Kanzleien scheitern selten am Kalender. Der Engpass liegt vorher: Ein Urteil muss korrekt zusammengefasst, ein Fachanwaltsbegriff sauber verwendet und ein Mandatsbezug entfernt werden. Danach braucht der Beitrag eine ausdrückliche Freigabe. Ein günstiger Scheduler kann den letzten Klick sparen und trotzdem fast die gesamte Arbeit in der Kanzlei lassen.

Dieser Vergleich bewertet deshalb keine möglichst lange Funktionsliste. Der Modellfall ist eine deutsche Einzelkanzlei oder kleine Sozietät ohne eigene Social-Media-Redaktion. Sie möchte LinkedIn und mindestens einen weiteren Kanal regelmäßig bespielen und öffentliche Aussagen vor der Veröffentlichung prüfen. Alle acht Einträge beruhen auf offiziellen Produkt-, Hilfe- und Preisseiten.

Hinweis des Herausgebers

Publisher-Hinweis: theStacc veröffentlicht diesen Vergleich und steht selbst auf Platz 1. Die Position folgt der offengelegten Methodik, ist keine unabhängige Auszeichnung und wurde weder bezahlt noch durch behauptete Praxistests begründet. Preise und Produktangaben wurden am 19. August 2026 auf den verlinkten Anbieterseiten geprüft.

Die kurze Antwort

Kurze Antwort

Für eine kleine Kanzlei ohne laufende Redaktion ist theStacc nach der hier gewichteten Methodik die beste Wahl: Es erstellt und veröffentlicht Beiträge auf vier Netzwerken ab 49 US-Dollar und kann jeden Entwurf vorab zur Freigabe stellen. DotSimple ist die stärkere deutschsprachige Alternative. Swat.io gewinnt bei mehrstufiger Teamarbeit und Community-Management.

  1. theStacc Social Media — kleine Kanzleien, denen regelmäßig fertige Beiträge fehlen und die mit einer englischen Produktoberfläche arbeiten können.
  2. DotSimple — deutschsprachige Einzelkanzleien, die LinkedIn und einen zweiten Kanal mit KI-Entwürfen, Markenbildern und Teamfreigabe betreiben möchten.
  3. Swat.io — Sozietäten mit mehreren Beteiligten, die deutsche Bedienung, dokumentierte Freigaben und ein optionales Community-Postfach brauchen.
  4. Metricool — Kanzleien mit eigener Textproduktion, die LinkedIn, Planung, Wettbewerbsdaten und Berichte günstig zusammenführen möchten.
  5. Kontentino — Kanzleien mit externer Agentur oder mehreren Prüfern, die Kommentare, Versionen und nachvollziehbare Freigaben bündeln wollen.
  6. Buffer — Einzelanwältinnen und Einzelanwälte mit fertigen Texten, wenigen Profilen und einem sehr kleinen Softwarebudget.
  7. Agorapulse — Kanzleien mit vielen Kommentaren und Nachrichten, die Publishing, Inbox und Berichte in einem geregelten Arbeitsplatz bündeln möchten.
  8. Facelift — größere oder internationale Kanzleien mit komplexen Rollen, mehreren Teams und formalen Sicherheitsanforderungen.

Welche Anforderungen sind bei Kanzleien kaufentscheidend?

Social Media ist für Kanzleien kein rechtsfreier Nebenkanal. § 43b BRAO erlaubt anwaltliche Werbung, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert. Die seit 1. Dezember 2025 geltende Fassung von § 6 BORA untersagt unsachliche, unlautere und insbesondere irreführende Werbung. Werbung mit Mandaten oder Mandantinnen und Mandanten setzt eine ausdrückliche Einwilligung voraus. Ein Tool darf deshalb nicht aus einer knappen Notiz eigenmächtig einen Erfolg, eine Spezialisierung oder eine Mandantengeschichte machen.

Die Verschwiegenheitspflicht verschärft den Maßstab. Auch ohne Namen können Ort, Branche, Streitwert und ungewöhnlicher Sachverhalt einen Fall erkennbar machen. Entwürfe sollten daher ohne Akteninhalt entstehen. Bei einem konkreten Mandatsbezug gehören Einwilligung, Anonymisierung und fachliche Freigabe in einen dokumentierten Prozess.

Eine nicht repräsentative Umfrage des Anwaltsblatts vom April 2025 mit rund 130 Teilnehmenden nennt LinkedIn als meistgenutztes Netzwerk unter den aktiven Kanzleien. Häufige Inhalte waren Urteilskurzbesprechungen, neue Gesetze, Rechtstipps, Stellenangebote und Einblicke in den Kanzleialltag. Daher erhalten LinkedIn, Textfreigaben und Rollen mehr Gewicht als Kurzvideo-Funktionen.

§ 43b
BRAO zur anwaltlichen Werbung
Öffentliche Aussagen müssen sachlich über die berufliche Tätigkeit informieren.
§ 6
BORA zu Werbung und Mandaten
Irreführung ist unzulässig; Mandatswerbung verlangt ausdrückliche Einwilligung.
8
Anbieter mit Quellen geprüft
Jeder Eintrag nennt Preis, Eignung, Einschränkungen und offizielle Nachweise.
2026-08-19
Stichtag der Preise
Originalwährungen und Abrechnungsbedingungen bleiben sichtbar.

Branchenspezifische Nachweise, nach denen Sie fragen sollten

  • LinkedIn wird im benötigten Tarif unterstützt, nicht nur auf einer allgemeinen Integrationsseite genannt.
  • Ein Entwurf kann bis zur ausdrücklichen Freigabe einer verantwortlichen Person gesperrt bleiben.
  • Rollen trennen Textarbeit, fachliche Prüfung und Veröffentlichung nachvollziehbar voneinander.
  • Mandatsdaten, Namen, Aktenzeichen und nicht öffentliche Falldetails müssen für die Contenterstellung draußen bleiben.
  • Der Gesamtpreis enthält die tatsächlich benötigten Profile, Nutzer, Freigaben und Zusatzmodule.
  • Bei einer Kündigung lassen sich Beiträge, Medien, Berichte, Nutzer und Plattformverbindungen geordnet übergeben oder entfernen.

So haben wir die Anbieter bewertet

Die Rangfolge beantwortet eine enge Frage: Welche Social-Media-Management-Software passt zu einer kleinen deutschen Kanzlei ohne eigene Social-Media-Stelle? Der wichtigste Maßstab ist die Arbeit, die nach dem Kauf übrig bleibt. Ein Tool erhält mehr Punkte, wenn es Themen und plattformspezifische Entwürfe vorbereitet und anschließend veröffentlicht. Ein Kalender, der nur fertige Beiträge annimmt, löst einen anderen Engpass.

Freigabekontrolle zählt fast ebenso stark. Für den Modellfall muss eine Kanzleiperson jeden Entwurf lesen, ändern, ablehnen und erst danach freigeben können. Mehrstufige Rollen, Protokolle und getrennte Arbeitsbereiche sind bei größeren Sozietäten ein Vorteil. Sie ersetzen jedoch weder die fachliche Prüfung noch eine berufsrechtliche Bewertung. Eine Produktseite mit dem Wort Compliance erhält dafür keine Zusatzpunkte.

Preis und DACH-Praxis werden am kleinsten sinnvollen Umfang verglichen: eine Kanzleimarke, LinkedIn plus ein bis drei weitere Profile und bis zu drei beteiligte Personen. Jahrespreise, Nutzer- und Kanalaufschläge bleiben getrennt. theStacc liegt vorn, weil Content-Erstellung, vier plattformspezifische Fassungen, Veröffentlichung und ein Freigabemodus ab 49 US-Dollar zusammenkommen. Wer eine deutsche Oberfläche oder ein ausführliches Community-Postfach braucht, sollte einen anderen Anbieter wählen.

KriteriumGewichtungWas gezählt hat
Verbleibende Redaktionsarbeit30 %Bewertet werden Themenhilfe, Textentwürfe, Anpassung je Netzwerk, Gestaltung und Veröffentlichung. Ein leerer Kalender erhält weniger Punkte als ein System, das brauchbare Entwürfe liefert.
Freigabe und Verantwortlichkeit25 %Entwürfe müssen vor Veröffentlichung stoppbar sein. Rollen, Kommentare, Versionen, Protokolle und mehrstufige Freigaben zählen zusätzlich, wenn sie im passenden Tarif enthalten sind.
Preis für den Kanzleifall20 %Verglichen werden LinkedIn, mindestens ein weiteres Profil und die nötigen Nutzer. Jahresbindung, Zusatzmodule und Preise pro Kanal oder Sitzplatz werden ausdrücklich genannt.
Kanal- und Kanzleifit15 %LinkedIn, fachliche Textformate, Recruiting, Profiltrennung und ein kontrollierter Umgang mit Kommentaren wiegen stärker als Video- oder Trendfunktionen.
DACH-Einführung10 %Deutsche Bedienung, verständliche Vertragsunterlagen, Datenangaben, Exporte und ein realistischer Einrichtungsaufwand erleichtern Einkauf und Betrieb.
Zulassung vor der Platzierung

Jeder Anbieter musste dieselben Mindestanforderungen erfüllen, bevor seine Position überhaupt betrachtet wurde.

  • Der Anbieter unterstützt LinkedIn und mindestens ein weiteres für Kanzleien brauchbares Netzwerk.
  • Eine offizielle Produkt- oder Hilfeseite dokumentiert Planung und Veröffentlichung.
  • Preis oder die Angabe Preis auf Anfrage ist auf einer offiziellen Seite auffindbar.
  • Stärken und Grenzen lassen sich aus aktuellen Anbieterangaben belegen, ohne Kundenbewertungen zu erfinden.
  • Die Lösung ist im deutschen Markt kaufbar; eine deutschsprachige Oberfläche ist ein Vorteil, aber keine Pflicht.

Die recherchierte Anbieterliste

Die Platzierungen folgen der veröffentlichten Methodik und dem Stichtag der Quellen; sie sind keine Ergebnisgarantie. Jede Karte nennt die stärkste Eignung und die Einschränkung, die eine Kaufentscheidung am ehesten verändert.

02
DotSimple
Deutschsprachige Content-Produktion für kleine Teams
Platz 2
Solo 45 €/Monat jährlich oder 49 € monatlich; Teams 72 € oder 89 €
Belegte Stärken
  • Deutsche Produktoberfläche, deutschsprachige Kanzlei-Landingpage und Preise in Euro erleichtern den Einstieg im DACH-Team.
  • KI-Beiträge mit bearbeitbarem Text und Bild lösen mehr Vorarbeit als ein Kalender für bereits fertigen Content.
  • Solo nennt Teamfreigaben, Redaktionsplan, Veröffentlichung und individuelle Designs in einem öffentlich bepreisten Paket.
  • Teams deckt fünf Accounts und drei Nutzer ab, was für eine kleine Sozietät mit klaren Rollen reichen kann.
Zu prüfende Grenzen
  • Solo enthält nur zwei Social Accounts; persönliche und zentrale LinkedIn-Profile verbrauchen den Umfang schnell.
  • KI-Credits begrenzen die monatliche Produktion. Zusätzliche Profile oder individuelle Abläufe brauchen einen größeren Tarif.
  • Die Kanzlei muss sachliche Richtigkeit, Verschwiegenheit, Einwilligungen und Berufsrecht selbst prüfen.
Geeignet für: deutschsprachige Einzelkanzleien, die LinkedIn und einen zweiten Kanal mit KI-Entwürfen, Markenbildern und Teamfreigabe betreiben möchten.
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Redaktionelles Fazit

DotSimple ist die stärkste deutschsprachige Alternative. Der kleine Tarif hat weniger Profile, dafür ist die Bedienung deutsch.

DotSimple verbindet KI-Beiträge mit Redaktionsplan, Veröffentlichung und Freigaben. Solo enthält zwei Social Accounts, einen Nutzer, 100 KI-Credits und ungefähr 50 bearbeitbare KI-Beiträge. Der Preis liegt bei 45 Euro monatlich mit Jahreszahlung oder 49 Euro bei monatlicher Zahlung. Eine deutsche Kanzlei-Seite beschreibt den vorgesehenen Einsatz.

Zwei Profile reichen für LinkedIn plus Instagram oder Facebook. Mehrere persönliche LinkedIn-Profile sprengen den Umfang schnell. Teams enthält für 72 Euro jährlich oder 89 Euro monatlich fünf Accounts und drei Nutzer. DotSimple ist kein Berufsrechtsprodukt. Mandat, Fachanwalt, Erfolg und gewonnene Verfahren brauchen Sperrregeln sowie eine fachliche Prüfung.

Geprüfte Quellen: DotSimple Preise, Abruf 19.08.2026, DotSimple für Kanzleien, Abruf 19.08.2026

03
Swat.io
DACH-Publishing und Community-Management
Platz 3
Small ab 39 €, Medium ab 89 €, Large ab 199 € monatlich, zzgl. MwSt.
Belegte Stärken
  • Medium dokumentiert Zuweisungen, Freigabeprozesse, interne Notizen und Aktivitätsverlauf für geregelte Teamarbeit.
  • Deutsche Bedienung und ein B2B-Angebot in Euro passen besser zu DACH-Beschaffung als eine rein englische Oberfläche.
  • Publisher und optionales Inbox-Modul decken Veröffentlichung sowie Kommentare und Nachrichten getrennt ab.
  • Workspaces trennen Marken oder Standorte, ohne alle Beteiligten in denselben Kalender zu setzen.
Zu prüfende Grenzen
  • Small hat drei Kanäle, aber die ausführlicheren Freigabeprozesse liegen in Medium ab 89 Euro.
  • Inbox, tiefere Insights und Monitoring sind Zusatzmodule und verändern den sichtbaren Publisher-Preis.
  • Fachliche Themen, korrekte Zusammenfassungen und Kanzleibilder müssen weiterhin intern geliefert werden.
Geeignet für: Sozietäten mit mehreren Beteiligten, die deutsche Bedienung, dokumentierte Freigaben und ein optionales Community-Postfach brauchen.
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Redaktionelles Fazit

Swat.io ist im Teamablauf stärker. Themen, Fachtexte und Bildauswahl bleiben jedoch intern, Zusatzmodule erhöhen den Preis.

Swat.io bietet Kalender, Entwürfe, Beitragsstatus, Aktivitätsprotokoll, Medienbibliothek und Berichte. Small beginnt bei 39 Euro monatlich und umfasst zwei Nutzer, drei Kanäle sowie einen Workspace. Medium beginnt bei 89 Euro, erweitert auf fünf Nutzer und fünf Kanäle und dokumentiert Zuweisungen, Freigaben, interne Notizen und Kampagnen.

Medium passt, wenn Marketing entwirft und ein Anwalt freigibt. Inbox, tiefere Insights und Monitoring kosten zusätzlich. Das kann bei vielen Kommentaren sinnvoll sein. Eine fertige juristische Redaktion liefert Swat.io nicht. Urteilsauswahl, Faktenprüfung, Bildrechte und letzte Freigabe bleiben in der Kanzlei.

Geprüfte Quellen: Swat.io Preise und Pakete, Abruf 19.08.2026, Swat.io Unternehmensprofil 2025/2026

04
Metricool
Planung und Analyse mit Kanzlei-Fokus
Platz 4
Free 0 €; Starter ab 16 €; Advanced ab 43 € monatlich bei Jahreszahlung
Belegte Stärken
  • Eine eigene deutschsprachige Kanzlei-Seite dokumentiert Planung, Veröffentlichung, Analyse und Genehmigungssystem.
  • Starter verbindet LinkedIn, Berichte, Canva und Google Drive ab 16 Euro bei jährlicher Zahlung.
  • Advanced ergänzt Rollen und Freigaben ab 43 Euro und bleibt damit für kleine Teams kalkulierbar.
  • Analysen und Wettbewerbsprofile sind stärker ausgebaut als bei reinen Content-Produzenten.
Zu prüfende Grenzen
  • LinkedIn fehlt im kostenlosen Tarif; ein kostenloser Test bildet den zentralen Kanzleikanal daher nicht vollständig ab.
  • Rollen und das Freigabesystem beginnen erst in Advanced, nicht im günstigen Starter-Tarif.
  • Themen, juristische Richtigkeit, Quellenprüfung und endgültige Verantwortung bleiben bei der Kanzlei.
Geeignet für: Kanzleien mit eigener Textproduktion, die LinkedIn, Planung, Wettbewerbsdaten und Berichte günstig zusammenführen möchten.
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Redaktionelles Fazit

Metricool bietet günstige Analyse und eine eigene Kanzlei-Seite. Geregelte Freigaben beginnen erst in Advanced ab 43 Euro.

Die deutschsprachige Kanzlei-Seite nennt Veröffentlichung, KI-Unterstützung, Analyse und Genehmigungen. Free schließt LinkedIn und X aus. Starter beginnt bei 16 Euro monatlich bei Jahreszahlung, verbindet LinkedIn und verwaltet bis zu fünf Marken. PDF- und PowerPoint-Berichte sowie Canva und Google Drive sind enthalten.

Advanced beginnt bei 43 Euro für bis zu 15 Marken und ergänzt Rollen, Freigaben sowie anpassbare Berichte. Metricool kann Texte anpassen, ersetzt aber keine belastbare Urteilszusammenfassung. Aktennotizen und vertrauliche E-Mails gehören nicht in das Tool. Nutzen Sie öffentliche Quellen und abstrakte Themenbriefings.

Geprüfte Quellen: Metricool Preisliste, Abruf 19.08.2026, Metricool für Anwaltskanzleien, Abruf 19.08.2026

05
Kontentino
Freigaben und Versionen
Platz 5
Starter 49 € jährlich oder 69 € monatlich; Standard 109 € oder 149 €
Belegte Stärken
  • Starter enthält drei Nutzer, zehn Profile und einen internen Freigabeablauf zu einem öffentlich genannten Preis.
  • Standard ergänzt externe Freigaben, Aufgaben, Notizen, Versionen und Aktivitätsprotokoll für Agentur-Kanzlei-Prozesse.
  • Mehr als zehn unterstützte Netzwerke bieten mehr Kanalbreite als theStacc.
  • Monatliche und jährliche Preise stehen nebeneinander, sodass Bindung und Aufpreis sichtbar bleiben.
Zu prüfende Grenzen
  • Externe Freigaben und ausführliche Verlaufskontrolle liegen in Standard ab 109 Euro bei Jahreszahlung.
  • Analytics ist als Zusatzmodul ausgewiesen und kann die Gesamtrechnung erhöhen.
  • KI-Credits und Vorlagen ersetzen weder juristische Quellenarbeit noch die Prüfung von Mandatsbezügen.
Geeignet für: Kanzleien mit externer Agentur oder mehreren Prüfern, die Kommentare, Versionen und nachvollziehbare Freigaben bündeln wollen.
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Redaktionelles Fazit

Kontentino ersetzt Freigaben per E-Mail. Externe Freigaben und Aktivitätsprotokolle beginnen in Standard ab 109 Euro bei Jahreszahlung.

Kontentino konzentriert sich auf Planung und Genehmigungen. Starter kostet 49 Euro bei jährlicher oder 69 Euro bei monatlicher Zahlung. Drei Nutzer, zehn Profile, 100 KI-Credits, interne Freigabe und Veröffentlichung auf mehr als zehn Netzwerken sind enthalten. Das reicht, wenn nur Kanzleipersonen prüfen.

Standard kostet 109 Euro jährlich oder 149 Euro monatlich und enthält zehn Nutzer, 40 Profile, externe Freigaben, Aufgaben, Notizen, Aktivitätsprotokoll sowie Post-Versionen. Das passt zu Agenturabläufen. Analytics kostet zusätzlich. KI-Captions und Bilder ersetzen keine anwaltliche Quellenprüfung. Ein protokollierter Fehler bleibt ein Fehler.

Geprüfte Quellen: Kontentino Preise und Funktionen, Abruf 19.08.2026

06
Buffer
Einfacher Scheduler pro Kanal
Platz 6
Free 0 US$; Essentials 5 US$; Team 10 US$ je Kanal/Monat bei Jahreszahlung
Belegte Stärken
  • Die Abrechnung pro Kanal macht die Kosten für zwei bis vier Profile leicht nachvollziehbar.
  • Der kostenlose Tarif erlaubt einen begrenzten Test mit drei Kanälen und zehn geplanten Beiträgen je Kanal.
  • Team dokumentiert Zugriffsrollen und Freigabeabläufe zu 10 US-Dollar je Kanal bei Jahreszahlung.
  • Buffer unterstützt mehr Netzwerke als theStacc, darunter TikTok, Threads, Pinterest, YouTube und Bluesky.
Zu prüfende Grenzen
  • Freigabeabläufe liegen im Team-Tarif; Essentials ist auf einen Nutzer ausgelegt.
  • Jedes zusätzliche persönliche oder zentrale Profil erhöht den Monatsbetrag separat.
  • Die Kanzlei liefert Themen, Fakten, fertige Entwürfe und die fachliche Prüfung weitgehend selbst.
Geeignet für: Einzelanwältinnen und Einzelanwälte mit fertigen Texten, wenigen Profilen und einem sehr kleinen Softwarebudget.
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Redaktionelles Fazit

Buffer ist der günstigste einfache Scheduler für fertige Inhalte. Freigaben setzen den Team-Tarif voraus; Themen- und Textarbeit bleiben intern.

Buffer rechnet pro Kanal ab. Free verbindet drei Kanäle mit je zehn geplanten Beiträgen. Essentials kostet jährlich 5 US-Dollar je Kanal und Monat. LinkedIn plus Instagram kostet 10 US-Dollar, vier Profile kosten 20. Enthalten sind Planung, KI-Assistent, Analysen, Community Inbox und Hashtag-Verwaltung für einen Nutzer.

Team kostet jährlich 10 US-Dollar je Kanal und ergänzt Rollen sowie Freigaben. Vier Profile kosten 40 US-Dollar monatlich. Das ist günstig, wenn geprüfte Texte und Bilder vorliegen. Buffer löst aber nicht das leere Themenblatt. Persönliche und zentrale LinkedIn-Profile werden einzeln berechnet. Zugänge und Exporte brauchen einen benannten Eigentümer.

Geprüfte Quellen: Buffer Preise und Tarifumfang, Abruf 19.08.2026

07
Agorapulse
Community-Postfach und Berichte
Platz 7
Standard 79 € jährlich oder 99 € monatlich pro Nutzer; 10 Profile
Belegte Stärken
  • Standard verbindet zehn Profile, Veröffentlichung, gemeinsame Inbox und exportierbare Berichte in einem Tarif.
  • Die deutsche Preisdokumentation nennt Jahres- und Monatspreis sowie das Nutzerprinzip offen.
  • Inbox und Kommentarverwaltung passen zu Kanzleien, die regelmäßig öffentliche Fragen oder Recruiting-Reaktionen erhalten.
  • Ein breites Netzwerkset erlaubt eine spätere Erweiterung ohne sofortigen Plattformwechsel.
Zu prüfende Grenzen
  • Jeder zusätzliche Nutzer wird berechnet; zwei beteiligte Personen verdoppeln den planabhängigen Grundpreis.
  • Die zehn Profile werden zwischen Nutzern geteilt und wachsen nicht mit zusätzlichen Sitzplätzen.
  • Direktnachrichten und Kommentare dürfen nicht wie ein vertraulicher Mandatskanal behandelt werden.
Geeignet für: Kanzleien mit vielen Kommentaren und Nachrichten, die Publishing, Inbox und Berichte in einem geregelten Arbeitsplatz bündeln möchten.
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Redaktionelles Fazit

Agorapulse ist stark bei Social Care. Für kleine Kanzleien ist die Nutzerabrechnung teuer; Standard hat keine mehrstufige juristische Freigabe.

Standard kostet 79 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher oder 99 Euro bei monatlicher Zahlung. Enthalten sind zehn Profile, Planung, Veröffentlichung, gemeinsame Inbox und Berichte. Weitere Nutzer kosten nach demselben Modell; die zehn Profile werden geteilt.

Professional beginnt bei 119 Euro jährlich oder 149 Euro monatlich pro Nutzer. Zwei beteiligte Personen kosten damit mindestens 238 Euro monatlich. Social-Media-Nachrichten sind kein sicherer Mandatskanal. Akteninhalte, Fristen und Einzelfallberatung gehören weder in öffentliche Antworten noch in Direktnachrichten. Agorapulse ordnet eine Nachricht nicht als Mandatsanfrage ein.

Geprüfte Quellen: Agorapulse Preise, Abruf 19.08.2026, Agorapulse Nutzerpreismodell, aktualisiert 2026

08
Facelift
Governance für große Sozietäten
Platz 8
Professional, Business und Enterprise: Preis auf Anfrage
Belegte Stärken
  • Individuelle und mehrstufige Freigabeprozesse passen zu Praxisgruppen, Standorten und zentraler Kommunikation.
  • Enterprise nennt Single Sign-on, Audit-Log und benutzerdefinierte Datenspeicherung für formale Sicherheitsprüfungen.
  • Publishing, Community-Management, Berichte und Wettbewerbsanalyse liegen in einer deutsch bedienbaren Suite.
  • Die Pakete nennen keine separate Nutzergrenze, was bei großen Teams eine Sitzplatzrechnung vermeiden kann.
Zu prüfende Grenzen
  • Alle Pakete kosten auf Anfrage; ein kleiner Betrieb kann die Rechnung nicht vor einer Vertriebsrunde vergleichen.
  • Einrichtung, Rollenmodell, Vertragsprüfung und Schulung sind umfangreicher als bei einem einfachen Scheduler.
  • Fachliche Themenplanung, juristische Prüfung und Mandatsgeheimnis bleiben außerhalb der Plattformautomatik.
Geeignet für: größere oder internationale Kanzleien mit komplexen Rollen, mehreren Teams und formalen Sicherheitsanforderungen.
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Redaktionelles Fazit

Bei komplexer Governance wäre Facelift die erste Wahl. Für kleine Sozietäten sind Preis auf Anfrage und die große Einführung unpassend.

Facelift bündelt Publishing, Community-Management und Auswertung. Alle drei Pakete kosten auf Anfrage. Business ergänzt individuelle Freigaben und erweitertes Teammanagement. Enterprise nennt Single Sign-on, Audit-Log und benutzerdefinierte Datenspeicherung. Die Oberfläche ist deutsch; die Pakete haben keine separate Nutzergrenze.

Für Praxisgruppen, Standorte und eine Kommunikationsabteilung kann dieser Umfang passen. Mehrstufige Freigaben bilden komplexe Governance ab. Die Beschaffung braucht Angebot, Sicherheitsprüfung, Rollenmodell, Einführung und Schulung. Facelift erstellt keine juristische Redaktion. Eine Einzelkanzlei kauft sonst Verwaltung für ein Team, das sie nicht hat.

Geprüfte Quellen: Facelift Preise, Freigaben und Sicherheit, Abruf 19.08.2026

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Acht Social-Media-Tools für Kanzleien direkt verglichen

AnbieterLeistungsmodellBelegter LeistungsumfangGeeignet fürWesentliche Einschränkung
theStaccErstellt und veröffentlicht30 Beiträge für LinkedIn, Instagram, Facebook und X mit FreigabemodusKleine Kanzlei ohne RedaktionEnglische Oberfläche; kein Community-Postfach oder Video
DotSimpleKI-Content plus PlanungSolo mit zwei Accounts, rund 50 KI-Beiträgen und TeamfreigabeDeutsche Bedienung bei zwei ProfilenKleiner Profilumfang; Credits begrenzen Produktion
Swat.ioPublisher plus ZusatzmoduleKalender, Status, Rollen; Medium mit Freigaben und NotizenDACH-Teams mit geregeltem AblaufInbox und Insights kosten zusätzlich
MetricoolPlanung und AnalyseLinkedIn ab Starter; Rollen und Freigaben ab AdvancedEigene Redaktion mit BerichtswunschJuristische Content-Arbeit bleibt intern
KontentinoFreigabe-ArbeitsbereichInterne Freigabe ab Starter; externe Freigabe und Versionen ab StandardKanzlei mit externer AgenturExterne Freigabe ab 109 € bei Jahreszahlung
BufferScheduler pro KanalPlanung und Inbox; Rollen und Freigaben im Team-TarifFertige Texte und wenige ProfileJeder Kanal kostet; keine laufende Redaktion
AgorapulsePublishing plus InboxZehn Profile, gemeinsame Inbox und Berichte im Standard-TarifViele Kommentare und NachrichtenPreis pro Nutzer; kein sicherer Mandatskanal
FaceliftEnterprise-GovernanceMehrstufige Freigaben, Rollen, Audit-Log und Community-ManagementGroße Sozietäten mit vielen BeteiligtenPreis auf Anfrage und große Einführung

Welche Software passt zu Budget, Team und Freigabeprozess?

Zeichnen Sie den Weg eines echten Beitrags auf. Beginnen Sie mit einem veröffentlichten Urteil oder einer Gesetzesänderung und enden Sie beim LinkedIn-Post. Wer wählt die Quelle, wer schreibt, wer prüft juristisch, wer prüft Bildrechte und wer veröffentlicht? Eine Software ist nur dann günstiger, wenn sie an der teuersten offenen Stelle Arbeit spart.

Unter 50 Euro oder US-Dollar: Produktion gegen Planung abgrenzen

theStacc, DotSimple, Metricool und Buffer liegen mit sinnvollen Einstiegen in oder nahe dieser Budgetzone. theStacc passt, wenn Beiträge fehlen. DotSimple passt bei deutscher Bedienung und zwei Profilen. Metricool Starter ist der günstigere Weg zu LinkedIn, Planung und Berichten, setzt aber eigene Texte voraus. Buffer ist noch günstiger, wenn alle Inhalte bereits geprüft vorliegen.

Rechnen Sie vier Wochen Arbeitszeit mit. Erfassen Sie Themenfindung, Quellenlektüre, Erstentwurf, Korrektur, Gestaltung, Freigabe und Anpassung je Netzwerk. Ein Scheduler für 10 Euro ist nicht günstiger als ein Content-Produkt für 49 US-Dollar, wenn eine Anwältin weiterhin an einem leeren Kalender arbeitet. Umgekehrt lohnt keine KI-Produktion, wenn nur die Veröffentlichung fehlt.

50 bis 150 Euro: Rollen und externe Freigaben kaufen

In dieser Spanne werden Swat.io Medium, Metricool Advanced, Kontentino Starter oder Standard und Agorapulse Standard interessant. Der Unterschied liegt nicht bei der Zahl der Icons. Swat.io steuert interne Aufgaben und Freigaben. Metricool verbindet Freigabe mit Analyse. Kontentino bildet die Zusammenarbeit mit einer Agentur besonders klar ab. Agorapulse eignet sich, wenn Kommentare und Nachrichten einen erheblichen Teil der Arbeit ausmachen.

Prüfen Sie, ob der gezeigte Ablauf im angebotenen Tarif enthalten ist. Lassen Sie einen Beitrag ablehnen, ändern und erneut einreichen. Prüfen Sie danach, ob Version, Kommentar, zuständige Person und Zeitpunkt erhalten bleiben. Der abgelehnte Entwurf ist oft aussagekräftiger als der problemlos veröffentlichte.

Große Sozietät: Governance vor Content-Menge

Facelift gehört in die Auswahl, wenn mehrere Praxisgruppen, Länder, Marken oder Standorte beteiligt sind. Dann zählen Single Sign-on, Audit-Log, getrennte Rollen, Freigabestrategien und Datenhaltung mehr als ein günstiger Einzelplatz. Swat.io und Kontentino können den mittleren Bereich abdecken. Holen Sie Angebote mit der tatsächlichen Zahl von Profilen, Workspaces, Nutzern und Freigabestufen ein.

Klären Sie vor der Demo, ob persönliche Berufsträgerprofile technisch und organisatorisch getrennt von der Kanzleiseite geführt werden. Bestimmen Sie außerdem, wer bei Ausscheiden einer Person Posts, Medien, Tokens und Rechte übernimmt. Ein zentrales Marketingkonto darf nicht bedeuten, dass ehemalige Mitarbeitende weiterhin Zugriff auf alle Profile besitzen.

  • Kann ein Beitrag ohne ausdrückliche Freigabe technisch nicht veröffentlicht werden?
  • Sind zwei Freigabestufen für Fachprüfung und Kommunikation möglich?
  • Bleiben Ablehnung, Änderung, Kommentar, Person und Zeitpunkt im Verlauf sichtbar?
  • Was kostet das Angebot für die echten Profile, Nutzer und zwölf Monate einschließlich Zusatzmodule?
  • Wo werden Entwürfe, Kommentare, Nachrichten und Medien gespeichert und wie werden sie gelöscht?
  • Welche Inhalte und Kontoverbindungen lassen sich bei Kündigung exportieren oder geordnet übergeben?

Ein sicherer Start ohne Mandatsdaten im Marketingtool

Richten Sie zunächst Themen ein, die auf öffentlichen Quellen beruhen: neue Gesetze, veröffentlichte Entscheidungen, eigene Veranstaltungen, Stellenanzeigen und freigegebene Fachbeiträge. Verwenden Sie keine Aktennotizen als Prompt. Ein guter Entwurf kann abstrakt erklären, was eine Entscheidung für eine Zielgruppe bedeutet, ohne einen realen Mandatsverlauf zu erzählen.

Testen Sie zehn Beiträge im Freigabemodus. Markieren Sie jeden Satz, der eine Spezialisierung, ein Ergebnis, eine Frist, einen Preis oder einen konkreten Fall behauptet. Legen Sie für solche Aussagen eine Quellen- oder Stoppregel fest. Erst wenn der Prozess verlässlich funktioniert, sollte die Kanzlei über automatische Veröffentlichung unkritischer Inhalte nachdenken. Sensible Beiträge bleiben in der manuellen Freigabe.

Fehler, die einen SEO-Vergleich wertlos machen

  1. Einen Kalender mit einer Redaktion verwechseln. Buffer und andere Scheduler organisieren fertige Beiträge gut. Sie lösen aber nicht automatisch Themenwahl, juristische Richtigkeit, Bildauswahl und Freigabe.
  2. Autopilot vor dem Freigabeprozess aktivieren. Eine Kanzlei sollte zuerst reale Entwürfe ablehnen, ändern und dokumentieren. Automatik ist kein Ersatz für fachliche Verantwortung.
  3. Mandatsdaten als Themenbriefing verwenden. Aktenzeichen, Namen und ungewöhnliche Sachverhalte gehören nicht in ein Marketingwerkzeug. Arbeiten Sie mit öffentlichen Quellen und abstrakten Briefings.
  4. LinkedIn erst nach dem Kauf prüfen. Metricool Free schließt LinkedIn aus, und manche Tarife zählen jedes persönliche Profil separat. Der zentrale Kanal muss im kalkulierten Paket liegen.
  5. Jahrespreis, Monatspreis und Nutzerpreis vermischen. Ein niedriger Monatswert kann Jahresbindung voraussetzen. Zusätzliche Nutzer, Profile, Inbox oder Analytics verändern die Gesamtrechnung.
  6. Kommentare als vertraulichen Mandatskanal behandeln. Öffentliche Antworten und Direktnachrichten eignen sich nicht für Falldetails, Fristen oder Rechtsberatung im Einzelfall.

Häufige Fragen

Für eine kleine Kanzlei ohne eigene Redaktion steht theStacc in diesem Vergleich auf Platz 1, weil es Beiträge erstellt, für vier Netzwerke anpasst und nach Freigabe veröffentlicht. DotSimple ist die bessere Wahl, wenn eine deutsche Oberfläche wichtiger ist und zwei Profile ausreichen. Swat.io passt zu mehreren internen Beteiligten. Metricool ist stärker bei Analyse, Kontentino bei Agenturfreigaben und Facelift bei komplexer Governance. Die Wahl hängt zuerst vom fehlenden Arbeitsschritt ab.

Ja, aber die Aussagen bleiben an das anwaltliche Berufsrecht gebunden. § 43b BRAO erlaubt Werbung, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert. § 6 BORA untersagt unsachliche, unlautere und insbesondere irreführende Werbung. Werbung mit Mandaten oder Mandantinnen und Mandanten setzt eine ausdrückliche Einwilligung voraus. Ein Tool darf Beiträge vorbereiten und veröffentlichen. Es entscheidet jedoch nicht, ob eine konkrete Aussage zulässig, fachlich richtig oder mit der Verschwiegenheitspflicht vereinbar ist. Diese Freigabe bleibt bei der Kanzlei.

Für viele wirtschaftsrechtlich oder auf Recruiting ausgerichtete Kanzleien ist LinkedIn der naheliegende Ausgangspunkt. Eine nicht repräsentative Anwaltsblatt-Umfrage von 2025 nannte LinkedIn als meistgenutztes Netzwerk unter den aktiven Teilnehmenden. Kanzleien mit Privatmandantschaft können zusätzlich Instagram oder Facebook prüfen. Entscheidend ist, wo die gewünschte Zielgruppe tatsächlich Inhalte liest und ob die Kanzlei das Format regelmäßig liefern kann. Kaufen Sie keine Software für sechs Kanäle, wenn nur LinkedIn und ein lokales Profil betreut werden sollen.

Ein sinnvoller Einstieg liegt in dieser Auswahl zwischen 10 und rund 150 Euro oder US-Dollar pro Monat. Buffer Essentials kostet für LinkedIn und einen zweiten Kanal rechnerisch 10 US-Dollar bei Jahreszahlung. Metricool Starter beginnt bei 16 Euro, theStacc bei 49 US-Dollar und DotSimple Solo bei 45 Euro jährlich abgerechnet. Geregelte Teamarbeit kostet mehr: Swat.io Medium beginnt bei 89 Euro, Kontentino Standard bei 109 Euro und Agorapulse Standard bei 79 Euro pro Nutzer bei Jahreszahlung.Interne Arbeitszeit gehört ebenfalls in die Rechnung.

Eine Einzelanwältin, die selbst schreibt und veröffentlicht, kann technisch ohne gesonderten Freigabeschritt arbeiten. Sobald Assistenz, Agentur, Marketing oder mehrere Berufsträger beteiligt sind, sollte ein Entwurf bis zur benannten Freigabe gesperrt bleiben. Für sensible Inhalte ist das auch bei einer Person sinnvoll. Prüfen Sie, ob ein Beitrag geändert, abgelehnt und erneut eingereicht werden kann. Ein Status mit der Bezeichnung geprüft genügt nicht, wenn das System trotzdem automatisch veröffentlicht.

Der Einsatz eines KI-Werkzeugs nimmt der Kanzlei die Verantwortung für den veröffentlichten Text nicht ab. Verwenden Sie keine vertraulichen Falldaten, Aktennotizen oder personenbezogenen Details als Eingabe. Arbeiten Sie besser mit öffentlichen Urteilen, Gesetzen, eigenen freigegebenen Artikeln und abstrakten Themenbriefings. Prüfen Sie jede Aussage zu Rechtslage, Qualifikation, Erfolg, Gebühren und Fristen. Für die ersten zehn Beiträge sollte die Software im Freigabemodus laufen. Auch danach gehören Mandatsbezüge und zeitkritische Rechtsinformationen in eine manuelle Prüfung.

Nein. Software kann Entwürfe erstellen, Beiträge planen, veröffentlichen und Reaktionen auswerten. Sie kontrolliert weder die Plattformverteilung noch Nachfrage, Wettbewerb, Reputation oder die Entscheidung einer rechtsuchenden Person. Auch eine große Reichweite ist nicht automatisch ein qualifiziertes Mandat. Bewerten Sie nach drei Monaten stattdessen beherrschbare Größen: Wurde der geplante Rhythmus eingehalten, wie viel Kanzleizeit fiel je Beitrag an, welche Formate wurden gelesen und welche Anfragen ließen sich einem Kanal nachvollziehbar zuordnen?Eine feste Mandats- oder Umsatzgarantie ist kein seriöses Auswahlkriterium.

Exportieren Sie zuerst veröffentlichte Texte, Medien, geplante Entwürfe, Berichte, Nutzerlisten und aktive Plattformverbindungen. Notieren Sie, wer Eigentümer jedes LinkedIn-, Instagram- oder Facebook-Profils ist. Stoppen Sie alte Warteschlangen, bevor dieselben Beiträge im neuen Tool geplant werden. Richten Sie Rollen und Freigaben im Zielsystem mit zwei Testbeiträgen ein. Entfernen Sie danach alte Tokens und ausgeschiedene Nutzer. Bereits veröffentlichte Posts bleiben normalerweise im jeweiligen Netzwerk, doch Entwürfe, Kommentare und Verlaufsdaten lassen sich nicht bei jedem Anbieter vollständig übertragen.

Quellen und redaktionelle Grundsätze

Die Angaben zu den Anbietern stammen aus den unten verlinkten, datierten Erstquellen. Die Platzierungen sind redaktionelle Einschätzungen anhand der sichtbaren Kriterien. Kein Anbieter hat eine Platzierung gekauft, und es wird kein Ergebnis versprochen.

  1. [01]§ 43b BRAO, Abruf 19.08.2026
  2. [02]BORA in der Fassung vom 01.12.2025, Abruf 19.08.2026
  3. [03]Anwaltsblatt: Social Media in Anwaltskanzleien, 07.05.2025
  4. [04]theStacc Social Media und Preise, Abruf 19.08.2026
  5. [05]DotSimple Preise, Abruf 19.08.2026
  6. [06]Swat.io Preise, Abruf 19.08.2026
  7. [07]Metricool Preise, Abruf 19.08.2026
  8. [08]Kontentino Preise, Abruf 19.08.2026
  9. [09]Buffer Preise, Abruf 19.08.2026
  10. [10]Agorapulse Preise, Abruf 19.08.2026
  11. [11]Facelift Preise, Abruf 19.08.2026

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