflusst.

Was Shore ausdrücklich nicht tut: Es plant und veröffentlicht keine Instagram-Beiträge und erstellt keine Inhalte. Ein Salon, der beides braucht, kauft zwei Produkte. Rechnerisch ist Shore Wachstum plus Metricool Starter mit rund 106 Euro netto im Monat für viele Salons der vollständigere Weg als eine einzelne teure Social-Suite.

Geprüfte Quellen: Shore Preisseite mit Tarifumfang und Buchungsfunktionen, Abruf 20.08.2026

10
Hootsuite
Unternehmenssuite
Platz 10
Der Fragenbereich der deutschen Tarifseite nennt einen Einstieg bei 99 US-Dollar für Standard und bis zu 399 US-Dollar für Advanced, je Nutzer und Monat. Die Tarifkarten selbst zeigen die Preise nicht durchgängig an. Abgerufen am 20. August 2026.
Belegte Stärken
  • Sehr breite Netzwerkabdeckung, ausgereifte Freigabeketten und Berichte für Organisationen mit vielen Standorten.
  • Deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachiger Support sind vorhanden.
  • Etablierter Anbieter mit umfangreicher Dokumentation und großem Partnerumfeld.
Zu prüfende Grenzen
  • Ab 99 US-Dollar je Nutzer und Monat ist der Einstieg für einen Einzelsalon deutlich zu teuer.
  • Die Preise sind auf der deutschen Tarifseite nicht in den Tarifkarten ausgewiesen, sondern nur im Fragenbereich.
  • Erstellt keine Inhalte. Der gesamte Produktionsaufwand bleibt im Salon.
Geeignet für: Franchisezentralen mit vielen Standorten, eigenem Marketingpersonal und entsprechendem Budget
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Redaktionelles Fazit

Für einen Friseursalon die falsche Größenordnung, unabhängig vom Funktionsumfang.

Hootsuite ist eines der bekanntesten Werkzeuge der Kategorie und für dieses Gewerbe trotzdem selten die richtige Antwort. Der Grund ist ausschließlich der Preis: Der Fragenbereich der deutschen Tarifseite nennt einen Einstieg bei 99 US-Dollar für das Standard-Abo und eine Spanne bis 399 US-Dollar für das Advanced-Abo, jeweils je Nutzer und Monat.

Damit kostet ein einziger Zugang mehr als der gesamte Softwarestapel, den die Plätze zwei bis sechs dieser Liste für einen Salon ergeben. Der Funktionsumfang rechtfertigt das bei Franchisezentralen mit vielen Standorten, Freigabeketten, Berichtspflichten und Werbebudgets. Ein Einzelsalon mit zwei Kanälen nutzt davon einen Bruchteil.

Hinzu kommt, dass die deutsche Tarifseite die Preise in den Tarifkarten nicht durchgängig ausweist; die belastbaren Zahlen stehen im Fragenbereich. Wer als Salon dennoch vergleichen möchte, sollte den Preis je Nutzer und Monat gegen die Zahl der tatsächlich veröffentlichten Beiträge rechnen, nicht gegen die Funktionsliste.

Geprüfte Quellen: Hootsuite deutsche Tarifseite mit Preisangaben im Fragenbereich, Abruf 20.08.2026

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10 Lösungen für Friseursalons direkt verglichen

AnbieterLeistungsmodellBelegter LeistungsumfangGeeignet fürWesentliche Einschränkung
theStacc Social MediaErstellung und Veröffentlichung als Dienst30 Beiträge im Monat für 49 US-Dollar auf vier Netzwerken, drei KontrollstufenSalons ohne Zeit zum TextenKein Video, keine Reels, keine Stories, kein Postfach, englische Oberfläche
MetricoolPlanung, Video und AuswertungKostenlos rund 20 Beiträge, Starter jährlich 16 Euro monatlich für fünf MarkenSalons, die selbst filmenFreigabesystem erst ab Advanced, jährlich ab 43 Euro monatlich
LaterVisueller PlanerStarter 18,75 US-Dollar monatlich, acht Profile, ein Nutzer, 30 Beiträge je ProfilInstagram-getriebene SalonsStarter erlaubt genau einen Nutzer, Postfach erst ab Growth
Meta Business SuiteKostenloser Planer des NetzwerksBeiträge und Storys für Instagram und Facebook, gemeinsames PostfachSalons ohne SoftwarebudgetNur Meta-Dienste, begrenzter Vorplanungszeitraum, keine Freigabekette
AgorapulseVollsuite mit PostfachStandard 79 US-Dollar je Nutzer jährlich, zehn Profile, Google-BewertungenTermine über DirektnachrichtenAbrechnung je Nutzer, Medienbibliothek auf Standard stark begrenzt
BufferPlaner mit Abrechnung je KanalKostenlos drei Kanäle, Essentials 5 US-Dollar je Kanal, Team 10 US-DollarEin bis zwei KanälePreisvorteil kippt ab etwa vier Kanälen, keine Inhaltserstellung
Swat.ioDeutschsprachige SuiteSmall mit drei Kanälen und zwei Nutzern, Serverstandort DeutschlandKetten mit FreigabeprozessTarifpreise erst nach Konfiguration sichtbar, Postfach als Zusatzmodul
SocialHubDeutscher Anbieter mit ZertifizierungenPostfach, Content Planner, Auswertung, ISO 27001 und BSI-C5-HostingFranchisegeber mit PrüfpflichtenKein öffentlicher Preis, keine ausgewiesenen Kanal- oder Nutzerzahlen
ShoreSalonsoftware mit MarketingStarter 59,90 Euro netto, Buchung über Website, Google und InstagramTermine statt ReichweitePlant und veröffentlicht keine Social-Media-Beiträge
HootsuiteUnternehmenssuiteLaut Fragenbereich 99 bis 399 US-Dollar je Nutzer und MonatFranchisezentralenFür einen Einzelsalon deutlich zu teuer, keine Inhaltserstellung

Welche Lösung passt zu Ihrem Friseursalon?

Die Rangfolge dieser Seite beantwortet eine einzige Frage: Wer nimmt Ihnen die monatliche Beitragsarbeit ab? Ihr Salon hat aber möglicherweise ein anderes Problem. Die folgenden vier Abschnitte ordnen die Entscheidung nach Budget, Format, Teamgröße und Kommunikationsweg, und in dreien davon steht theStacc nicht an erster Stelle.

Nach Budget: was ein Standort realistisch ausgeben kann

Unter 20 Euro im Monat gibt es zwei ernsthafte Wege. Der eine ist die kostenlose Meta Business Suite plus ein fester Termin im Kalender, an dem Sie zwei Wochen vorplanen. Der andere ist Metricool Starter für 16 Euro bei Jahreszahlung, was zusätzlich Video, Berichte und eine Auswertung ohne Verlaufsbegrenzung bringt.

Zwischen 40 und 60 US-Dollar verschiebt sich die Frage vom Werkzeug zur Arbeitsleistung. In diesem Bereich liegt theStacc mit 49 US-Dollar für 30 erstellte und veröffentlichte Beiträge. Der Vergleich lautet hier nicht Kalender gegen Kalender, sondern Softwarepreis gegen die Stunden, die im Salon für Texten und Veröffentlichen anfallen.

Über 80 Euro im Monat sollte ein Einzelsalon nur gehen, wenn ein konkreter Zusatznutzen dahintersteht: das Postfach von Agorapulse bei vielen Direktnachrichten oder die Terminbuchung von Shore. Reine Funktionsbreite rechtfertigt diesen Sprung bei einem Standort nicht.

  • Rechnen Sie Zusatzmodule, Nutzerzahl und Umsatzsteuer mit, bevor Sie zwei Angebote vergleichen.
  • Setzen Sie die Softwarekosten ins Verhältnis zu einem einzigen zusätzlichen Termin im Monat.
  • Vermeiden Sie Jahresbindungen, bevor ein Werkzeug einen vollen Monat im Salonalltag gelaufen ist.

Nach Format: Bildbeitrag oder Reel entscheidet fast alles

Diese Frage sortiert den Markt schneller als jede Funktionsliste. Wenn Ihre Reichweite über Reels und Stories entsteht, scheiden alle Lösungen aus, die kein Video veröffentlichen, und dazu gehört theStacc ausdrücklich. Dann bleiben Metricool, Later und die Meta Business Suite als sinnvolle Kandidaten.

Wenn Ihr Salon dagegen Bildbeiträge, Angebote, Teamvorstellungen und Pflegetipps veröffentlicht, kehrt sich die Rechnung um. Diese Formate lassen sich vorproduzieren und abgeben, und genau dort entsteht der Unterschied zwischen einem Kalender und einer Lösung, die Texte erstellt.

Viele Salons fahren zweigleisig: Reels selbst, Bildbeiträge abgegeben. Wirtschaftlich ist das oft die beste Kombination, weil die Formate, die persönliche Präsenz erfordern, im Salon bleiben und die planbaren Formate den Kalender füllen.

  • Zählen Sie Ihre letzten 20 Beiträge und notieren Sie, wie viele davon Video waren.
  • Prüfen Sie beim Anbieter ausdrücklich, ob Reels geplant und automatisch veröffentlicht werden.
  • Planen Sie Videoschnitt als Arbeitszeit ein, nicht als Softwarefunktion.

Nach Teamgröße: ein Stuhl, mehrere Stühle, mehrere Standorte

Ein Solo-Salon braucht keine Freigabekette und sollte keine bezahlen. Hier gewinnen Werkzeuge mit einem Nutzer und niedrigem Preis, also Metricool Starter, Later Starter oder Buffer Essentials. Achten Sie bei Later darauf, dass der Starter-Tarif genau einen Nutzer erlaubt und keine weiteren zubuchbar sind.

Bei drei bis acht Mitarbeitenden entsteht die erste echte Anforderung: Jemand fotografiert, jemand anders gibt frei. Ab hier lohnt ein Freigabeschritt, den Metricool erst ab Advanced bietet, theStacc im Freigabemodus mitbringt und Swat.io ab dem mittleren Tarif abbildet.

Ab mehreren Standorten ändert sich die Frage grundsätzlich. Jetzt zählen Arbeitsbereiche, Rollen, Serverstandort und Berichte. Swat.io und SocialHub adressieren diesen Fall; beide verlangen dafür allerdings ein Vertriebsgespräch, weil die Preise nicht offen ausgewiesen sind.

  • Legen Sie namentlich fest, wer freigibt, bevor Sie ein Werkzeug mit Freigabefunktion kaufen.
  • Prüfen Sie, ob der Tarif je Nutzer oder je Kanal abrechnet. Der Unterschied verdoppelt schnell den Preis.
  • Klären Sie bei mehreren Standorten, ob jede Filiale eigene Konten oder eine gemeinsame Marke führt.

Nach Kommunikationsweg: kommen Ihre Termine per Direktnachricht?

Viele Friseursalons erhalten einen erheblichen Teil ihrer Anfragen über Instagram-Direktnachrichten und Kommentare. Wenn das bei Ihnen so ist, ist ein Planungswerkzeug das falsche Produkt: Ein voller Kalender hilft nicht, wenn Anfragen zwei Tage unbeantwortet bleiben.

In diesem Fall ist Agorapulse trotz Platz fünf die richtige Wahl, weil Kommentare, Nachrichten und Google-Bewertungen in einem Postfach zusammenlaufen und ein Verlauf je Kontakt geführt wird. Die kostenlose Alternative ist das Postfach der Meta Business Suite, das Instagram und Facebook abdeckt, aber keine Google-Bewertungen.

Wer Anfragen dagegen konsequent auf eine Online-Terminbuchung lenkt, verschiebt das Problem sinnvoll: Dann führt Shore mit der Buchung über Instagram näher an das eigentliche Ziel als jedes Postfach, weil der Termin ohne Rückfrage zustande kommt.

  • Zählen Sie eine Woche lang, wie viele Terminanfragen über Direktnachrichten eingehen.
  • Messen Sie Ihre tatsächliche Antwortzeit, bevor Sie in Reichweite investieren.
  • Prüfen Sie, ob eine verlinkte Online-Buchung die Nachrichtenflut spürbar reduziert.

Fehler, die einen SEO-Vergleich wertlos machen

  1. Reichweite kaufen, bevor der Antwortweg steht. Ein Salon, der Anfragen aus Direktnachrichten erst nach zwei Tagen beantwortet, verliert Termine schneller, als zusätzliche Beiträge neue erzeugen. Klären Sie zuerst, wer antwortet und wie schnell, und investieren Sie danach in Sichtbarkeit.
  2. Ein Werkzeug für Reels kaufen, das kein Video veröffentlicht. Diese Verwechslung ist in dieser Kategorie besonders teuer, weil Reels im Friseurhandwerk das dominante Format sind. Prüfen Sie die Videounterstützung ausdrücklich auf der Anbieterseite, statt sie aus dem Wort Social-Media-Management abzuleiten.
  3. Kundenfotos ohne dokumentierte Einwilligung veröffentlichen. Das Landgericht Frankfurt hat 2018 entschieden, dass der Salon die Einwilligung nachweisen muss. Eine mündliche Zusage genügt nicht. Wer erkennbare Kundinnen zeigt, braucht eine schriftliche, zweckbezogene Einwilligung, und zwar vor dem Upload.
  4. Den beworbenen Startpreis mit dem Monatspreis verwechseln. Bei Abrechnung je Nutzer, je Kanal oder je Arbeitsbereich weicht die Rechnung erheblich vom Startpreis ab. Rechnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Zahl an Konten und Personen, addieren Sie Zusatzmodule und die Umsatzsteuer.
  5. Social Media und Google-Unternehmensprofil in einen Topf werfen. Die meisten Werkzeuge dieser Liste veröffentlichen nicht auf Google. Für einen Friseursalon entscheidet das Profil samt Bewertungen aber häufig stärker über Neukunden als der Instagram-Feed. Behandeln Sie beides als getrennte Aufgaben mit getrennten Werkzeugen.

Häufige Fragen

Das hängt vom Engpass ab. Fehlt die Zeit zum Texten, nimmt theStacc für 49 US-Dollar monatlich 30 Beiträge auf vier Netzwerken ab. Entstehen Reels und Fotos ohnehin im Salon, ist Metricool ab 16 Euro monatlich die günstigere und passendere Wahl. Ohne Budget deckt die kostenlose Meta Business Suite Instagram und Facebook vollständig ab.

Die realistische Spanne liegt zwischen null und rund 80 Euro. Kostenlos sind die Meta Business Suite und der Metricool-Basistarif mit rund 20 Beiträgen. Bezahlte Werkzeuge beginnen bei 5 US-Dollar je Kanal bei Buffer und 16 Euro bei Metricool. Lösungen mit Inhaltserstellung liegen bei 49 US-Dollar, Suiten mit Postfach ab 79 US-Dollar je Nutzer.

Ja, sobald die Person erkennbar ist. Das Landgericht Frankfurt am Main entschied am 13.09.2018 zum Aktenzeichen 2-03 O 283/18, dass die Veröffentlichung ohne Einwilligung gegen Kunsturhebergesetz und DSGVO verstößt. Der Salon muss die Einwilligung nachweisen können, deshalb sollte sie schriftlich und zweckbezogen vorliegen. Erkennbarkeit entsteht auch durch Tattoos, Schmuck oder eine markante Haarfarbe.

Mit einigen Anbietern ja, mit anderen nicht. Metricool und Later planen Videoformate, ebenso die Meta Business Suite. theStacc veröffentlicht ausdrücklich kein Video, keine Reels und keine Stories. Prüfen Sie diesen Punkt vor dem Kauf auf der Anbieterseite, weil er im Friseurhandwerk häufiger kaufentscheidend ist als jede andere Funktion.

Für einen Einzelsalon mit Instagram und Facebook häufig ja. Sie plant Beiträge und Storys, bündelt Nachrichten beider Netzwerke und kostet nichts. Voraussetzung ist ein Unternehmens- oder Creator-Konto. Grenzen sind der begrenzte Vorplanungszeitraum, die fehlende Freigabekette und die oberflächliche Auswertung. Wer damit nicht regelmäßig veröffentlicht, löst das Problem auch mit einem bezahlten Kalender nicht.

Verlässlichkeit schlägt Menge. Zwei bis drei Beiträge pro Woche über mehrere Monate wirken stärker als zehn Beiträge in einer guten Woche und dann sechs Wochen Stille. Genau deshalb ist die ehrliche Frage vor dem Softwarekauf nicht, wie viel möglich wäre, sondern welcher Rhythmus auch in einer vollen Woche noch eingehalten wird.

Es erstellt sie. Das Social-Media-Modul verfasst markengerechte Fassungen für Instagram, LinkedIn, Facebook und X und veröffentlicht sie im gewählten Kontrollmodus. Der Einstiegstarif nennt 30 Beiträge im Monat für 49 US-Dollar. Für Salons empfiehlt sich der Freigabemodus, weil er den Prüfschritt für Bildrechte, aktuelle Preise und Terminlage erzwingt.

Bedient werden Instagram, LinkedIn, Facebook und X mit jeweils eigenen Textfassungen. Nicht bedient werden TikTok, YouTube, Pinterest, Threads und Bluesky. Video, Reels und Stories sind keine Produktfunktionen, ebenso wenig ein gemeinsames Postfach oder Social Listening. Die Produktoberfläche ist derzeit ausschließlich englisch, auch wenn die Beiträge auf Deutsch entstehen.

Dafür brauchen Sie ein Postfach, keinen Kalender. Agorapulse bündelt Kommentare, Nachrichten und Google-Bewertungen ab 79 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung. Kostenlos deckt das Postfach der Meta Business Suite Instagram und Facebook ab, allerdings ohne Google-Bewertungen. Alternativ lenken Sie Anfragen konsequent auf eine verlinkte Online-Terminbuchung.

Verpflichtend ist das nicht. Entscheidend sind ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die eigene Einwilligungspraxis bei Kundenfotos. Wer den Serverstandort dennoch dokumentieren möchte, findet ihn bei Swat.io mit Standort Deutschland und bei SocialHub mit Hosting auf BSI-C5-zertifizierten Servern und ISO-27001-Zertifizierung. Beide weisen ihre Tarifpreise allerdings nicht offen aus.

Nein, und die meisten Werkzeuge dieser Liste veröffentlichen dort auch gar nicht. Wer nach einem Friseur in der Nähe sucht, landet zuerst bei Google, wo Bewertungen und Öffnungszeiten die Entscheidung prägen. Behandeln Sie beides als getrennte Aufgaben und prüfen Sie, welches Werkzeug welche davon übernimmt.

Häufig ja, aber nicht als Ersatz. Shore verwaltet Termine und Kasse und bietet ab dem Starter-Tarif für 59,90 Euro netto Online-Buchung über Website, Google und Instagram. Beiträge plant und veröffentlicht Shore nicht. Wer beides braucht, kauft zwei Produkte; Shore Wachstum plus Metricool Starter liegt bei rund 106 Euro netto im Monat.

Quellen und redaktionelle Grundsätze

Prüfen Sie den Arbeitsschritt, der bei Ihnen liegen bleibt

Nehmen Sie Ihre letzten vier Wochen und markieren Sie, woran es tatsächlich gescheitert ist: am Foto, am Text, an der Veröffentlichung oder an der Antwort auf eine Nachricht. Für den Text und die Veröffentlichung können Sie theStacc mit einem echten Monatsplan im Freigabemodus testen. Fehlen dagegen Reels oder Antworten, vergleichen Sie denselben Monat mit Metricool oder Agorapulse. Prüfen Sie jeden Entwurf auf Bildrechte, aktuelle Preise und freie Termine.