Eine Zahnarztpraxis kann für 16 Euro einen Kalender kaufen, für 49 US-Dollar Beiträge erstellen und veröffentlichen lassen oder ab 349 Euro eine spezialisierte Betreuung buchen. Diese Angebote sehen in einer Bestenliste ähnlich aus, lassen aber völlig unterschiedliche Arbeit in der Praxis zurück. Fragen Sie stattdessen: Wer liefert Texte, Bilder, Freigaben und echte Praxisaufnahmen?
Der deutsche Suchmarkt bestätigt diese Trennung. Bei der nativen Suche erscheinen überwiegend Dental-Agenturen und Serviceanbieter wie Dentalize, Praxis Plus Marketing, Smile Stories, Tyradent und DentalArmy. Ein reiner Werkzeugvergleich würde den wichtigsten Kaufkonflikt verfehlen. Diese Auswahl stellt daher Software und spezialisierte Betreuung nebeneinander, kennzeichnet das Liefermodell und bewertet jedes Angebot am selben kleinen Praxisfall.
Diese Seite wird von theStacc herausgegeben. theStacc betreibt eine der bewerteten Lösungen und steht deshalb selbst im Vergleich. Die Platzierung folgt den sichtbaren Kriterien; kein Anbieter hat für eine Aufnahme oder Position bezahlt. Wir behaupten keine eigenen Produkttests. Preise und Leistungsangaben wurden am 20. August 2026 auf den verlinkten Anbieter- und Hilfeseiten geprüft.
Die kurze Antwort
theStacc ist nach dem Kriterium fertige Beiträge plus Veröffentlichung unter 100 US-Dollar die beste Social-Media-Management-Software für eine kleine Zahnarztpraxis. Praxis Plus Marketing passt besser für deutschsprachige Dental-Betreuung mit Stories und Reels. Dentalize gewinnt bei professioneller Kurzvideo-Produktion. Swat.io ist stärker, wenn mehrere Personen Freigaben und Patientenanfragen gemeinsam bearbeiten.
- theStacc Social Media — kleine Praxen ohne eigene Redaktion, die Text- und Bildbeiträge für vier Netzwerke brauchen und eine englische Produktoberfläche akzeptieren.
- Praxis Plus Marketing — Zahnarzt- und KFO-Praxen, die Instagram, Facebook, Stories und optional Reels mit einem spezialisierten Ansprechpartner betreiben möchten.
- Dentalize — Praxen, die professionelle Kurzvideos vor Ort produzieren lassen und Instagram, TikTok, YouTube sowie Facebook bespielen möchten.
- Swat.io — größere Praxen und MVZ mit mehreren Beteiligten, deutscher Bedienung, geregelten Freigaben und vielen Kommentaren oder Nachrichten.
- Metricool — Praxen mit eigener Content-Produktion, die mehrere Netzwerke planen, auswerten und bei Bedarf mit Rollen freigeben möchten.
- Kontentino — Praxen, die Entwürfe mit einer Agentur, mehreren Standorten oder externen Prüfern kommentieren und versionieren müssen.
- Buffer — kleine Praxen mit fertigen Texten und Bildern, wenigen Profilen und einem sehr kleinen Softwarebudget.
- Agorapulse — MVZ, Praxisgruppen und aktive Accounts mit vielen Kommentaren, Nachrichten, Aufgaben und ausführlichen Berichten.
Was muss Social-Media-Software in einer Zahnarztpraxis anders lösen?
Zahnmedizinische Posts sind keine gewöhnlichen Produktbeiträge. Die Musterberufsordnung der Bundeszahnärztekammer erlaubt sachangemessene Informationen, untersagt aber insbesondere anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende Werbung. Verbindlich ist die Berufsordnung der jeweiligen Landeszahnärztekammer. Ein Entwurf über Implantate, Aligner oder Bleaching braucht deshalb eine fachliche Prüfung, selbst wenn Grammatik und Gestaltung stimmen.
Das Heilmittelwerbegesetz setzt eine weitere Grenze. § 3 untersagt irreführende Werbung, darunter den falschen Eindruck, ein Behandlungserfolg könne sicher erwartet werden. Software darf aus einer internen Notiz also weder einen sicheren Erfolg noch eine nicht belegte Wirkung ableiten. Reichweite, Terminbuchungen und neue Patienten bleiben ebenso ungewiss und dürfen nicht als garantierte Folge eines Abos verkauft werden.
Patientenbilder sind der zweite Engpass. Die Zahnärztekammer Nordrhein empfiehlt für Vorher-Nachher-Aufnahmen wegen der möglichen Identifizierbarkeit des Zahnstatus eine vorherige schriftliche Einwilligung. Auch Mitarbeiterfotos im Internet benötigen nach ihrer Datenschutz-FAQ eine vorherige schriftliche Einwilligung. Ein Freigabefeld ersetzt weder diese Dokumente noch den Widerrufsprozess.
Dazu kommt die Plattform selbst. Die Datenschutzkonferenz weist bei Facebook-Fanpages auf eine gemeinsame datenschutzrechtliche Verantwortung und ungelöste Nachweispflichten hin; sie hält viele Überlegungen auch für andere soziale Netzwerke für übertragbar. Diese Seite gibt keine Rechtsberatung. Sie zeigt, warum Rollen, Freigaben, dokumentierte Zuständigkeiten und ein sauberer Umgang mit Medien für Zahnarztpraxen stärker wiegen als zusätzliche Hashtags.
Branchenspezifische Nachweise, nach denen Sie fragen sollten
- Ein Entwurf bleibt gesperrt, bis eine fachlich verantwortliche Praxisperson ihn geprüft und freigegeben hat.
- Das System veröffentlicht nur auf den Netzwerken, die im gebuchten Tarif ausdrücklich unterstützt werden.
- Patientenfotos, Röntgenbilder und Fallangaben werden nicht als allgemeines Rohmaterial in einen Content-Generator geladen.
- Einwilligungen für Patienten- und Mitarbeiterbilder nennen Plattform, Zweck, Laufzeit und einen praktischen Widerrufsweg.
- Behandlungserfolge, Spezialisierungen, Preise und Qualifikationen werden nicht aus knappen Stichworten ergänzt oder verschärft.
- Der Gesamtpreis enthält benötigte Profile, Nutzer, Freigaben, Video, Community-Management und mögliche Zusatzmodule.
- Bei Kündigung sind Kontoinhaberschaft, Medienexport, Entwürfe, Zugriffsrechte und Löschaufgaben eindeutig geregelt.
So haben wir die Anbieter bewertet
Die Rangfolge beantwortet eine konkrete Kaufentscheidung: Welche Lösung passt zu einer einzelnen deutschen Zahnarztpraxis ohne eigene Social-Media-Stelle? Der Modellfall betreibt Instagram und Facebook, erwägt LinkedIn für Recruiting und möchte regelmäßig veröffentlichen. Die Praxis kann fachlich prüfen, hat aber keine Zeit, jeden Monat Themen, Texte und Grafiken von Grund auf zu erstellen.
Verbleibende Redaktionsarbeit erhält 30 Prozent. Ein leerer Kalender löst wenig, wenn weder Text noch Motiv vorhanden ist. Content-Erstellung, Anpassung je Netzwerk und tatsächliche Veröffentlichung zählen deshalb stärker als reine Planung. Video wird getrennt bewertet. Eine Praxis, die Reels oder TikTok zum Kern macht, braucht Drehs, Schnitt, Einwilligungen und Personen vor der Kamera; hier gewinnen Dental-Agenturen klar gegen theStacc.
Freigabe und Verantwortlichkeit erhalten 25 Prozent. Für allgemeine Posts zu Öffnungszeiten, Team oder Prophylaxe kann ein einfacher Genehmigungsmodus reichen. Klinische Aussagen, Patientenmaterial und konkrete Behandlungsergebnisse verlangen einen strengeren internen Prozess. Rollen, Kommentare, Versionen und Aktivitätsprotokolle erhalten Zusatzpunkte, werden aber nicht mit fachlicher oder rechtlicher Prüfung verwechselt.
Preis und Kostenklarheit zählen 20 Prozent. Verglichen wird der kleinste sinnvolle Umfang für eine Praxis mit zwei bis vier Profilen und bis zu drei Beteiligten. Bei Software bleiben Originalwährung, Jahresbindung und Aufschläge sichtbar. Bei Dienstleistungen gilt ein veröffentlichter Einstiegspreis nur für den beschriebenen Umfang. Fehlt ein öffentlicher Preis, steht ausdrücklich Preis auf Anfrage statt einer erfundenen Zahl.
Dental-Fit und Medienproduktion erhalten 15 Prozent. Spezialisierte Anbieter punkten mit Praxisdrehs, Reels, Stories und einer Sprache, die Behandlungen nicht wie Konsumgüter behandelt. Die letzten 10 Prozent betreffen DACH-Einführung, deutsche Bedienung, nachvollziehbare Vertragsangaben und erreichbare Betreuung. Eine deutsche Oberfläche beweist weder Datenschutzkonformität noch medizinische Richtigkeit, senkt aber Schulungsaufwand.
theStacc erreicht Platz eins nur unter dem veröffentlichten Hauptkriterium: fertige Text- und Bildbeiträge samt Veröffentlichung, Vorabfreigabe und ein Budget unter 100 US-Dollar. Es gewinnt nicht bei Video, TikTok, Community-Management oder deutscher Bedienung. Diese Einschränkung ist Teil des Ergebnisses. Ein Anbieter, der in einem anderen Beschaffungsfall besser passt, wird dort ausdrücklich als Sieger benannt.
| Kriterium | Gewichtung | Was gezählt hat |
|---|---|---|
| Verbleibende Redaktionsarbeit | 30 % | Bewertet werden Themen, Texte, Gestaltung, Anpassung je Netzwerk und Veröffentlichung. Ein Kalender für fertigen Content löst weniger Arbeit als eine laufende Produktion. |
| Freigabe und Verantwortlichkeit | 25 % | Entwürfe müssen stoppbar und änderbar sein. Rollen, Kommentare, Versionen und Protokolle zählen zusätzlich, ersetzen aber keine zahnärztliche Prüfung. |
| Gesamtpreis im Praxisfall | 20 % | Verglichen wird die Rechnung für zwei bis vier Profile und die nötigen Nutzer. Jahresbindung, Add-ons und Dreharbeit bleiben sichtbar. |
| Dental- und Medienfit | 15 % | Praxisbilder, Video, Stories, Recruiting und sensible Behandlungsthemen werden höher bewertet als eine lange Liste ungenutzter Netzwerke. |
| DACH-Einführung | 10 % | Deutsche Bedienung, klare Verträge, verständliche Preise und erreichbare Betreuung senken den Einführungsaufwand, belegen aber keine Rechtskonformität. |
Jeder Anbieter musste dieselben Mindestanforderungen erfüllen, bevor seine Position überhaupt betrachtet wurde.
- Eine offizielle Anbieter- oder Hilfeseite dokumentiert Erstellung, Planung, Freigabe oder Veröffentlichung.
- Der Anbieter ist für eine deutsche Zahnarztpraxis kaufbar; Dental-Spezialisierung ist ein Vorteil, keine Pflicht.
- Ein Preis oder die ehrliche Angabe Preis auf Anfrage ist auf einer eigenen Anbieterseite nachvollziehbar.
- Mindestens zwei für den Praxisfall brauchbare Social-Profile lassen sich im bewerteten Umfang bedienen.
- Stärken und Einschränkungen können ohne erfundene Bewertungen, Kundenresultate oder eigene Tests beschrieben werden.
- Der Anbieter verspricht in dieser Bewertung weder neue Patienten noch Reichweite, Follower oder Umsatz.
Die recherchierte Anbieterliste
Die Platzierungen folgen der veröffentlichten Methodik und dem Stichtag der Quellen; sie sind keine Ergebnisgarantie. Jede Karte nennt die stärkste Eignung und die Einschränkung, die eine Kaufentscheidung am ehesten verändert.
Belegte Stärken
- Erstellt Text- und Bildbeiträge und veröffentlicht sie, statt nur vorhandenen Content in einen Kalender zu legen.
- Instagram, LinkedIn, Facebook und X erhalten plattformspezifische Fassungen mit dem echten Praxislogo.
- Freigabe vor Veröffentlichung hält sensible Entwürfe bis zur Entscheidung einer Praxisperson zurück.
Zu prüfende Grenzen
- Die Produktoberfläche ist ausschließlich Englisch; deutsche Bedienung gehört nicht zum Angebot.
- TikTok, YouTube, Pinterest, Threads, Bluesky, Videos, Reels und Stories werden nicht als Funktionen angeboten.
- Ein Community-Postfach, Social Listening und Patientenservice-Abläufe fehlen.
- Fachliche Richtigkeit, Einwilligungen und berufsrechtliche Freigabe bleiben vollständig bei der Praxis.
Platz eins gilt für fertige Beiträge mit Veröffentlichung unter 100 US-Dollar. Für Video, TikTok oder ein Patientenpostfach ist theStacc nicht die richtige Wahl.
theStacc erstellt Beiträge für Instagram, LinkedIn, Facebook und X und veröffentlicht sie nach dem gewählten Kontrollmodus. Die Praxis kann Autopilot, Freigabe vor Veröffentlichung oder manuelle Steuerung einsetzen. Jede Plattform erhält eine eigene Fassung; das echte Praxislogo wird auf Motive gesetzt. Damit beginnt die Arbeit nicht bei einem leeren Kalender, sondern bei einem prüfbaren Entwurf.
Der Einstieg umfasst 30 Beiträge für 49 US-Dollar monatlich. 60 Beiträge kosten 79 US-Dollar, 120 kosten 129 US-Dollar. Für eine kleine Praxis ist meist der kleinste Tarif der relevante Vergleich. Vor dem ersten Lauf sollten Leistungen, Qualifikationen, Schreibweise, verbotene Versprechen und zulässige Bildquellen im Unternehmensprofil hinterlegt werden. Klinische Fakten und Patientenfälle gehören trotzdem in eine gesonderte fachliche Freigabe.
Die Grenzen sind deutlich. Die Produktoberfläche ist nur auf Englisch verfügbar. TikTok, YouTube, Pinterest, Threads und Bluesky werden nicht veröffentlicht. Video, Reels und Stories gehören nicht zum Produkt. Ein gemeinsames Postfach für Kommentare oder Patientenanfragen fehlt ebenfalls. Wer echte Praxisvideos, Community-Service oder eine deutschsprachige Betreuung benötigt, bekommt bei Praxis Plus Marketing, Dentalize, Swat.io oder Agorapulse mehr.
Geprüfte Quellen: theStacc Social Media, Abruf 20.08.2026, theStacc Preise, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Der Anbieter nennt Dental-Spezialisierung, feste Pakete und einen öffentlich sichtbaren Einstiegspreis in Euro.
- Das Basis-Paket verbindet Posts, Stories, Praxisdesign und Community-Management für Instagram und Facebook.
- Das Aktiv-Paket ergänzt Reels, Schnitt, Untertitel und laufende Videoideen statt nur eine Softwarefunktion anzubieten.
Zu prüfende Grenzen
- Die Kosten beginnen deutlich oberhalb reiner Software und steigen mit Video, TikTok oder kombinierten Paketen.
- Das Aktiv-Modell verlangt regelmäßig kurze Videoaufnahmen aus der Praxis; fehlende Mitwirkung bremst die Produktion.
- Die Praxis bleibt für Patienteneinwilligung, Behandlungsaussagen, Qualifikationen und letzte Freigabe verantwortlich.
Praxis Plus Marketing gewinnt bei Dental-Fit und deutschsprachiger Betreuung. Der Preis liegt deutlich über Software, enthält dafür echte redaktionelle Arbeit.
Praxis Plus Marketing richtet sein Angebot ausdrücklich an Zahn- und KFO-Praxen. Das Basis-Paket für Instagram und Facebook beginnt bei 349 Euro monatlich und nennt acht bis zehn Posts, vier bis sechs Stories, Gestaltung in der Praxis-CI und Community-Management. Die Mindestlaufzeit beträgt laut eigener Seite drei Monate. Damit ist der Umfang verständlicher als bei vielen Agenturangeboten ohne Preis.
Das Aktiv-Paket beginnt bei 549 Euro. Es nennt zwölf bis sechzehn Posts, zwei bis vier Reels, acht bis zehn Stories, Schnitt, Untertitel, Captions und wöchentliche Videoideen. Die Praxis liefert dafür kurze Clips. Ein gesondertes TikTok-Paket startet bei 399 Euro; Kombis werden ebenfalls bepreist. Für eine Praxis, die echtes Team- und Bewegtbild zeigen will, ist dieses Modell näher am Problem als ein Software-Abo.
Der Kauf braucht trotzdem eine genaue Leistungsanlage. Zu klären sind Korrekturschleifen, Dreharbeit, Freigabezeit, Rechte an Rohdateien, Reaktion auf Widerrufe und die Person, die medizinische Aussagen prüft. Community-Management darf keine individuelle Beratung im öffentlichen Kommentar werden. Der veröffentlichte Einstiegspreis ist nicht mit dem Umfang eines größeren Video- oder Werbepakets gleichzusetzen.
Geprüfte Quellen: Praxis Plus Pakete und Preise, Abruf 20.08.2026, Praxis Plus Leistungen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Vier geplante Drehtage liefern echtes Praxismaterial für ein ganzes Jahr statt wiederkehrender Einzeltermine.
- Die dokumentierte Produktion umfasst 150 Kurzvideos und regelmäßige Veröffentlichung auf vier Videoplattformen.
- TikTok, YouTube und Video sind klare Stärken, die theStacc nicht anbietet.
Zu prüfende Grenzen
- Ein öffentlicher Paketpreis fehlt; Gesamtpreis, Reise und Zusatzleistungen müssen im Angebot geklärt werden.
- Die Produktion braucht Mitarbeitende vor der Kamera, Drehtage und einen belastbaren Einwilligungsprozess.
- Viele vorproduzierte Clips machen spätere fachliche Änderungen und Widerrufe organisatorisch aufwendiger.
Dentalize gewinnt den Videofall. Vier Drehtage und 150 Kurzvideos pro Jahr sind eine andere Leistungsklasse als die text- und bildorientierte Software dieser Liste.
Dentalize ist ausschließlich auf Zahnarztpraxen ausgerichtet und übernimmt eine umfangreiche Videoproduktion. Die offizielle Seite nennt vier Drehtage pro Jahr, 150 Kurzvideos pro Jahr und drei Postings pro Woche auf jeweils vier Plattformen. Genannt werden Instagram, TikTok, YouTube und Facebook. Das Team koordiniert den Drehtag und nutzt nach eigener Darstellung einen Behandlungsraum.
Dieses Modell löst die schwierigste Aufgabe eines Video-Kanals: Es entstehen echte Aufnahmen statt Stockmotive oder Textvorschläge. Die Praxis muss dennoch Team, Räume, Kleidung, Szenen und Einwilligungen vorbereiten. Vier Drehtage bündeln die Belastung, erhöhen aber die Bedeutung eines sauberen Drehplans. Ein Fehler bei Rechten, Leistungen oder veralteten Aussagen kann sonst in viele Clips eingehen.
Dentalize veröffentlicht keinen konkreten Paketpreis auf der geprüften Leistungsseite. Die Investition wird als abhängig von Art und Umfang beschrieben. Daher steht hier Preis auf Anfrage. Lassen Sie sich Reise, Drehtag, Schnitt, Korrekturen, Posting, Werbebudget, Rohdateien, Nutzungsrechte und Kündigungsfolgen einzeln ausweisen. Für eine Praxis ohne Videoambition wäre dieses Produktionsmodell voraussichtlich zu groß.
Geprüfte Quellen: Dentalize Leistungsumfang und FAQ, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Deutsche Bedienung, Europreise und DACH-Ausrichtung erleichtern Schulung und Beschaffung für Praxisteams.
- Beitragsstatus, Aktivitätsprotokoll, Rollen und Workspaces unterstützen eine nachvollziehbare Aufgabenteilung.
- Das optionale Inbox-Modul bündelt Kommentare und Nachrichten für ein aktives Praxisteam.
Zu prüfende Grenzen
- Drei Kanäle im Small-Tarif sind schnell belegt; größere Freigabeprozesse führen meist zu Medium.
- Inbox, tiefere Insights und Monitoring können als Zusatzmodule die sichtbare Grundgebühr erhöhen.
- Redaktion, Fotoerstellung, fachliche Prüfung und Patientenrechte bleiben außerhalb der Software.
Swat.io ist im deutschsprachigen Teamablauf stärker als theStacc. Content-Ideen, Praxisbilder und medizinische Texte müssen jedoch intern oder extern entstehen.
Swat.io verbindet Kalender, Entwürfe, Beitragsstatus, Aktivitätsprotokoll, Medienbibliothek und Berichte. Small beginnt bei 39 Euro monatlich und umfasst zwei Nutzer, drei Kanäle und einen Workspace. Ein Kanal ist ein konkretes Social-Profil. Instagram, Facebook und LinkedIn füllen den Tarif daher bereits aus. Der Status vorgeschlagen oder freigegeben eignet sich für einen einfachen Praxisprozess.
Medium beginnt bei 89 Euro, erweitert auf fünf Nutzer und fünf Kanäle und ergänzt umfangreichere Zusammenarbeit. Das passt zu einem MVZ, in dem Praxismanagement entwirft, eine Zahnärztin fachlich prüft und eine weitere Person veröffentlicht. Inbox, Insights und Monitoring sind je nach Paket Zusatzmodule. Kalkulieren Sie mit echten Profilen, Nutzern und Modulen.
Swat.io ist kein Dental-Redaktionsdienst. Das Team muss Themen, korrekte Behandlungstexte, Fotos und Freigaben liefern. KI-Funktionen im Editor ändern daran nichts. Wer einen Kalender voller geprüfter Inhalte hat, bekommt einen guten Ablauf. Wer am Monatsanfang vor einem leeren Redaktionsplan sitzt, kauft mit Swat.io vor allem Organisation und nicht die fehlende Produktion.
Geprüfte Quellen: Swat.io Preise und Pakete, Abruf 20.08.2026, Swat.io Unternehmensprofil, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Starter verbindet LinkedIn, Berichte, Canva und Google Drive ab 16 Euro bei jährlicher Zahlung.
- Advanced ergänzt Rollen und Freigaben ab 43 Euro und bleibt für kleine Teams kalkulierbar.
- Planung, Wettbewerbsbeobachtung und Berichte sind stärker als bei einem reinen Content-Produzenten.
Zu prüfende Grenzen
- LinkedIn und X fehlen im kostenlosen Tarif; der Test bildet Recruiting daher nicht vollständig ab.
- Rollen und Freigabesystem beginnen erst in Advanced, nicht im günstigen Starter-Paket.
- Fotos, Dental-Themen, fachliche Prüfung und Einwilligungsverwaltung bleiben Aufgaben der Praxis.
Metricool ist die beste günstige Analyse-Lösung dieser Auswahl. Verbindliche Freigaben beginnen jedoch erst im Advanced-Tarif.
Metricool Free verwaltet eine Marke, plant 20 Inhalte pro Monat und zeigt 30 Tage Analysedaten. LinkedIn und X sind ausgeschlossen. Starter beginnt bei 16 Euro monatlich bei Jahreszahlung und umfasst bis zu fünf Marken. LinkedIn, PDF- und PowerPoint-Berichte sowie Verbindungen zu Canva und Google Drive kommen hinzu. Das reicht für eine Praxis, die Inhalte selbst produziert.
Advanced beginnt bei 43 Euro für bis zu 15 Marken. Der Tarif ergänzt Team- und Kundenverwaltung, Rollen, Freigaben, anpassbare Berichtsvorlagen und Schnittstellen. Für eine einzelne Zahnarztpraxis ist die Markenmenge großzügig; gekauft wird Advanced eher wegen der Freigabe. Der KI-Assistent kann Entwürfe vorbereiten, kennt aber nicht automatisch die landesrechtliche Berufsordnung oder die Einwilligungslage eines Fotos.
Preis, Planung und Analyse passen gut zu einem kleinen Budget. Die Eigenarbeit bleibt. Ein Praxisfoto muss entstehen, eine Behandlungsaussage muss stimmen und jemand muss Kommentare beantworten. Addieren Sie zur Abogebühr die monatlichen Stunden für Themenplan, Aufnahme, Text, Freigabe und Nacharbeit. Erst diese Summe lässt sich mit einem Content-Service vergleichen.
Geprüfte Quellen: Metricool deutsche Preisliste, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Starter enthält drei Nutzer, zehn Profile und interne Freigabe zu einem öffentlich genannten Europreis.
- Standard bündelt externe Freigaben, Aufgaben, Notizen, Versionen und Aktivitätsprotokoll in einem Ablauf.
- Monats- und Jahrespreise stehen nebeneinander, sodass Bindung und Preisaufschlag sichtbar bleiben.
Zu prüfende Grenzen
- Externe Freigaben und ausführliche Verlaufskontrolle beginnen erst in Standard ab 109 Euro jährlich abgerechnet.
- Analytics ist ein Zusatzmodul und kann die Gesamtrechnung merklich erhöhen.
- KI-Credits und Brand Voice ersetzen keine zahnärztliche Quellen- und Werberechtsprüfung.
Kontentino ist die stärkste Wahl für klar dokumentierte externe Freigaben. Für eine einzelne Praxis ohne Agentur ist Standard oft größer und teurer als nötig.
Kontentino Starter kostet 49 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung oder 69 Euro bei monatlicher Abrechnung. Enthalten sind drei Nutzer, zehn Social-Profile, 100 KI-Credits, interne Freigabe sowie Erstellung, Planung und Veröffentlichung. Das ist ein brauchbarer Umfang, wenn Praxismanagement, fachliche Prüfung und Veröffentlichung im selben Unternehmen bleiben.
Standard kostet 109 Euro jährlich oder 149 Euro monatlich abgerechnet. Der Tarif erweitert auf zehn Nutzer und 40 Profile. Externe Freigaben, Brand Hub, Aufgaben, interne Notizen, Aktivitätsprotokoll und Beitragsversionen kommen hinzu. Das passt zu einer Agentur-Praxis-Beziehung, in der Änderungen sonst über E-Mail, Messenger und Tabellen verteilt sind. Analytics ist ein zusätzliches Modul.
Kontentino dokumentiert den Weg eines Posts besser als ein einfacher Scheduler. Es dokumentiert aber nicht automatisch, ob eine Patienteneinwilligung den konkreten Kanal und Nutzungszeitraum abdeckt. Hinterlegen Sie deshalb nur freigegebene Medien oder verknüpfen Sie den Post mit einem internen Nachweis. Regeln Sie zudem, wer bei einem Widerruf alle geplanten und veröffentlichten Fassungen findet.
Geprüfte Quellen: Kontentino Preise und Funktionen, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Die Abrechnung pro Kanal macht die Kosten für zwei oder drei Praxisprofile leicht verständlich.
- Team ergänzt Rollen und Freigaben, ohne die Kosten einer großen Suite zu erreichen.
- Die Integrationsliste umfasst deutlich mehr Netzwerke als theStacc, einschließlich TikTok und YouTube.
Zu prüfende Grenzen
- Jeder Kanal wird im bezahlten Tarif einzeln berechnet; weitere Standorte erhöhen die Rechnung schnell.
- Freigaben liegen im Team-Tarif und nicht im günstigeren Essentials-Paket.
- Buffer plant vorhandene Inhalte, erstellt aber keine vollständige Dental-Redaktion oder Vor-Ort-Medien.
Buffer ist der günstigste einfache Planer für fertige Praxisinhalte. Geregelte Freigaben setzen den Team-Tarif voraus; eine Dental-Redaktion entsteht nicht.
Buffer Free verbindet bis zu drei Kanäle und hält je Kanal zehn geplante Beiträge bereit. Essentials kostet bei jährlicher Abrechnung 5 US-Dollar je Kanal und Monat. Instagram und Facebook kosten damit 10 US-Dollar; LinkedIn als dritter Kanal erhöht die Rechnung auf 15. Enthalten sind Planung, ein Nutzer, KI-Assistent, erweiterte Analysen, Community Inbox und Hashtag-Verwaltung.
Team kostet jährlich 10 US-Dollar je Kanal und ergänzt Zugriffsrollen sowie Content-Freigaben. Drei Profile kosten dann 30 US-Dollar monatlich. Das ist günstig, wenn eine ZFA oder Praxismanagerin fertige Beiträge vorbereitet und eine Zahnärztin sie freigibt. Jede zusätzliche Seite oder jedes persönliche Profil wird als weiterer Kanal berechnet. Mehrere Standorte verändern die Rechnung entsprechend.
Buffer bietet mehr Netzwerke als theStacc, darunter TikTok, Threads, Pinterest, YouTube, Bluesky und Google Business Profile. Diese Integrationen erzeugen jedoch kein Praxisvideo und prüfen keine Behandlungsaussage. Der Anbieter ist außerdem englischsprachig. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die beteiligten Personen mit der Oberfläche arbeiten und ob der einfache Freigabeablauf für sensible Posts ausreicht.
Geprüfte Quellen: Buffer Preise und Tarifumfang, Abruf 20.08.2026
Belegte Stärken
- Standard bündelt Planung, zehn Profile, Social Inbox und Berichte in einem klar bepreisten Tarif.
- Professional ergänzt Aufgabenverteilung für Beiträge und Inbox sowie die Bearbeitung von Anzeigenkommentaren.
- Das System passt besser als theStacc zu Accounts mit hohem Kommentar- und Nachrichtenvolumen.
Zu prüfende Grenzen
- Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer; zusätzliche Praxispersonen können die Monatskosten vervielfachen.
- Mehrstufige individuelle Freigaben und SSO liegen im individuell bepreisten Custom-Bereich.
- Themen, Dental-Texte, Fotos und fachliche Verantwortung bleiben beim Kunden oder dessen Agentur.
Agorapulse gewinnt bei zentraler Inbox und Service-Team. Für eine kleine Praxis mit wenigen Nachrichten ist die Abrechnung pro Nutzer meist zu groß.
Agorapulse Standard kostet 79 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung oder 99 US-Dollar bei monatlicher Zahlung. Zehn Social-Profile sind enthalten. Der Tarif verbindet Beitragsplanung ohne festes Mengenlimit, einen zentralen Kalender, eine Social Inbox sowie Basisberichte. Für eine Praxisgruppe mit vielen Anfragen kann die Inbox wichtiger sein als zusätzliche Content-Erstellung.
Professional kostet 119 US-Dollar jährlich oder 149 US-Dollar monatlich abgerechnet. Aufgabenverteilung für Beiträge und Inbox, Anzeigenkommentare und Teamberichte kommen hinzu. Advanced beginnt bei 149 beziehungsweise 199 US-Dollar und ergänzt Moderationsregeln, gespeicherte Antworten und tiefere Berichte. Jeder zusätzliche Nutzer wird laut Hilfeseite zum jeweiligen Tarifpreis berechnet; die zehn Profile werden im Team geteilt.
Der Preis steigt daher schnell, wenn Praxismanagement, Rezeption und mehrere Behandler eigene Zugänge brauchen. Gleichzeitig ist genau diese Trennung die Stärke des Systems. Öffentliche Kommentare können zugeordnet und intern weitergegeben werden. Medizinische Einzelfragen sollten nicht automatisiert beantwortet werden. Legen Sie fest, welche Anfrage nur auf einen sicheren Praxisweg verwiesen und welche intern eskaliert wird.
Geprüfte Quellen: Agorapulse deutsche Preise, Abruf 20.08.2026, Agorapulse Preismodell pro Nutzer, Abruf 20.08.2026
Vergleichen Sie den Workflow am eigenen Unternehmen
Prüfen Sie die unterstützten Managed Services, Freigabeoptionen, Veröffentlichungsziele und sichtbaren Grenzen von theStacc, bevor Sie sich entscheiden.
Software und Dental-Betreuung im gleichen Raster
| Anbieter | Leistungsmodell | Belegter Leistungsumfang | Geeignet für | Wesentliche Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| theStacc | Software mit Content-Produktion | Text- und Bildbeiträge für vier Netzwerke, Freigabe und Veröffentlichung | kleine Praxis ohne Redaktion | Englische Oberfläche, kein Video oder Postfach |
| Praxis Plus Marketing | Dental-Service | Posts, Stories, Community und je nach Paket Reels oder TikTok | deutsche Praxis mit Betreuung | Ab 349 €, Praxis muss teils Clips liefern |
| Dentalize | Dental-Video-Service | Vier Drehtage, 150 Kurzvideos und Posting auf vier Plattformen | Video- und Arbeitgebermarke | Preis nur auf Anfrage |
| Swat.io | DACH-Teamsoftware | Kalender, Freigaben, Rollen, Berichte und optionale Inbox | MVZ mit geregeltem Teamprozess | Content entsteht intern; Add-ons kosten extra |
| Metricool | Planungs- und Analysewerkzeug | Planung, Analyse, Berichte; Rollen ab Advanced | eigene Redaktion mit kleinem Budget | Freigabe erst ab 43 € |
| Kontentino | Freigabeplattform | Versionen, Kommentare, interne und externe Freigaben | Praxis plus Agentur | Externe Freigabe ab 109 €; Analytics extra |
| Buffer | Scheduler pro Kanal | Planung, einfache Inbox, Analysen; Freigabe im Team-Tarif | fertige Inhalte auf wenigen Profilen | Keine Dental- oder Medienproduktion |
| Agorapulse | Publishing- und Service-Suite | Kalender, zentrale Inbox, Aufgaben und Berichte | große Praxisgruppe mit Nachrichtenvolumen | Preis pro Nutzer |
So wählen Zahnarztpraxen zwischen Tool und Agentur
Die richtige Auswahl hängt am teuersten fehlenden Arbeitsschritt. Ein Scheduler ist günstig, wenn gute Fotos und fachlich geprüfte Texte bereits vorliegen. Er ist teuer, wenn eine Zahnärztin jeden Sonntag selbst Motive sucht. Eine Dental-Agentur kostet mehr, kann aber Aufnahme, Schnitt und laufende Betreuung übernehmen. Rechnen Sie daher Software und interne Zeit in derselben Monatsrechnung.
Unter 100 Euro: Software passt nur bei klarem Materialfluss
theStacc, Metricool, Buffer und zum Teil Swat.io liegen im unteren Budgetband. Sie unterscheiden sich trotzdem grundlegend. theStacc liefert Entwürfe und veröffentlicht. Metricool und Buffer organisieren stärker das Material, das Ihre Praxis bereits produziert. Swat.io investiert mehr in Rollen und DACH-Teamarbeit. Der billigste Tarif ist nutzlos, wenn der Engpass eine fehlende Person für Fotos und fachliche Texte ist.
Benennen Sie eine verantwortliche Person mit festem Zeitfenster. Sie sammelt freigegebene Teamfotos, prüft organisatorische Fakten und holt die zahnärztliche Freigabe ein. Ohne diese Rolle bleibt auch Autopilot riskant: Eine geänderte Sprechzeit, ein ausgeschiedener Mitarbeiter oder eine nicht mehr angebotene Behandlung kann sonst weiter eingeplant werden.
- Welche vier Beiträge liegen heute schon mit Bild, Quelle und Freigabestatus vor?
- Wer prüft einen Entwurf innerhalb eines Arbeitstags, damit der Kalender nicht stehen bleibt?
- Welche Profile sind wirklich nötig und wie verändert jedes weitere Profil den Preis?
- Kann die Praxis alle Entwürfe, Medien und Verbindungen bei einem Wechsel exportieren?
Ab 349 Euro: Dental-Service lohnt sich bei fehlender Produktion
Praxis Plus Marketing beginnt mit einem öffentlich beschriebenen Paket. Dentalize kalkuliert individuell und bringt ein größeres Video-Modell mit. Ein Service ist sinnvoll, wenn niemand Themen plant, Grafiken baut, Clips schneidet oder Kommentare vorsortiert. Der Vergleich darf dann nicht Softwarepreis gegen Agenturpreis heißen. Verglichen werden die internen Stunden und Medien, die jedes Modell übrig lässt.
Fragen Sie im Angebot nach der Zahl der Posts, Stories und Reels, aber auch nach Rohmaterial, Nutzungsrechten, Korrekturrunden, Drehtagen, Reise, Reaktionszeit und Kündigungsübergabe. Klären Sie, wer Behandlungsangaben fachlich prüft. Der Satz, der Dienstleister kenne Zahnärzte, überträgt keine berufliche Verantwortung.
- Sind Foto- und Videodreh, Reise, Schnitt, Untertitel und Plattformfassungen im Preis enthalten?
- Wie viele Korrekturen sind enthalten und was kostet eine zusätzliche medizinische Änderung?
- Wer besitzt Rohdateien, Projektdateien, Vorlagen und veröffentlichte Motive nach Vertragsende?
- Wie werden Einwilligungswiderrufe in geplanten, veröffentlichten und archivierten Medien umgesetzt?
Einzelpraxis, MVZ oder mehrere Standorte
Eine Einzelpraxis braucht meist zwei bis drei Profile, eine kleine Freigabekette und keinen großen Inbox-Tarif. Ein MVZ kann mehrere Fachbereiche, Standorte und zentrale Kampagnen verwalten. Dann werden Workspaces, lokale Änderungen, Rollen und Aktivitätsprotokolle wichtiger. Swat.io, Kontentino und Agorapulse steigen im Ranking, sobald mehrere Personen und Profile koordiniert werden müssen.
Was Sie in der Produktdemo wirklich prüfen sollten
Bringen Sie keinen leeren Fragenkatalog mit. Legen Sie einen echten, noch unveröffentlichten Praxispost vor. Lassen Sie zeigen, wie Text, Bildquelle, Einwilligungsstatus, fachliche Änderung, Ablehnung und erneute Freigabe ablaufen. Prüfen Sie danach die mobile Ansicht und den veröffentlichten Post auf einem Testprofil. Eine Folie mit Integrationslogos beantwortet diese Fragen nicht.
- Kann eine verantwortliche Zahnärztin den Text ändern, ablehnen und erst dann veröffentlichen?
- Wo wird die Quelle einer medizinischen Aussage dokumentiert?
- Wie stoppt die Praxis alle geplanten Posts mit einem widerrufenen Bild?
- Welche Kommentare landen in der Inbox und welche Netzwerke fehlen im gewählten Tarif?
- Was kostet der echte Warenkorb für drei Nutzer, vier Profile und die nötigen Zusatzmodule?
- Welche Daten und Medien erhält die Praxis beim Wechsel in einem verwendbaren Format?
Fehler, die einen SEO-Vergleich wertlos machen
- Einen Kalender mit einer Redaktion verwechseln. Planung spart keine Aufnahme, Faktenprüfung oder Einwilligung. Kaufen Sie den Arbeitsschritt, der tatsächlich fehlt.
- Video nur über eine TikTok-Integration bewerten. Ein Plattformlogo erzeugt weder einen Dreh noch Schnitt, Untertitel und freigegebene Personen vor der Kamera.
- Patientenmaterial in allgemeine KI-Felder laden. Fallangaben, Fotos und Röntgenbilder gehören nicht ohne geprüften Zweck, Rechtsgrundlage und Zugriffskonzept in ein Content-Werkzeug.
- Autopilot ohne Sperrthemen starten. Behandlungserfolg, Vorher-Nachher-Material, Preise und Qualifikationen brauchen eine ausdrücklich benannte Prüfung.
- Community-Management mit Patientenberatung vermischen. Öffentliche Kommentare sind kein geeigneter Ort für Diagnose, Befund oder individuelle Behandlungsempfehlung.
- Nur den Einstiegspreis vergleichen. Nutzer, Profile, Inbox, Analytics, Drehtage, Korrekturen und interne Arbeitszeit verändern die reale Monatsrechnung.
- Den Account bei einer Einzelperson belassen. Kontoinhaberschaft, Zwei-Faktor-Zugang und Rechteentzug müssen bei Personal- oder Agenturwechsel funktionieren.
Häufige Fragen
Für eine kleine Praxis ohne Redaktion steht theStacc in diesem Vergleich auf Platz eins, weil es Text- und Bildbeiträge erstellt, auf vier Netzwerken veröffentlicht und eine Vorabfreigabe ab 49 US-Dollar bietet. Praxis Plus Marketing passt besser für deutschsprachige Dental-Betreuung mit Stories und Reels. Dentalize gewinnt bei großer Videoproduktion. Swat.io eignet sich besser für MVZ mit mehreren Freigaben und einer zentralen Inbox.
Einfache Software beginnt hier bei 5 US-Dollar je Kanal mit Buffer oder 16 Euro mit Metricool. theStacc kostet 49 US-Dollar für 30 erstellte und veröffentlichte Beiträge. Praxis Plus Marketing startet bei 349 Euro für Instagram und Facebook; das Aktiv-Paket mit Reels beginnt bei 549 Euro. Dentalize nennt keinen öffentlichen Paketpreis. Add-ons, Nutzer, Drehtage, Rechte und interne Praxiszeit gehören in die Gesamtrechnung.
Instagram und Facebook sind ein pragmatischer Start für Praxisalltag, organisatorische Hinweise und lokale Zielgruppen. LinkedIn passt eher zu Recruiting, Fachkontakten und Arbeitgeberthemen. TikTok braucht regelmäßig echtes Kurzvideo, Personen vor der Kamera und Schnitt. Wählen Sie nicht nach Reichweitenversprechen, sondern nach dem Material, das die Praxis zuverlässig und rechtlich geprüft liefern kann. Zwei gepflegte Kanäle sind sinnvoller als vier verwaiste Profile.
Das lässt sich nicht pauschal mit Ja beantworten. Die Zahnärztekammer Nordrhein empfiehlt wegen der möglichen Identifizierbarkeit des Zahnstatus vor einer Veröffentlichung eine schriftliche Patienteneinwilligung. Zu prüfen sind außerdem Heilmittelwerberecht, Berufsordnung, Bildrechte und die konkrete Darstellung. Die zuständige Landeszahnärztekammer und qualifizierte Rechtsberatung sind bei Zweifeln die richtigen Stellen. Ein Freigabeknopf im Social-Tool ersetzt diese Prüfung nicht.
Ja. theStacc bietet Autopilot, Freigabe vor Veröffentlichung und manuelle Steuerung. Metricool, Buffer, Swat.io, Kontentino und Agorapulse planen ebenfalls auf unterstützten Netzwerken. Für allgemeine Team- oder Öffnungszeiten-Posts kann Automatisierung passen. Klinische Aussagen, Patientenmaterial, Preise und Qualifikationen sollten vor Veröffentlichung durch eine benannte Praxisperson geprüft werden. Testen Sie den Ablauf mit einem echten Beitrag, nicht nur mit einer Demo-Vorlage.
Software reicht, wenn die Praxis regelmäßig freigegebene Fotos oder Videos produziert und eine Person Themen sowie Fakten verantwortet. Eine Agentur passt besser, wenn Drehs, Schnitt, Stories, Reels und Community-Arbeit fehlen. theStacc liegt dazwischen, weil es Text- und Bildbeiträge erstellt und veröffentlicht, aber kein Video anbietet. Rechnen Sie Abopreis und interne Stunden zusammen. Der günstigste Kalender bleibt teuer, wenn niemand ihn füllt.
Agorapulse bietet bereits im Standard-Tarif eine zentrale Social Inbox; Swat.io bietet die Inbox als Modul. Metricool und Buffer haben ebenfalls Community-Funktionen für unterstützte Netzwerke. theStacc ist dafür nicht ausgelegt. Definieren Sie vorab, welche Kommentare öffentlich beantwortet, intern zugeordnet oder auf Telefon und sicheren Kontaktweg verwiesen werden. Eine medizinische Einzelfrage sollte nicht durch eine automatische Standardantwort zur Online-Beratung werden.
Nicht zwingend, aber sie senkt Schulungs- und Fehlerrisiko. Swat.io, Metricool und Kontentino bieten deutschsprachige Seiten oder Bedienung; Praxis Plus Marketing arbeitet deutschsprachig. theStacc und Buffer setzen eine englische Produktoberfläche voraus. Alle beteiligten Personen müssen Ablehnung, Freigabe, Rechte und Kontoverbindungen sicher bedienen können. Eine deutsche Oberfläche beweist weder DSGVO-Konformität noch die Zulässigkeit einer zahnmedizinischen Werbeaussage.
Quellen und redaktionelle Grundsätze
Die Angaben zu den Anbietern stammen aus den unten verlinkten, datierten Erstquellen. Die Platzierungen sind redaktionelle Einschätzungen anhand der sichtbaren Kriterien. Kein Anbieter hat eine Platzierung gekauft, und es wird kein Ergebnis versprochen.
- [01]Bundeszahnärztekammer: Musterberufsordnung, § 21, Abruf 20.08.2026
- [02]Bundesministerium der Justiz: Heilmittelwerbegesetz, Abruf 20.08.2026
- [03]Zahnärztekammer Nordrhein: Datenschutz-FAQ zu Patienten- und Mitarbeiterfotos, Abruf 20.08.2026
- [04]Datenschutzkonferenz: FAQ zu Facebook-Fanpages, Abruf 20.08.2026
- [05]theStacc Social Media und Preise, Abruf 20.08.2026
- [06]Praxis Plus Marketing Pakete und Preise, Abruf 20.08.2026
- [07]Dentalize Leistungsumfang, Abruf 20.08.2026
- [08]Swat.io Preise und Pakete, Abruf 20.08.2026
- [09]Metricool deutsche Preisliste, Abruf 20.08.2026
- [10]Kontentino deutsche Preise, Abruf 20.08.2026
- [11]Buffer Preise und Funktionen, Abruf 20.08.2026
- [12]Agorapulse deutsche Preise, Abruf 20.08.2026
Testen Sie eine reale Praxiswoche
Nehmen Sie einen Teambeitrag, eine Prophylaxe-Erklärung und einen Recruiting-Post. Messen Sie Zeit für Foto, Text, Einwilligung, fachliche Freigabe, Veröffentlichung und Kommentar. theStacc passt, wenn fertige Text- und Bildbeiträge fehlen. Praxis Plus oder Dentalize passen besser, wenn echte Stories und Videos fehlen. Swat.io oder Agorapulse sind stärker, wenn Nachrichten und mehrere Beteiligte den Aufwand treiben.